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Die Diagnostik der Malaria erfolgt durch den direkten Erregernachweis im Blut. Im Fieberschub abgenommenes Blut soll möglichst rasch ausgestrichen und ein Dicker-Tropfen hergestellt werden. Nach Giemsa- oder Pappenheim-Färbung können die Plasmodien im Ausstrichpräparat als intraerythrozytäre Einschlüsse nachgewiesen werden. Angesichts ihrer individuellen Charakteristika kann auch eine Zuordnung zu den einzelnen Malariaformen erfolgen. Neben dem direkten morphologischen Erregernachweis können auch serologische und molekularbiologische Techniken zur Diagnostik und Differenzierung eingesetzt werden. In der Akutdiagnostik der Malaria haben diese Verfahren jedoch noch keine Bedeutung (Abb. 1).
Abb. 1
Morphologie der Malariaerreger im Blutausstrich (Giemsa-Bandenfärbung). Das Chromatin der Parasiten stellt sich rot dar, das Zytoplasma blau (hier schwarz). Die rötliche zytoplasmatische Tüpfelung der Erythrozyten entspricht Hämozoinablagerungen (Schüffner-Tüpfelung), die jedoch häufig nicht darstellbar sind (aus: Köhler et al. 2001)
Seitz HM, Maier W (1994) Parasitologie – Plasmodien, Erreger der Malaria. In: Brandis H, Köhler W, Eggers HJ et al (Hrsg) Lehrbuch der Medizinischen Mikrobiologie. Gustav Fischer Verlag, Stuttgart, S 658–665