Insbesondere bei bakterieller Keratitis durch hochvirulente Erreger ist eine weitreichende Infiltration und Ulzeration in 24 h möglich und erfordert eine zügige und effektive Therapie (Lin et al.
2019). Bei mildem Befund kann die Behandlung ambulant durchgeführt werden, wenn täglich eine Befundkontrolle erfolgt. Bei schwerwiegenden Krankheitsverläufen, einer Durchwanderungskeratitis, Perforationsgefahr oder z. B. bei älteren, multimorbiden Patienten, ohne adäquate Behandlung im häuslichen Umfeld, ist eine stationäre Behandlung indiziert (Schmack et al.
2018).
Neben der unerlässlichen antibiotischen Therapie werden bei bakterieller Keratitis topische
Kortikosteroide, Zykloplegika, Benetzungsmittel und systemische Tetrazykline eingesetzt. Tränenersatzmittel fördern die epitheliale Heilung, verringern ein Fremdkörpergefühl, spülen Ablagerungen und nekrotische
Enzyme weg und glätten die Augenoberfläche (Gurnani und Kaur
2022).
Antibiotika
Auch ohne Antibiogram sollte eine hoch dosierte,
topische Therapie mit Breitbandantibiotika, die grampositive und gramnegative Erreger abdecken, schnellstmöglich initiiert werden, um Visus-beeinträchtigende Hornhautnarben möglichst zu vermeiden.
Eine
topische Therapie ist wegen der Avaskularität der Hornhaut in der Regel ausreichend (Schmack et al.
2018) und wird primär in Form von Augentropfen appliziert, da Salben keine vergleichbaren Wirkstoffkonzentrationen in der Hornhaut erzielen (Lin et al.
2019).
Antibiotika können bei mangelnder Kooperation oder wenn eine Ausbreitung der Infektion in die Sklera befürchtet wird, subkonjunktival appliziert werden (Lin et al.
2019). Systemische Antibiotika werden bei systemischer Infektion wie
Gonorrhoe, bakterieller Skleritis, intraokularer Ausbreitung oder Endophthalmitis gegeben (Gurnani und Kaur
2022; Lin et al.
2019; Ong und Corbett
2015).
Die initiale Therapie richtet sich nach dem klinischen Befund und muss gegebenenfalls angepasst werden, sobald ein Keimnachweis und Resistogramm vorliegt (Roth et al.
2015). Bei zentraler Lokalisation, schwerer Keratitis mit tiefer Stromabeteiligung oder einem Infiltrat größer als 2 mm mit ausgeprägter Pus-Bildung wird initial eine Applikation von beispielsweise alle 5–15 min, gefolgt von einer stündlichen Applikation über 48 h empfohlen, um schnell einen hohen Sättigungsgrad im Hornhautgewebe zu erzielen und ggf. die mikrobiellen Effluxpumpen, die unter anderem für Resistenzen verantwortlich sein können, zu überlasten (Lin et al.
2019; Robles-Contreras et al.
2013; Schmack et al.
2018). Anschließend wird die antibiotische Therapie nicht ausgeschlichen, sondern zur Resistenzvermeidung abgesetzt. Sie sollte bis zum Erreichen eines kompletten Epithelschlusses fortgeführt werden (Rachwalik und Pleyer
2015).
Den aktuellen Empfehlungen nach (AAO
2019–2020; Gurnani und Kaur
2022; Lin et al.
2019) sind folgende
Antibiotika (s. Tab.
