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Andrologie
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Publiziert am: 05.01.2022 Bitte beachten Sie v.a. beim therapeutischen Vorgehen das Erscheinungsdatum des Beitrags.

Andrologische Verordnungen

Verfasst von: Frank-Michael Köhn, Hans-Christian Schuppe und Julia Rohayem
In der folgenden Liste sind die im Rahmen einer andrologischen Sprechstunde häufig verschriebene Medikamente aufgeführt. Substanzen wie Nahrungsergänzungspräparate sind in dieser Zusammenstellung nicht berücksichtigt worden. Die genannten Handelspräparate (aufgeführt unter Rp. = Rezept) sind lediglich Beispiele und in Fällen alternativer Hersteller keine Empfehlungen. Bei den beispielhaft genannten Indikationen (Ind.) und Dosierungen (Dos.) sind die jeweiligen Fachinformationen und Empfehlungen der Fachgesellschaften im Rahmen aktueller Leitlinien zu beachten.
In der folgenden Liste sind die im Rahmen einer andrologischen Sprechstunde häufig verschriebene Medikamente aufgeführt. Substanzen wie Nahrungsergänzungspräparate sind in dieser Zusammenstellung nicht berücksichtigt worden. Die genannten Handelspräparate (aufgeführt unter Rp. = Rezept) sind lediglich Beispiele und in Fällen alternativer Hersteller keine Empfehlungen. Bei den beispielhaft genannten Indikationen (Ind.) und Dosierungen (Dos.) sind die jeweiligen Fachinformationen und Empfehlungen der Fachgesellschaften im Rahmen aktueller Leitlinien zu beachten.

Hypophysen-, Hypothalamushormone und ihre Hemmstoffe

Gonadotropine

Humanes Choriongonadotropin (hCG)
Rp:
Brevactid® 1500 I. E. (N2) je 3 Durchstechflaschen mit Pulver und Lsgm.
Dos.:
2×/Wo Brevactid® 500–1500 I. E. s.c. bzw. i.m.; Dosisanpassung nach Testosteronspiegel
Ind:
Kinderwunsch bei hypothalamisch oder hypophysär bedingtem hypogonadotropen
Hypogonadismus: in Kombination mit rekombinantem FSH (rFSH) zur Spermatogeneseinduktion
Pubertätsdinduktion bei hypogonadotropem Hypogonadismus
Cave: bei präpubertärem Entwicklungsstand oder Pubertätsarrest einschleichende hCG- Dosierung; Start mit 2×/Wo Brevactid 500–600 IE (entspricht 0,33–0,4 ml der 1500 IE-Ampulle Brevactid); Steigerung frühestens nach 6 Monaten auf 2×/Wo Brevactid 750 IE (0,5 ml der .1500 IE-Ampulle Brevactid); Ampullenreste müssen verworfen werden.
Maldeszensus testis (Gleithoden oder Maldeszensus bei congenitalem hypogonadotropem Hypogonadismus): bei Jungen bis 2 Jahren ein Mal/Woche werden 500 IE hCG i.m. über einen Gesamt-Zeitraum von 3(−5) Wochen verabreicht, bei Jungen im Alter von 2–6 Jahren wird die hCG- Dosierung verdoppelt (1000 IE hCG pro Injektion), bei einem Behandlungsalter von über 6 Jahren vervierfacht (2000 IE hCG pro Injektion)
rekombinantes FSH (rFSH)
Rp:
z. B. Gonal-f® 900 I. E. (N1) 1 Mehrfachdosis-Fertigpen oder
z. B. Puregon® 900 I. E. (N1) 1 Patrone für Mehrfachdosis-Pen
Biosimilars:
z. B. Bemfola 150 I. E./0,25 ml Injektionslösung im Fertigpen
z. B. Ovaleap 900 I. E./1,5 ml Injektionslösung
Dos:
3×/Woche 150 I. E. s.c.
Ind:
angeborener oder erworbener hypothalamisch oder hypophysär bedingter hypogonadotroper Hypogonadismus; in Kombination mit hCG
hCG/rFSH-Therapie
Rp:
z. B. Gonal-f® 900 I. E. (N1) 1 Mehrfachdosis-Fertigpen oder
z. B. Puregon® 900 I. E. (N1) 1 Patrone für Mehrfachdosis-Pen
Biosimilars:
z. B. Bemfola 150 I. E./0,25 ml Injektionslösung im Fertigpen
z. B. Ovaleap 900 I. E./1,5 ml Injektionslösung
plus
z. B. Brevactid® 1500 I. E. (N2) je 3 Durchstechflaschen mit Pulver und Lsgm.
Dos:
3×/Woche rFSH 150 I. E. s.c. und
2×/Woche hCG 1500 I. E. i.m. (oder s.c.); Dosisanpassung nach Testosteronspiegel
Ind:
Spermatogenese-Induktion bei hypogonadotropem Hypogonadismus
hCG-Test
Rp:
z. B. Predalon® 5000 I. E. (N2) je 3 Durchstechflaschen mit Pulver und Lsgm. oder
Brevactid® 5000 I. E. (N2) je 3 Durchstechflaschen mit Pulver und Lsgm.
Dos:
5000 IE i.m.; Blutentnahme: 0, 48, 72 h nach Injektion
Ind:
Differenzialdiagnose des Kryptorchismus: Anorchie/Abdominalhoden, Prüfung der Leydig-Zellfunktion, u. a. bei Gonadendysgenesie

