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13C-Atemtest zum Nachweis einer bakteriellen Fehlbesiedlung des Dünndarms bzw. einer Störung der Resorption von Gallensäuren.
Durchführung
Nach oraler Zufuhr einer Testdosis von 13C-Glykocholat wird dieses von Gallensäuren bakteriell dekonjugiert bei
bakterieller Fehlbesiedlung im Dünndarm oder
verminderter Resorption.
Das freigesetzte Glycin wird anschließend entweder bakteriell oder nach Resorption im Organismus zu 13CO2 metabolisiert. Zu unterschiedlichen Zeiten nach oraler Applikation werden Proben von Ausatemluft gewonnen und analysiert. Die Verwendung des radioaktiven Kohlenstoffisotops 14C zu klinischen Zwecken ist verboten.
Untersuchungsmaterial – Entnahmebedingungen
Ausatmungsluft.
Analytik
Isotopenverhältnis-Massenspektrometrie (IR-MS; s. Massenspektrometrie) oder nicht dispersive isotopenselektive Infrarot-Spektrometrie (NDIRS).
Indikation
Verdacht auf bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms sowie Störung der Resorption von Gallensäuren.
Interpretation
Erhöhte 13CO2-Exhalation bei bakterieller Fehlbesiedlung des Dünndarms. Bei Ausschluss einer bakteriellen Fehlbesiedlung weist eine erhöhte 13CO2-Exhalation auf eine Störung der Resorption von Gallensäuren hin.
Diagnostische Wertigkeit
Wegen der hohen Substratkosten ist als alternativer Test der Glukose-H2-Atemtest zu erwägen.
Literatur
Braden B, Lembcke B, Caspary WF (2003) Nichtinvasive Funktionsdiagnostik aus der Atemluft mit 13C-Atemtests. Dtsch Arztebl 100:A3376–A3381