4) Organismen-spezifisch wirksam:
Tab. 4
Antibiotische Therapie bakterieller Keratitiserreger
Grampositive Kokken | Cefazolin, Vancomycin, Bacitracin**, Fluorochinolone* |
Grampositive Stäbchen (nichttuberkulöse Mykobakterien) | Clarithromycin, Amikacin, Azithromycin, Fluorochinolone |
Grampositive Stäbchen (Nokardien) | Sulfacetamide, Amikacin, Trimethoprim/Sulfamethoxazol |
Gramnegative Kokken | Ceftriaxon, Ceftazidim, Fluorochinolone |
Gramnegative Stäbchenbakterien | Tobramycin oder Gentamycin, Ceftazidim, Fluorochinolone |
Kein Organismus identifiziert oder mehrere Arten von Organismen | Cefazolin oder Vancomycin mit Tobramycin oder Gentamycin oder Fluorochinolone* |
Bei weniger schwerwiegender Keratitis, z. B. außerhalb der optischen Achse, kann eine Monotherapie, meist mit Fluorochinolonen (Ofloxacin, Ciprofloxacin, Moxifloxacin), ausreichend sein.
Bei Befundverschlechterung kann auf verstärkte Breitspektrumantibiotika („fortified antibiotics
“) umgestellt oder mit diesen kombiniert werden. Meistens werden die topischen Breitbandantibiotika in kurzen Abständen verabreicht, um lokale Konzentrationen zu erreichen, die über der minimalen Hemmkonzentration für die meisten Bakterien liegen (Hanet et al. 2012).
Gängige Kombination sind ein Cephalosporin (in der Regel Cefazolin), das sowohl gegen grampositive als auch gegen gramnegative
Bakterien wirksam ist mit einem Aminoglykosid (Gentamycin,
Tobramycin oder
Amikacin), welches gegen ein breites Spektrum gramnegativer Organismen wirkt (Cabrera-Aguas et al.
2022; Dikmetas et al.
2020; Hanet et al.
2012; Sharma et al.
2013). Gentamycin wird häufig verwendet, wobei im Falle einer Resistenz auf Tobramycin oder Amikacin umgestiegen werden kann (Dikmetas et al.
2020). Tobramycin, Gentamycin und Amikacin sind sehr wirksam gegen gramnegative Bakterien,
Streptokokken und
Staphylokokken, während
Pneumokokken nur schlecht ansprechen (Gurnani und Kaur
2022).
Insbesondere die Cephalosporine der vierten Generation haben ein breites Wirkungsspektrum und sollten bei Patienten mit Antibiotikaresistenz
bevorzugt werden (Dikmetas et al. 2020). Zusätzlich kann Amikacin mit Vancomycin (Lin et al. 2005) und Moxifloxacin mit Gentamycin kombiniert werden. Auch Chloramphenicol kann mit Aminoglykosiden oder Fluorochinolonen kombiniert werden (Watson et al. 2020).
Die Herstellung dieser Breitspektrumantibiotika-Augentropfen erfolgt unter sterilen Bedingungen, z. B. von einer Krankenhausapotheke. Sie müssen isoton sein, einen nahezu neutralen pH-Wert aufweisen und werden aus einem handelsüblichen Antibiotikum hergestellt (s. Tab.
5), das als Pulver, Lyophilisat oder Injektionslösung erhältlich ist, und dann mit Kochsalzlösung (NaCl 0,9 %), Wasser für Injektionszwecke, BSS (Balanced Salt Solution) oder Benetzungsmitteln verdünnt wird (Benson
1974; Bowe et al.
1991; Chiquet und Romanet
2007; Osborn et al.
1976).
Tab. 5
Antibiotikakonzentrationen
Cefazolin | 50 |
Gentamycin | 5 |
| 3 |
| 40 |
| 25 (bei Methicillin-resistentem Staph. aureus) – 50 |
Moxifloxacin | 5 |
Chloramphenicol | 5 |
Bei Patienten mit Oberflächenerkrankungen ist bei der Verschreibung von hoch dosierten
Antibiotika aufgrund ihrer deutlich höheren Toxizität für das Hornhautepithel Vorsicht geboten, weshalb bei beeinträchtigter Wundheilung häufig eine Reduktion der Therapie empfohlen wird (Austin et al.
2017). In einem Kaninchen-Modell wurde aber auch ein zytotoxischer Effekt von Ofloxacin auf Keratozyten nachgewiesen (Pollock et al.