Releasing-Hormone

GnRH-Test
Rp:
z. B. LHRH Ferring 0,1 mg/1 ml (N1) 1 Amp. oder
z. B. Relefact® LH-RH 0,1 mg (N1) 1 Amp.
Dos:
Basale Bestimmung von LH, FSH, Testosteron, dann 0,1 mg i.v., Blutentnahme zur Bestimmung von LH, FSH und Testosteron 25 und 45 min nach Injektion
Ind:
Differenzialdiagnose: hypothalamischer/hypophysärer Hypogonadismus
Cave:
Der Test ist nicht zur sicheren Differenzierung eines kongenitalen hypogonadotropen Hypogonadismus (CHH) von der Normvariante einer konstitutionellen Entwicklungsverzögerung (KEV) bei Pubertas tarda geeignet.
GnRH-Agonisten-Test mit Buserelin
Rp:
Profact® pro injectionem 5,5 ml
Dos:
10 μg/kg Buserelin s.c.;
basale Bestimmung von LH, FSH, Testosteron vor Injektion;
Blutentnahme zur Bestimmung von LH und Testosteron 4 Stunden nach Injektion.
Ind:
Abgrenzung eines hypogonadotropen Hypogonadismus von einer konstitutionellen Entwicklungsverzögerung (KEV): Ein LH nach Stimulation ≤ 4 U/L weist auf das Vorliegen eines hypogonadotropen Hypogonadismus.
Kombinierter Hypophysenfunktionstest
Rp:
z. B. LHRH Ferring 0,1 mg/1 ml (N1) 1 Amp. oder
Relefact® LH-RH 0,1 mg (N1) 1 Amp. und
z. B. TRH Ferring 0,2 mg/ml (N1) 1 Amp. und
z. B. CRH Ferring 100 μg (N1) je 1 Durchstechflasche mit Pulver und Lsgm. und
z. B. GHRH Ferring 50 μg (N1) je 1 Durchstechflasche mit Pulver und Lsgm.
Dos:
innerhalb von 30 sec. nacheinander injizieren, Blutentnahme; −30, 0, 5, 15, 30, 60, 90, 120 min.
Ind:
Funktionsprüfung der Hypophyse
GnRH-Pumpen-Test
Rp:
z. B. Lutrepulse® 3,2 mg (N1) je 1 Durchstechflasche mit Pulver und Lsgm., sowie Pod zur Injektion; der Manager zur Programmierung des Pods wird von der Firma Ferring zur Verfügung gestellt.
Dos:
Einstellung: 5 μg/90–120 min s.c. für 36 Stunden bzw. 7 Tage
Ind:
GnRH-Test 36 h vor und 7 Tage nach Therapiebeginn zur Differenzierung zwischen konstitutioneller Entwicklungsverzögerung (KEV) und CHH bzw. LH-FSH-Defizienz bei Hypophyseninsuffizienz und GnRH-Defizienz bei CHH
GnRH-Pumpentherapie
Rp:
z. B. Lutrepulse® 3,2 mg (N3) je 5 Durchstechflaschen mit Pulver und Lsgm., sowie Pods zur Injektion; der Manager zur Programmierung der Pods wird von der Firma Ferring zur Verfügung gestellt.
Dos:
5 bis 20 μg/90–120 min (Dosis je nach Testosteronspiegel)
Ind:
hypothalamisch bedingter Hypogonadismus, d. h. GnRH-Defizienz zur Induktion der Spermatogenese; Pubertätsinduktion bei CHH (Cave: nicht wirksam bei GnRHR-Defekt)
Gonadorelin= GnRH
Rp:
z. B. Kryptocur® Lsg. Nasenspray (N2) 2 × 10 g und 2 Dosierpumpen
Dos:
3× täglich wird ein 200-μg-Sprühstoß je Nasenloch über einen Zeitraum von 4 Wochen (28 Tagen) verabreicht (unabhängig von Lebensalter und Körpergewicht).
CAVE:
Die Behandlungsdauer beträgt auf jeden Fall 28 Tage, auch wenn ein Erfolg schon vorher eingetreten ist.

