Nasale Ventilation zur Behandlung der Cheyne-Stokes-Atmung bei Herzinsuffizienz
Die Cheyne-Stokes-Atmung (CSR) bei Patienten mit Herzinsuffizienz führt zu einer Reihe negativer Folgen wie Desaturationen, Herzfrequenz- und Blutdruckschwankungen, Sympathikusaktivierung und Herzrhythmusstörungen. Die Zunahme der Mortalität durch die CSR wird vermutet, wenngleich dies noch nicht vollständig gesichert ist. Persistiert trotz optimaler medikamentöser Behandlung eine relevante CSR mit mehr als 30 Atmungsstörungen pro Stunde Schlafzeit beziehungsweise den Symptomen des nicht erholsamen Schlafs, kann die Einleitung einer CPAP Therapie sinnvoll sein. Die druckunterstützte Beatmung mit Bi-Level-PAP-ST oder mit Bi-Level-PAP-T oder die adaptive Servoventilation sollten aufgrund der aktuellen Datenlage bei Patienten mit einer linksventrikulären Ejektionsfraktion von weniger 45 % und prädominant zentraler Schlafapnoe nicht mehr verwendet werden.