Sie können Operatoren mit Ihrer Suchanfrage kombinieren, um diese noch präziser einzugrenzen. Klicken Sie auf den Suchoperator, um eine Erklärung seiner Funktionsweise anzuzeigen.
Findet Dokumente, in denen beide Begriffe in beliebiger Reihenfolge innerhalb von maximal n Worten zueinander stehen. Empfehlung: Wählen Sie zwischen 15 und 30 als maximale Wortanzahl (z.B. NEAR(hybrid, antrieb, 20)).
Findet Dokumente, in denen der Begriff in Wortvarianten vorkommt, wobei diese VOR, HINTER oder VOR und HINTER dem Suchbegriff anschließen können (z.B., leichtbau*, *leichtbau, *leichtbau*).
Durch einen erworbenen Synthesedefekt generiertes, erythrozytäres Antigen, das zur Tn-Polyagglutinabilität mit AB0-Blutgruppen-kompatiblen Seren führt.
Beschreibung
Kryptantigene sind immunogene Strukturen auf Zelloberflächen, die normalerweise nicht auf Zelloberflächen vorhanden sind und erst durch Modifikation bestehender Zelloberflächenstrukturen oder durch einen Ausfall der Synthese dieser Strukturen entstehen. Die Bildung der Kryptantigene, die sog. Aktivierung, kann auf vielfältige Weise erfolgen, u. a. durch somatische Mutationen von Stammzellen, durch onkogene Veränderungen des zellulären Genexpressionsmusters oder durch virale oder bakterielle Enzyme. Bekannteste Beispiele für Kryptantigene sind die T- (T-Antigen) und Tn-Antigene (Tn-Antigen), die zur T- bzw. Tn-Polyagglutinabilität führen.
Literatur
Eckstein R (2005) Immunhämatologie und Transfusionsmedizin. Urban & Fischer, München
Metaxas-Bühler M (1993) Blutgruppen und Transfusionsmedizin. Verlag Hans Huber, Bern/Göttingen/Toronto/Seattle
Mueller-Eckhardt C, Kiefel V (Hrsg) (2004) Transfusionsmedizin: Grundlagen – Therapie – Methodik, 3. Aufl. Springer, Berlin/Heidelberg/New York