Prolaktinhemmer

Bromocriptin
Rp:
z. B. Pravidel® 2,5 mg/5 mg/10 mg (N3) 100 Tbl.
Dos:
Individuell mit niedrigen Anfangsdosen einschleichend beginnen, wöchentlich um 1,25 mg steigern, abendliche Einnahme, max. 30 mg/die
Ind:
Hyperprolaktinämie, Prolaktinom, Akromegalie
Cabergolin
Rp:
z. B. Dostinex® 0,5 mg (N1) 2 Tbl., (N2) 8 Tbl., (N3) 30 Tbl.
Dos:
Beginn mit 0,5 mg (1 Tbl.)/Woche. Langsame Steigerung um 0,5 mg im Abstand von 4 Wochen. Erhaltungsdosis nach Prolaktinspiegel: 1/2 bis 4 Tbl./Woche, in Einzelfällen bis 4,5 mg (9 Tabl.). Sollte die Wochendosis 1 mg übersteigen, sind mehrere Gaben pro Woche angezeigt. Regelmäßige Untersuchung des Pat., um die niedrigste therapeutische Dosis zu ermitteln. Cave! Herzklappenveränderungen (Aorten-, Mitral-, Trikuspidalklappe) bzw. retroperitoneale Fibrose
Ind:
Hyperprolaktinämie, Prolaktinom
Quinagolid
Rp:
z. B. Norprolac® Starterpaket 3 Tbl. 25 μg + 3 Tbl. 50 μg
z. B. Norprolac® 75 μg (N2) 30 Tbl.
z. B. Norprolac® 150 μg (N2) 30 Tbl.
Dos:
einschleichend dosieren mit Starterpaket, dann 75 μg Steigerung frühestens nach einer Woche; max. Tagesdosis 300 μg/die; wenn in Einzelfällen höhere Dosen notwendig sein sollten, dann Steigerung um 75 μg/Tag alle 4 Wochen.
Ind:
Hyperprolaktinämie, Prolaktinom
Metergolin antiserotoninerg, alternativ zu klass. Prolaktininhibitoren
Rp:
z. B. Liserdol® 4 mg (N3) 100 Tbl.
Dos:
1.-2. Tag 1 Tbl. abends, 3.–4. Tag 1 Tbl. mittags und 1 Tbl. abends, ab 5. Tag morgens, mittags und abends je 1 Tabl., Steigerung auf 3 × 2 Tbl. möglich
Ind:
Hyperprolaktinämie, Prolaktinom

Antidiuretisches Hormon (ADH)

Desmopressinacetat Nasenspray
Rp:
z. B. Minirin® Nasenspray 5 ml (N1)
Dos:
1–4 Hübe/die
Desmopressinacetat Tabletten
Rp:
z. B. Minirin® 0,1 mg, 0,2 mg Tbl. (N3) 90 Tbl.
Dos:
Startdosis 2–3 Tbl. 0,1 mg tgl. (verteilt auf 3 Einzeldosen tgl.); je Bedarf kann bis auf 1,2 mg/d gesteigert werden.
Rp
MINIRIN® 60/120/240 μg Lyophilisat (1 Lyophilisat enthält 60 μg bzw. 120 bzw 240 μg Desmopressin)
Dos:
Start mit bei 3-mal täglich 60 μg sublingual, individuelle Dosissteigerung nach Erfordernissen, Erhaltungsdosis i. d. R. 3 × 60 – 120 μg sublingual

Wachstumshormon

Rekombinantes Wachstumshormon (Somatotropin, somatotropes Hormon (STH), engl. growth hormone (GH)
Rp:
z. B. Genotropin® 5 mg, 12 mg (N2) 5 Zweikammerpatronen, 5 GoQuick-Fertigpens mit 5 mg/12 mg oder
z. B. Humatrope® für Pen 6 mg, 12 mg, 24 mg (N2) 5 Zylinderampullen und Fertigspritzen mit Lsgm. oder
z. B. Norditropin® FlexPro® 5 mg/1,5 ml, 10 mg/1,5 ml, 15 mg/1,5 ml (N2) je 5 Fertigpens
z. B. Omnitrope® 5 mg, 10 mg, 15 mg/1,5 ml Injektionslösung
Dos:
Erwachsene: Beginn mit 0,15 – 0,3 mg/die,
Dosissteigerung in monatlichen Intervallen, abhängig von klinischer Effektivität und IGF-1 Wert. (Ziel: Der IGF-1 Wert soll im Bereich der 50. Perzentile der altersentsprechenden Norm liegen.)
Kinder:
0.025 mg/kg Körpergewicht/Tag s.c. abends (∼ 0,18 mg/kg/Woche);
Dosisanpassung nach IGF-1 Serum-Spiegeln und Wachstumsantwort (Wachstumsgeschwindigkeit, Größen-SDS-Veränderung) unter Therapie
Ind:
totaler oder partieller Wachstumshormonmangel oder neurosekretorische Dysfunktion (nachgewiesen in zwei Wachstumshormonstimulationstestungen oder STH-Nachtprofil bei pädiatrischer Indikation)

