Nuklearmedizinische Bildgebung
Nuklearmedizinische Bildgebung erörtert über die in vitro Applikation von Radionukliden wichtige urologische Fragestellungen im Bereich der Diagnostik und Therapie. Vereinfacht lassen sich nuklearmedizinisch Perfusions-, Diffusions- und Filtrationsprozesse, Stoffwechselvorgänge und Rezeptoren bildmorphologisch darstellen. Hierbei kommen die physikalisch bekannten unterschiedlichen Strahlenarten zum Einsatz, alpha-, beta- und gamma-Strahlung. Diagnostisch werden die Bildinformationen mittels Gamma-, SPECT-, oder PET-Detektoren gewonnen. In Hybridverfahren können zusätzliche CT oder MRT-Daten fusioniert werden. In der Therapie werden primär Betastrahler und Alphastrahler verwendet und haben in der Urologie vor allem in der Therapie des Prostatakarzinoms ihren Stellenwert.