2003).
Etwa 10 % der Keratitiden bei älteren Patienten mit großen, tiefen Hornhautulcera weisen eine verzögerte Heilung und als schwerwiegende Komplikation eine Hornhautperforation auf, wenn sie mit einem topischen Fluorchinolon behandelt werden (Thompson
2007). Eine erhöhte Inzidenz von Hornhautperforationen nach einer Fluorchinolon-Behandlung bei bakterieller Keratitis sollte somit berücksichtigt werden (Mallari et al.
2001; Morlet et al.
1999).
Alternative Therapieoptionen
Es konnte gezeigt werden, dass die Verabreichung von topischem Polyvinylpyrrolidon-Iod bei Patienten mit Keratitis durch grampositive Erreger wirksam ist (Pedrotti et al.
2022). Auch Chlorhexidingluconat oder Polyhexamethylbiguanid weisen als relativ kostengünstige Antiseptika ein breites mikrobizides Spektrum auf und können als adjuvante Therapie genutzt werden, zumal sie keine allergischen oder toxischen Reaktionen verursachen (Geffen et al.
2009).
Eine alternative Therapieoption stellt zudem die photodynamische
antimikrobielle Therapie mit Bengalrosa dar. Dabei werden ebenfalls reaktive Sauerstoffverbindungen mit antimikrobiellen Eigenschaften erzeugt, die zur
Apoptose der infizierten Zellen führen (Naranjo et al.
2019; Sepulveda-Beltran et al.
2022), ohne sich toxisch auf stromale Keratozyten oder die Endothelzelldichte auszuwirken (Cherfan et al.
2013; Zhu et al.
2016). Als mögliche adjuvante Therapie von Hornhautinfektionen könnte sie die Notwendigkeit einer therapeutischen
perforierenden Keratoplastik verhindern (Sepulveda-Beltran et al.
2022).
Kortikosteroide und Zykloplegika
Kortikosteroide können eine überschießende Entzündung der Wirtshornhaut hemmen (AAO
2019–2020) und eine Vernarbung, Neovaskularisation und einen Sehverlust verringern (Cabrera-Aguas et al.
2022). Die Sicherheit und Wirksamkeit einer topischen Kortikosteroidtherapie bei mikrobieller Keratitis wurden in randomisierten, kontrollierten Studien bestätigt (Blair et al.
2011; Carmichael et al.
1990; Srinivasan et al.
2012). Es sollte stets darauf geachtet werden, dass die Diagnose durch
Abstrich und Kultur vor einer topischen Kortikosteroidapplikation gesichert ist und dass die Anwendung topischer Kortikosteroide sofort beendet wird, wenn sich die Keratitis unter der Steroidtherapie nicht bessert (Hirano et al.
2021).
24–48 Stunden nach Identifizierung des verursachenden Organismus und/oder Therapieansprechen können
Kortikosteroide in ggf. aufsteigender Dosierung in Betracht gezogen werden, unter der Voraussetzung, dass der Befund engmaschig überwacht wird (Hirano et al.
2021; Lin et al.
2019). Sie beschleunigen den Krankheitsverlauf. Der Einsatz von Kortikosteroiden nach Beginn einer antibiotischen Therapie scheint nicht vermehrt zu Komplikationen oder einem schlechteren Visusergebnis zu führen (AAO
2019–2020; Hirano et al.
2021).
Prednisolonphosphat 1,0 % beschleunigt die Visusbesserung (Srinivasan et al.
2014). Nach drei Monaten findet sich jedoch kein signifikanter Visusunterschied (Austin et al.
2017; Srinivasan et al.
2012). Wird hingegen eine Kortikosteroidtherapie vor einer geeigneten Antibiotikatherapie begonnen, verschlechtert dies die Prognose (AAO
2019–2020). Topische
Kortikosteroide können bei Nokardien-Keratitiden größere Hornhautnarben hervorrufen und sollten wie auch bei V. a. eine Keratomykose oder Amöbenkeratitis vermieden werden (Ong und Corbett
2015) (Srinivasan et al.