Wachstumshormonhemmer

Octreotid
Rp:
z. B. Sandostatin® 100 μg, 500 μg (N3) 30 Amp. für s.c. Injektion/Infusion oder
z. B. Sandostatin® LAR®-Monatsdepot 10 mg, 20 mg, 30 mg (N3) je 3 Durchstechflaschen mit Pulver und Lsgm. für i.m. Injektion
Dos:
z. B. Sandostatin® 50 – 100 μg 2 – 3 × tgl. s.c. unter monatlicher Kontrolle über Bestimmung von GH und IGF-1 Serumspiegel, Monatsdepot Startdosis 20 mg i. m. alle 4 Wochen über 3 Monate, bei GH < 1 μg/l Wechsel auf 10 mg, falls GH > 2,5 μg/l Wechsel auf 30 mg
Ind:
Akromegalie
Pegvisomant
Rp:
z. B. Somavert® 10 mg, 15 mg, 20 mg, 25 mg, 30 mg, Durchstechflaschen mit Pulver und Lsgm.
Dos:
Startdosis mit 80 mg s.c., danach 10 mg/d, Anpassung der Dosis entsprechend IGF-1, Dosisanpassung mit 5 mg/d, Höchstdosis 30 mg/d
Ind:
Akromegalie, wenn OP und/oder Strahlentherapie frustran bzw. nicht gewollt, bzw. adäquate Somatostatinbehandlung die IGF-1-Konzentration nicht normalisiert
Pasireotid
Rp:
z. B. Signifor® 10 mg, 20 mg, 30 mg, 40 mg, 60 mg, Durchstechflaschen mit Pulver und Lsgm.
Dos:
Startdosis mit 40 mg i.m. alle 4 Wochen, danach evtl. Anpassung der Dosis auf max. 60 mg
Ind:
Akromegalie, wenn OP frustran bzw. nicht gewollt, bzw. adäquate Somatostatinbehandlung die IGF-1-Konzentration nicht normalisiert
Lanreotid
Rp:
z. B. Somatuline Autogel® 60 mg, 90 mg, 120 mg (N2) je 3 Injektionslösungen in Fertigspritzen
Dos:
Startdosis mit 40 mg i.m. alle 4 Wochen, danach evtl. Anpassung der Dosis auf. Max. 60 mg
Ind:
Akromegalie, wenn nach OP und/oder Strahlentherapie die Wachstumshormon- und/oder IGF-1-Spiegel anormal bleiben.

Androgenpräparate

Intramuskuläre Testosteronpräparate

Testosteronenantat (Depot-Testosteron-Präparation in Esterform)
Rp:
z. B. Testoviron® Depot 250 mg (N2) 3 Amp.
Dos:
1 Amp. alle 2–3 Wochen i.m.;
zur Pubertätsinduktion einsteigende Dosierung: Start mit 50 mg i.m. alle 4 Wochen, Steigerung alle 6–9(−12) Monate um 50–100 mg, bis die adulte Substitutionsdosis von 250 mg i.m. erreicht ist. Danach kann das Injektionsintervall auf eine 3-wöchentliche Gabe verkürzt werden.
Ind:
Pubertätsinduktion bei primärem Hypogonadismus, Dauersubstitution bei primärem Hypogonadismus, Pubertätsinduktion oder Dauersubstitution bei hypothalamisch oder hypophysär bedingtem hypogonadotropem Hypogonadismus, sofern keine Hodenreifungsinduktion mit Hodenwachstum und keine Spermatogeneseinduktion gewünscht werden.
Testosteronundecanoat
Rp:
z. B. Nebido® 1000 mg 1 Amp.
Dos:
Aufsättigung 0-6-18 Woche – dann ca. alle 12 (10–14) Wochen eine Ampulle i.m.
Ind:
Hypogonadismus: Dauersubstitution bei primärem Hypogonadismus oder bei hypothalamisch oder hypophysär bedingtem hypogonadotropen Hypogonadismus, sofern keine Hodenreifungsinduktion mit Hodenwachstum und keine Spermatogeneseinduktion gewünscht werden.
Cave:
Nicht zugelassen zur Pubertätsinduktion, zugelassen ab 18 Jahren!
Cave:
Gefahr der Fettembolie mit Hustenattacke bei zu rascher Injektion oder zu kalter Lösung!

