Sie können Operatoren mit Ihrer Suchanfrage kombinieren, um diese noch präziser einzugrenzen. Klicken Sie auf den Suchoperator, um eine Erklärung seiner Funktionsweise anzuzeigen.
Findet Dokumente, in denen beide Begriffe in beliebiger Reihenfolge innerhalb von maximal n Worten zueinander stehen. Empfehlung: Wählen Sie zwischen 15 und 30 als maximale Wortanzahl (z.B. NEAR(hybrid, antrieb, 20)).
Findet Dokumente, in denen der Begriff in Wortvarianten vorkommt, wobei diese VOR, HINTER oder VOR und HINTER dem Suchbegriff anschließen können (z.B., leichtbau*, *leichtbau, *leichtbau*).
Wichtige maßanalytische Methode zur Bestimmung von Ionen, wobei diese mithilfe von Komplexbildnern (Liganden) in wasserlösliche, stabile Chelate überführt werden.
Beschreibung
Im weiteren Sinne bezeichnet Komplexometrie die Titration mit oder von einer Substanz (Komplexon) unter Bildung eines schwach dissoziierten löslichen Komplexes. Während Komplexbildungsreaktionen im klinisch-chemischen Labor u. a zur Bestimmung von Calcium (Calcium-Kresolphthalein-Komplex-Methode), Eisen (Bathophenanthrolin-Methode), Magnesium (Calmagit-Methode) und Protein (Biuretmethode) zum Einsatz kommen, haben komplexometrische Titrationen eine eher untergeordnete Bedeutung. Eine mögliche Anwendung ist die Bestimmung der Wasserhärte im Rahmen der Qualitätssicherung.
Literatur
Latscha HP, Linti GW, Klein HA (2004) Analytische Chemie. Chemie – Basiswissen III. Springer, Berlin/Heidelberg/New York