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Der Begriff Polysomnographie („Polysomnographie und Hypnogramm“) bezeichnet ursprünglich diejenigen Parameter aus EEG, EOG und EMG, die essenziell sind, um den Schlaf zu messen und ein Hypnogramm zu erstellen. Für die „Messung im Schlaflabor“, die dem Nachweis bzw. der differentialdiagnostischen Abgrenzung schlafmedizinischer Diagnosen dient, wurde in Gestalt der „Kardiorespiratorische Polysomnographie“ (KRPSG) die ursprüngliche Polysomnographie um atmungsrelevante sowie periodische Beinbewegungen umfassende Parameter und eine Videometrie erweitert. Damit ist die KRPSG heute das Standardverfahren bei der Diagnostik im Schlaflabor. Die überarbeitete Fassung der Leitlinie der AASM zum Indikationsbereich der Polysomnographie (Kushida et al. 2005) beinhaltet eine Aufstellung der Parameter, die für eine diagnostische Schlafuntersuchung essenziell sind. Sie schließen die bisher für die KRPSG typischen Parameter mit ein, sodass im Bereich der praktischen schlafmedizinischen Diagnostik der Begriff Polysomngraphie als vereinfachter Sprachgebrauch für KRPSG dienen kann.
Literatur
Kushida CA, Littner MR, Morgenthaler T et al (2005) Practice parameters for the indications for polysomnography and related procedures: an update for 2005. Sleep 28:499–521CrossRef