Transdermale Testosteronpräparate

Rp:
z. B. Testogel® 50 mg (oder 25 mg) Gel im Beutel (N3) 3 × 30 Btl. oder
oder Testogel® Dosiergel 16,25 mg/g Gel (N3) 3 × 88 g oder
z. B. Testotop® Gel 62,5 mg/125 mg Beutel (N3) 3 × 30 Btl. oder
Tostran® 2 % Gel im Mehrdosenbehältnis (N3) 3 × 60 g oder
Testavan® 20 mg/g transdermales Gel (N3) 3 × 85,5 g mit je 56 Einzeldosen
Dos:
tägl. morgens auf wenig behaarte Körperstellen auftragen, z. B. auf Unterarminnenseite, Schultern, Brustkorb, Bauch, oder Oberschenkel; trocknen lassen; Hände waschen.
Dosierungen bei Beuteln von 25–62,5 mg/d (bis 100) mg/d;
bei Testosterongelen in Mehrfachdosenbehältnissen von 1 Hub bis mehrere Hübe, je nach Präparation.
z. B. Testogel® Dosiergel 1 Hub = 1,25 g = 20,25 mg Testosteron;
z. B. Testavan® Gel 1 Hub = 1,15 g = 23 mg Testosteron
z. B. Tostran® Gel 1 Hub = 0,5 g = 10 mg Testosteron
Ind:
Dauersubstitution bei primärem Hypogonadimus
Dauersubstitution bei hypothalamisch oder hypophysär bedingtem hypogonadotropem Hypogonadismus, sofern keine Hodenreifungsinduktion mit Hodenwachstum und keine Spermatogeneseinduktion gewünscht werden.

Orale Testosteronpräparate

Testosteronundecanoat
Rp:
z. B. Andriol® Testocaps 40 mg (N2) 60 Kps.
Dos:
Anfangsdosis 3–4 Kps. (= 40–160 mg/d p.o), dann 1–3 × 1 Kps. zu den fettreichen Mahlzeiten
Ind:
Cave:
variable Resorption, Einnahme mit fettreicher Nahrung verbessert die Bioverfügbarkeit), schwankende Testosteronserumspiegel

Dihydrotestosteron

Rp:
z. B. Andractim® Gel 2,5 % (80 g Tube) Auslandsapotheke
Dos:
erbsengroße Menge täglich auf die Haut des Penis auftragen
Ind:
Mikropenis (Cave: OFF label-Behandlung!)

Hormone zur Therapie der Hypophyseninsuffizienz

Cortisol
Rp:
z. B. Hydrocortison 10 mg Jenapharm® (N3) 100 Tbl.
Dos:
10–5–5 mg, Dosisanpassung (2–3 fach und höher) in Stresssituationen
Ind:
Primäre und sekundäre Nebenniereninsuffizienz (ACTH-Mangel), M. Addison, Adreno-genitales Syndrom bei 21-Hydroxylase-Mangel (AGS), Z. n. Hypophysektomie, Z. n. Hypophysitis, Z. n. Hypophysen-Trauma
Levothyroxin
Rp:
z. B. Euthyrox® 25 μg/50 μg/75 μg/88 μg/100 μg/112 μg/125 μg/137 μg/150 μg/175 μg/200 μg (N3) 100 Tbl.
Dos:
1 Woche 25 μg morgens nüchtern, 2. Woche 50 μg morgens nüchtern 3.Woche 75 μg morgens nüchtern, Erhaltungsdosis 75–250 μg/d in Abhängigkeit von TSH bzw. T4

Weitere Päparate zur hormonellen Regulation

Antiöstrogene

Tamoxifen
Rp:
Tamoxifen 10 mg (N3) 100 Tbl.
Dos:
2 × 10 oder 1 × 20 mg/die für 3 Monate (Therapie nur sinnvoll vor Beginn der fibrosierenden Krankheitsphase, d. h. innerhalb der ersten ca. 6 Monate nach Auftreten der Gynäkomastie)
Ind:
Gynäkomastie, frühe proliferative Phase < 1 Jahr (off label, keine Zulassung für Männer und diese Indikation); reduzierte Spermienzahl oder Kombination von Hypogonadismus und eingeschränkter Ejakulatqualität (off label, keine Zulassung für Männer und diese Indikation)
Cave: bei Langzeitanwendung Risiko der Osteopenie aufgrund antiöstrogener Wirkung!
Cave: Thromboserisiko
Clomifen
Rp:
Clomifen 50 mg (N1) 10 Tbl.
Dos:
25–50 mg/die für 3 Monate oder länger
Ind:
Reduzierte Spermienzahl oder Kombination von Hypogonadismus und eingeschränkter Ejakulatqualität (off label, keine Zulassung für Männer und diese Indikation)
Cave: bei Langzeitanwendung Risiko der Osteopenie aufgrund antiöstrogener Wirkung!
Cave: Thromboserisiko

Aromatasehemmer

Anastrozol
Rp:
Arimidex 1mg (N1) 30 Tbl., (N3) 98–100 Tbl.
Dos:
1 × 1 mg/die für 3–6 Monate
Ind:
Kombination von Hypogonadismus und eingeschränkter Ejakulatqualität (off label, keine Zulassung für Männer und diese Indikation)
Cave: bei Langzeitanwendung Risiko der Osteopenie aufgrund antiöstrogener Wirkung!
Letrozol
Rp:
Letrozol 2,5 mg (N1) 28–30 Tbl., (N2) 60 Tabl., (N3) 98–120 Tabl.
Dos:
2,5 mg/die für 3–6 Monate
Ind:
Kombination von Hypogonadismus und eingeschränkter Ejakulatqualität (off label, keine Zulassung für Männer und diese Indikation)
Cave: bei Langzeitanwendung Risiko der Osteopenie aufgrund antiöstrogener Wirkung!

