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Findet Dokumente, in denen beide Begriffe in beliebiger Reihenfolge innerhalb von maximal n Worten zueinander stehen. Empfehlung: Wählen Sie zwischen 15 und 30 als maximale Wortanzahl (z.B. NEAR(hybrid, antrieb, 20)).
Findet Dokumente, in denen der Begriff in Wortvarianten vorkommt, wobei diese VOR, HINTER oder VOR und HINTER dem Suchbegriff anschließen können (z.B., leichtbau*, *leichtbau, *leichtbau*).
Veralteter diagnostischer Begriff zur Bezeichnung eines Minuten bis Stunden andauernden kontinuierlichen Schnarchens, das mit eingeschränktem Atemfluss infolge pharyngealer Obstruktion auftritt und eine unverhältnismäßig hohe Atmungsanstrengung (inspiratorischen Effort) erfordert. Von dem als gesundheitsschädlich angesehenen obstruktiven Schnarchen hat man früher ein als nicht gesundheitsschädlich eingeschätztes sogenanntes primäres bzw. benignes oder habituelles Schnarchen unterschieden. Letztere Begriffe sind unpräzise beziehungsweise pathophysiologisch widerlegt und daher obsolet, genauso wie der Begriff obstruktives Schnarchen selbst. Mit der Technik der Atemflusslimitationsmessung ist es inzwischen möglich, den gesundheitsschädlichen Aspekt von Schnarchen zu präzisieren, zumindest in der polysomnografischen Messung, die in Deutschland üblicherweise im Schlaflabor durchgeführt wird. Es kann festgehalten werden, dass Patienten mit der veralteten Diagnose obstruktives Schnarchen aufgrund von neuer Messtechnik und geänderten Definitionen heute oft die Kriterien für die Diagnose einer Obstruktiven Schlafapnoe erfüllen würden. Daher ist es von hoher klinischer Relevanz, dass es sich hierbei oftmals um eine Obstruktive Schlafapnoe ohne wesentliche Sauerstoffdesaturationen, aber dennoch mit Schlaffragmentierung und entsprechenden Symptomen wie Tagesschläfrigkeit oder Durchschlafstörungen handeln kann.