Okuläre Beteiligung bei Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und Toxisch epidermaler Nekrolyse (TEN)
Das Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und die toxisch epidermale Nekrolyse (TEN) sind seltene, schwere und oft lebensbedrohliche Reaktionen der Haut- und der Schleimhäute. Sie werden als eine Krankheitsentität verschieden schwerer Ausprägung angesehen und unter dem Begriff „epidermale Nekrolyse“ (EN) zusammengefasst. Neben der schweren Haut- und Allgemeinsymptomatik besteht ein hohes Risiko okulärer Beteiligung, die ohne eine rasche, adäquate ophthalmologische Einschätzung und Behandlung zur langwierigen okulären Morbidität bis zur Erblindung führen kann. Das akute Auftreten, der unvorhersagbare Verlauf und die stark variierende Manifestation der Komplikationen erfordern einen interdisziplinären Ansatz. Eine rasche Diagnosestellung und Einleitung einer antiinflammatorischen oberflächenwirksamen Behandlung der Augen ist von großer Bedeutung für das Langzeitergebnis.
- Seitenanfang / Suche
- Einleitung
- Definition und Einteilung
- Pathophysiologie/Ursachen
- Epidemiologie
- Risikofaktoren
- Diagnostik der EN
- Klinik der EN
- Differenzialdiagnostik der EN
- Augenbeteiligung
- Ophthalmologische Verlaufsuntersuchung und Beurteilung von Biomarkern
- Therapie – allgemeine Maßnahmen
- Therapie bei okulärer Beteiligung
- Verlauf und Prognose
- Chirurgische Maßnahmen im Spätverlauf
- Zusammenfassung
- Hinweis