Antibiotika und Antiphlogistika

Antibiotika

Cave: Eine rationale und verantwortungsvolle Therapie mit Antibiotika („antibiotic stewardship“) muss erreger- und resistenzgerecht erfolgen, bei Nachweis von uropathogenen Keimen auch in Abhängigkeit von der Keimzahl. Therapiedauer, Dosierung, Form der Antibiotika-Gabe und ggf. Kombination verschiedener Präparate richten sich nach Art der Infektion bzw. Krankheitsbild; hierbei sollten unbedingt aktuelle Leitlinien und Empfehlungen der Fachgesellschaften beachtet werden.
Tetracycline
Doxycyclin
Rp:
Doxycyclin 100 mg/200 mg Tabletten/Filmtabletten/Hartkapseln (N1) 10, (N2) 20, (N3) 50 Tbl./Kps.
Dos:
7–14 Tage 200 mg zu einer Mahlzeit mit viel Flüssigkeit (keine Milch!)
Ind:
Genitalinfektionen mit Chlamydia trachomatis, Ureaplasma urealyticum oder anderen nicht-gonorrhoischen Erregern
Makrolide
Azithromycin
Rp:
Azithromycin 250 mg/500 mg Filmtabletten (N1) 3 Tbl., (N2) 6 Tbl.
Dos:
500 g an Tag 1,250 mg an den Tagen 2–5; bei chronischer Prostatitis mit Chlamydia trachomatis 500 mg für 3 Wochen
Ind:
Genitalinfektionen mit Chlamydia trachomatis, Mycoplasma genitalium; Second-line-Therapie für Ureaplasma urealyticum oder andere nicht-gonorrhoische Erreger
Erythromycin
Rp:
Erythromycin 500 mg Tbl. (N1) 10 Tbl., (N2) 20 Tbl.
Dos:
4 × 1 Tbl./d über 7 Tage oder 2 × 1 Tbl./d über 14 Tage
Ind:
Genitalinfektionen mit Chlamydia trachomatis
Clarithromycin
Rp:
Clarithromycin 250 mg/500 mg Filmtabl. (N1) 10 Tbl., (N2) 12–14 Tbl., (N3) 20 Tbl.
Dos:
2 × 500 mg/d über 7 Tage
Ind:
Genitalinfektionen mit Ureaplasma urealyticum (Second-line)
Fluorchinolone
Cave: Die Verordnung von Fluorchinolonen setzt eine besonders strenge Indikationsstellung voraus; Warnhinweise zu gravierenden, möglicherweise irreversiblen Nebenwirkungen sind zu beachten!
Ofloxacin
Rp:
Ofloxacin 100 mg/200 mg/400 mg Filmtbl. (N1) 10 Filmtbl., (N2) 20 Filmtbl., (N3) 50 Filmtbl.
Dos:
2 × 200–300 mg/d über 7–14 Tage
Ind:
Genitalinfektionen mit Chlamydia trachomatis oder nicht-gonorrhoischen Erregern
Moxifloxacin
Rp:
Moxifloxacin 400 mg Filmtbl. (N1) 14 Filmtbl.
Dos:
400 mg/d über 7–14 Tage
Ind:
Genitalinfektionen mit Mycoplasma genitalium, wenn Makrolide unwirksam
Levofloxacin
Rp:
z. B. Tavanic 250 mg/500 mg Filmtabletten (N3) 10 Filmtbl.
Dos:
500 mg/die über 7–14 Tage
Ind:
Akute nicht-gonorrhoische Epididymitis/Epididymoorchitis; chron. bakterielle Prostatitis; Genitalinfektionen mit Chlamydia trachomatis (Second-line)
Ciprofloxacin
Rp:
z. B. Ciprobay® 250 mg/500 mg/750 mg (N1) 14 Filmtbl. (N3) 28 Filmtbl.
Dos:
2 × 250 mg – 750 mg/die über 14 Tage
Ind:
Genitalinfektionen
Norfloxacin
Rp:
Norfloxacin 400 mg (N1) 10 Filmtabl., (N2) 20 Filmtabl., (N3) 50 Filmtbl.
Dos:
2 × 400 mg/die über 10–25 Tage
Ind:
Genitalinfektionen; chronische bakterielle Prostatitis
Cephalosporine
Cefixim
Rp:
Cefixim 400 mg
Dos:
400 mg einmalig
Ind:
Gonorrhoe (Second-line)
Cave:
Kombinationstherapie mit Azithromycin oder Doxycyclin!
Ceftriaxon
Rp:
Ceftriaxon
Dos:
125 bzw. 250 mg einmalig
Ind:
Gonorrhoe, akute gonorrhoische Epididymitis/Epididymoorchitis. Cave: Kombinationstherapie mit Azithromycin oder Doxycyclin!
Nitroimidazol-Derivat
Rp:
Metronidazol
Dos:
2 g p. o. einmalig oder bzw. aufgeteilt auf 3 Einzelgaben, bei persistierender Infektion 4 g täglich für 3–5 Tage; bei chronischer Prostatitis mit Trichomonas vaginalis 3 × 500 mg für 14 Tage
Ind:
Infektionen mit Gardnerella vaginalis oder Trichomonas vaginalis
Sulfonamide und Trimethoprim
Trimethoprim und Sulfamethoxazol
Rp:
z. B. Eusaprim® -forte Tabl. (N1) 10 Tabl., (N2) 20 Tbl.
Dos:
2 × 1 Tbl./die über 10 Tage
Ind:
Genitalinfektionen mit uropathogenen Keimen