2014).
Zykloplegika können zur Prophylaxe hinterer Synechien und zur Schmerzlinderung bei erheblichem Vorderkammer-Reizzustand verwendet werden (Gurnani und Kaur
2022; Lin et al.
2019) (Tab.
6).
Tab. 6
Therapieschema bei mikrobieller Keratitis
Initiale lokale Therapie ohne Keimnachweis und Resistogramm | ⇒ Monotherapie mit Fluorochinolonen bei nicht schwerwiegender Keratitis außerhalb der optischen Achse ⇒ Breitspektrumantibiotika (z. B. Fluorochinolone und Aminoglykoside) bei schwerwiegender Keratitis oder Befundverschlechterung |
Bei Keimnachweis und Resistogramm | ⇒ Erreger-spezifische Antibiotikatherapie |
Schwangerschaft und Stillzeit | ⇒ Lokal: Eryhtromycin, Gentamycin, Kanamycin ⇒ Systemisch: Penicilline, Cephalosporine |
24–48 Stunden nach Identifizierung des verursachenden Organismus und/oder Therapieansprechen | |
Bei erheblichem Vorderkammer-Reizzustand | ⇒ Zykloplegika |
Therapie der bakteriellen Keratitis in der Schwangerschaft und Stillzeit
Eine antibiotische Lokaltherapie mit Erythromycin und Aminoglykosiden (Gentamycin und Kanamycin) sind in der Schwangerschaft und Stillzeit die Mittel der ersten Wahl. Bei ausbleibender Besserung scheint die lokale Therapie mit Fluorochinolonen vertretbar zu sein. Auch wenn bei Versuchstieren Knorpeldefekte nach Gabe von Chinolonen in der Schwangerschaft beobachtet wurden, konnte keine erhöhte Fehlbildungsrate bei Menschen gezeigt werden (Ness und Paulus
2010) (Chung et al.
2004; Ness und Paulus
2012).
Für die systemische Therapie bei schweren bakteriellen Infektionen sind βLactamAntibiotika wie Penicilline und Cephalosporine am besten untersucht und in diesem Fall Mittel der ersten Wahl (Nahum et al.
2006; Ness und Paulus
2010,
2012). Sollte eine Allergie vorliegen, kann Erythromycin verschrieben werden (Ness und Paulus
2010). Die Einnahme von Makroliden, wie Azithromycin und Clarithromycin (außer Erythromycin), Fluorochinolonen, Tetrazyklinen, Sulfonamiden und Metronidazol in der Frühschwangerschaft ist mit einem erhöhten Risiko eines Spontanaborts verbunden (Muanda et al.
2017).
Prednisolon ist bei entsprechender Indikationsstellung das Kortikosteroid der Wahl, da es im Gegensatz zu Dexamethason nur zu 10–20 % diaplazentar übertragen wird. Besonders in der 9. bis 12. Woche sollte die Dosis der Prednisolon-Gabe unter 15 mg/Tag betragen, da andernfalls das Risiko einer orofazialen Spaltenbildung erhöht sein könnte. Die Behandlung mit
Glukokortikoiden kann abhängig von Therapiedauer, Dosis und Grunderkrankung zu einer intrauterinen Wachstumsverzögerung, zur
Frühgeburt und zu Steroidentzug nach der Geburt führen. Daher sollte die Indikationsstellung vorsichtig erfolgen (Ness und Paulus
2010,
2012).
Generell kann zur Verminderung der systemischen Absorption eine
Okklusion der ableitenden Tränenwege, beispielsweise mit Punctum-Okklusion, in Erwägung gezogen werden. Die Verschreibung von Medikamenten in der Schwangerschaft sollte besonders im ersten Trimester kritisch abgewogen werden, da das Risiko einer arzneimittelbedingten fötalen
Teratogenität in diesem Zeitraum am höchsten ist (Chung et al.
