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Publiziert am: 07.04.2018
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Materialcodierung
Verfasst von: O. Colhoun
Materialcodierung
Synonym(e)
Materialkennung
Definition
Vergabe eines materialspezifischen Codes in der Identifikationsnummer einer Laborprobe.
Beschreibung
Mit der Vergabe der Proben-Identifikationsnummer werden für unterschiedliche Probenmaterialien jeweils materialspezifische Codes zur eigentlichen Proben-ID hinzugefügt. Beispiel: Die Materialien Serum, Plasma und Urin eines Auftrags für die Klinische Chemie mit der Proben-ID 123456 sind jeweils um einen zweistelligen Materialcode ergänzt. Auf den Etiketten der Probenröhrchen finden sich die Identifikationsnummern 12345650 für das Serum, 12345651 für Plasma und 12345621 für Urin. Notwendig ist diese Materialcodierung für die automatisierte Prozessierung der Proben in Verteilsystemen und Vielfachanalysegeräten, da in einem Auftrag dieselbe Analyse mehrfach aus unterschiedlichen Materialien angefordert sein kann (beispielsweise Natrium im Serum und im Urin). Die Vergabe der Materialcodierung erfolgt bereits bei der Identifikation der Proben durch den Einsender, indem z. B. vorkonfektionierte materialspezifische Etiketten zur Kennzeichnung der Proben verwendet werden oder bei elektronischen Order-Entry-Systemen auf den aktuell gedruckten Probenetiketten die entsprechende Codierung mit generiert wird.