Antiphlogistika

Nichtselektive Cyclooxygenase-Inhibitoren
Diclofenac
Rp:
z. B. Voltaren resinat® Hartkps. (N1) 20 Hartkps., (N2) 50 Hartkps.
Dos:
1 bis 2 × 1 Kps./die über 20 bis 50 Tage
Ind:
Postinfektiöse/nichtinfektiöse Entzündungen im Genitaltrakt
Ibuprofen
Rp:
z. B. Ibuprofen 400 mg Filmtbl. (N1) 20 Filmtbl., (N2) 50 Filmtbl.
Dos:
1 bis 2 × 1 Filmtbl./die über 20 bis 50 Tage
Ind:
Postinfektiöse/nichtinfektiöse Entzündungen im Genitaltrakt
Selektive Cyclooxygenase 2-Inhibitoren
Celecoxib
Rp:
z. B. Celebrex® Hartkps. (N1) 20 Hartkps., (N2) 50 Hartkps.
Dos:
2 × 1 Kps./die über 20 bis 50 Tage
Ind:
Postinfektiöse/nichtinfektiöse Entzündungen im Genitaltrakt
Etoricoxib
Rp:
z. B. Arcoxia® Filmtbl., 30 mg 28 Filmtbl.
Dos:
1 × 1 Filmtbl./die über 20 bis 50 Tage
Ind:
Postinfektiöse/nichtinfektiöse Entzündungen im Genitaltrakt

Präparate zur Behandlung von Emissions- und Ejakulationsstörungen

Imipramin
Rp:
Imipramin 25 mg (N1) 20 Filmtabl., (N3) 100 Filmtabl.
Dos:
1.-3. Tag 1 Drg. abds, 4.–7. Tag 2 Drg. abds, dann Ejakulationsversuch
Ind:
Retrograde Ejakulation/Emissionsstörung (off label – keine Zulassung für diese Indikation)
Cave:
Warnhinweise beachten!
Midodrin
Rp:
z. B. Gutron® Tropfen 1 % Lsg. (N1) 30 ml (7 Tr. = 2,5 mg) oder
z. B. Gutron® 2,5 mg (N1) 20 Tbl., (N2) 50 Tbl., (N3) 100 Tbl.
Dos:
20 Tropfen ca. 30 Minuten vor geplanter Ejakulation unter regelmäßiger Kontrolle des Blutdrucks vor und nach der Gabe. Cave! Nicht möglich bei Hypertonie!
Ind:
Retrograde Ejakulation/Emissionsstörung (off label – keine Zulassung für diese Indikation)
Alkalisierungstherapeutikum
Kaliumnatriumhydrogencitrat
Rp:
z. B. Uralyt-U® Granulat (N2) 280g
Dos:
1-1-2 Messlöffel zwei Tage vor geplanter Spermienaufbereitung aus dem Urin beginnen
Ind:
Spermienaufarbeitung aus Urin bei retrograder Ejakulation (off label – keine Zulassung für diese Indikation)

Präparate zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion

Phosphodiesterase-5-Hemmer

Sildenafil
Rp:
z. B. Viagra® 25 mg/50 mg/100 mg Filmtbl. 4 bzw. 12 Filmtbl.
Dos:
1 Tbl. ca. 30–60 min vor GV
Tadalafil
Rp:
z. B. Cialis® 5 mg/10 mg/20 mg Filmtbl. 4, 8, 12 Filmtbl.; 14, 28, 84 Filmtabl. (5 mg)
Dos:
5, 10 oder 20 mg bei Bedarf 30 min bis 12 h vor GV oder alternativ tägliche Einnahme von 5 mg
Vardenafil
Rp:
z. B. Levitra® 50 mg/100 mg/200 mg Filmtbl. 4, 8 oder 12 Stück
Dos:
25–60 min vor GV
Avanafil
Rp:
z. B. Spedra® 5 mg/10 mg/20 mg Tbl. 4, 8 oder 12 Stück
Dos:
15–30 min vor GV

