Diagnostisches und therapeutisches Vorgehen bei Aneurysmen peripherer Arterien
Periphere Aneurysmen sind in der Mehrzahl asymptomatisch und werden zufällig entdeckt. Symptomatische Aneurysmen können Schmerzen durch lokale Verdrängung und/oder eine Ischämie bis zur Gangrän verursachen. Die Duplexsonografie stellt die primäre bildgebende Diagnosemethode dar. CT-A oder MR-A sind für die Therapieplanung unverzichtbar. Periphere Aneurysmen werden – je nach Lokalisation – ab bestimmten Schwellendurchmessern oder bei klinischen Symptomen mittels chirurgischer Aneurysmaexklusion und Gefäßersatz oder endovaskulär behandelt.
Aneurysmen der oberen Extremitäten entstehen am häufigsten posttraumatisch oder iatrogen und werden, wenn sie symptomatisch sind oder eine erhebliche Thrombuslast aufweisen, gleichfalls invasiv behandelt. Die Therapie erfolgt in erster Linie offen chirurgisch, insbesondere wenn Bewegungssegmente betroffen sind. Die endovaskuläre Therapie kann jedoch in ausgewählten Fällen, vorzugsweise bei körperstammnaher Lokalisation, indiziert sein.