2004). Der Zustand der Mutter und des Fötus sollte während der gesamten Behandlung gut überwacht werden.
Chirurgische Intervention und therapeutisches korneales Crosslinking
Indikationen zur operativen Versorgung ergeben sich sowohl während der aktiven Infektion als auch bei gestörter Wundheilung. Zur Entfernung nekrotischen Gewebes kann eine superfizielle Keratektomie – teilweise auch im akuten Infektionsstadium – sinnvoll sein. Wenn nach der Phase der aktiven Infektion ein stromaler Substanzdefekt verbleibt, können eine Amnionmembrantransplantation, tektonische lamelläre und
perforierende Keratoplastik erforderlich sein (Ong und Corbett
2015).
Das korneale Crosslinking (CXL) wurde als alternative, erregerunspezifische Therapie für die Behandlung von Hornhautinfektionen eingesetzt (Papaioannou et al.
2016) und wird gelegentlich als „PACK-CXL“ (fotoaktivierter Chromophor für Keratitis) bezeichnet (Hafezi und Randleman
2014). Es reduziert die pathologische Hornhauteinschmelzung und wirkt antimikrobiell (Alio et al.
2013; Papaioannou et al.
2016). CXL verändert die Kollagenmatrix des Hornhautstromas durch die Bildung von Riboflavin-UVA-induzierten Quervernetzungen, also kovalenter Bindungen zwischen Kollagenmolekülen (Papaioannou et al.
2016), wobei die Fotoaktivierung des Chromophors Riboflavin durch Entstehung reaktiver Sauerstoffspezies die mikrobielle Keimbelastung in einem Gewebe verringern kann (Hafezi und Randleman
2014; Papaioannou et al.
2016). Außerdem lagert sich Riboflavin in der DNA und RNA von Mikroorganismen ein und führt bei der anschließenden UVA-Bestrahlung zur Oxidation der Nukleinsäuren (Papaioannou et al.
2016). Die Verwendung von hypoosmolarem Riboflavin wurde bei tiefer Infiltration empfohlen (Alio et al.
2013). Auch das UVA-Licht (Wellenlänge 315–380 nm) hemmt Bakterienwachstum direkt (Papaioannou et al.
2016).
Eine vorangegangene Herpes-Keratitis kann aber ausgelöst durch UV-Licht rezidivieren und als Kontraindikation bewertet werden (Alio et al.
2013). PACK-CXL kann die Zeit bis zur vollständigen Heilung der mikrobiellen Keratitis im Vergleich zu einer rein medikamentösen Behandlung verkürzen. Eine adjuvante PACK-CXL-Behandlung reduziert jedoch nicht das Risiko unerwünschter Ereignisse, wie z. B. Hornhautperforation oder einen Visusverlust. Bislang fehlen auch noch bestätigende, randomisierte, kontrollierte Studien von hoher Qualität, um die Wirksamkeit und Sicherheit von PACK-CXL sowie die Grenzen und ggf. Modifikationsnotwendigkeiten zu belegen (Ting et al.
2019).
Bei Descemetocele, drohender oder auch bereits erfolgter Perforation kann ein Defekt mit Gewebekleber gedeckt werden. Eine therapeutische Keratoplastik à chaud sollte bei progressivem Hornhautinfiltrat, bei einer drohenden Neovaskularisierung der Hornhautperipherie oder auch nach 2-wöchigem Nichtansprechen auf die konservative Therapie erfolgen. Insbesondere bei mikrobieller Keratitis durch atypische Erreger, wie Amöben oder Pilze, sollte dabei angestrebt werden, möglichst erregerfreie Schnittränder zu erzielen, wobei der Trepanationsdurchmesser etwa 1 mm der umgebenden gesunden Hornhaut einschließen sollte. Das Hornhautexzidat sollte immer mikrobiologisch und histologisch untersucht werden (Acharya et al.
2019).