Therapie mit Testosteron
Alle Formen des Hypogonadismus bedürfen einer Therapie mit Testosteron. Auch bei sekundärem Hypogonadismus ist langfristig eine Testosteronsubstitution indiziert, die lediglich beim Wunsch nach Zeugungsfähigkeit für die Zeit der GnRH- oder Gonadotropin-Therapie unterbrochen wird. Für viele Jahrzehnte war eine Substitution mit Testosteronenantat oder -cypionat die führende Form der Testosteronsubstitution. In den 1970er-Jahren kam das oral wirksame Testosteronundecanoat dazu und in den 1990er-Jahren die ersten transdermalen Präparate in Form von Membranen und Pflastern. Später kamen auch Testosterongele hinzu, mit denen sich physiologische Serumtestosteronspiegel erreichen lassen. Mit injizierbaremTestosteronundecanoat kam ein echtes Depotpräparat zur klinischen Anwendung. Die regelmäßige Überwachung der Testosteronsubstitution muss die positiven Effekte beobachten, und wegen möglicher unerwünschter Nebenwirkungen vor allem das rote Blutbild und die Prostata verfolgen.
- Seitenanfang / Suche
- Übersicht über Indikationen und Präparate
- Pharmakologie der Testosteronpräparate
- Kontraindikationen für eine Testosterontherapie
- Überwachung der Testosterontherapie bei Hypogonadismus
- Bewertungder Testosteronsubstitutionstherapie bei Hypogonadismus
- Testosterontherapie bei übermäßiges Längenwachstum
- Zusammenfassung