Lokal wirksame Prostaglandine

Prostaglandin E1 zur Schwellkörperautoinjektionstherapie (SKAT)
Rp:
z. B. Caverject impuls® 10 μg/20 μg, (N1) 2, (N3) 10 Zweikammerzylinderamp. oder z. B. Viridal® 10 μg/20 μg/40 μg, (Starter-Set) 2, (N2) 6 Doppelkammer-Karpulen
Dos:
Individuelle Anpassung max. 1/die, max. 3/Wo anwenden
Prostaglandin E1 zur intraurethralen Applikation
Rp:
z. B. MUSE®-Applikatoren 250 μg/500 μg/1000 μg 2, (N2) 6 (N3) 10 Applikatoren
Dos:
Individuelle Anpassung, max. 2 Dosen/die, max. 7 Dosen/Wo
Prostaglandin E1 zur glandulären Applikation
Rp:
z. B. Vitaros® 300 Mikrogramm/100 mg Creme 4 Einmalapplikatoren
Dos:
Lokale Auftragung auf die Glans penis, individuelle Anpassung, max. 1 Dosis/die, max. 2–3 Dosen/Wo

Andere Einzelstoffe zur Therapie der erektilen Dysfunktion

Yohimbin-HCl
Rp:
z. B. Yocon-GLENWOOD® 5 mg Tbl. 5 mg (N3) 100 Tbl.
Dos:
2 × 1 Tbl./die max. 3 × 2 Tbl./die
Ind:
leichte bis mittelschwere erektile Dysfunktion im Rahmen zusätzlicher therapeutischer Maßnahmen

Präparate zur Behandlung einer Ejaculatio praecox

Spray

Lidocain und Prilocain
Rp:
z. B. Fortacin® 150 mg/ml + 50 mg/ml Spray zur Anwendung auf der Haut, Lösung 5 ml
Dos:
3 Sprühstöße auf die gesamte Glans penis, nach 5 Minuten überschüssiges Spray vor dem GV abwischen; innerhalb von 24 Stunden maximal 3 Dosen in Abständen von mindestens 4 Stunden auftragen.

Creme

Lidocain und Prilocain
Rp:
z. B. Emla® 25 mg/g + 25 mg/g Creme (N1) 1 Tube 5 g plus 2 TegadermTM, (N3) 30 g
Dos:
vor GV auf Penis auftragen, 10–20 min einwirken lassen, abwaschen
Ind:
Ejaculatio praecox (off label, keine Zulassung für diese Indikation)

Serotoninwiederaufnahmehemmer

Dapoxetin
Rp:
z. B. Priligy® 30 mg/60 mg Tbl. 1, 2, 3, 6 Tbl.
Dos:
1 × 1 ca. 1–3 Stunden vor GV; nicht häufiger als 1× in 24 Stunden
Ind:
Ejaculatio praecox bei Männern zwischen 18 und 64 Jahren
(Cave: Schwindel, Ohnmacht)

Therapeutika bei Induratio penis plastica

Kalium-4-Aminobenzoesäure
Rp:
z. B.® Kapseln 500 mg (N1) 240 Hartkps., (N3) 3 × 240 Hartkps. oder
z. B.®Potaba-Glenwood® Pulver 3 g (N3) 3 × 40 Btl.
Dos:
4 × 3 g/die über Monate
Cave:
Leberparenchymschäden; kontraindiziert bei Diabetes mellitus

Präparate zur Behandlung einer androgenetischen Alopezie

Systemische Therapie mit 5α-Reduktasehemmern

Rp:
z. B. Propecia® 1 mg Filmtabletten 98 Filmtbl.
Dos:
1 mg Tbl./die
Ind:
Frühe Stadien der androgenetischen Alopezie
Cave:
Aufklärung über „Post-Finasterid-Syndrom“ und eingeschränkte Ejakulatqualität in Einzelfällen!
Dutasterid
Rp:
z. B. Avodart® 0,5 mg Weichkps. (N1) 30 Kps., (N2) 50 Kps., (N3) 90 Kps.
Dos:
1 × 1 Kps./die
Ind:
Frühe Stadien der androgenetischen Alopezie (off label, keine Zulassung für diese Indikation)

Topische Therapie

Minoxidil
Rp:
z. B. Regaine® Männer Lösung 60 ml oder 3 × 60 ml oder
z. B. Regaine® Männer Schaum 5 % 3 × 60 g
Dos:
2 × tgl. 1 ml Lösung bzw. 1 g Schaum auf die betroffenen Hautareale auftragen
Ind:
Androgenetische Alopezie im Tonsurbereich bei Männern im Alter von 18 (20 bei Schaum) bis 49 Jahren