Ertrinkungsunfälle bei Kindern
Das wesentliche pathogenetische Element bei Ertrinkungsunfällen ist das Eintauchen (Submersion) des ganzen Körpers, vor allem aber des Gesichts mit den Atemwegsöffnungen in Wasser. Wird ein Opfer tot geborgen und sind alle Wiederbelebungsversuche erfolglos, wird von Ertrinken („drowning“) gesprochen. Sind noch Vitalfunktionen vorhanden oder können solche durch eine Reanimation vielleicht auch nur vorübergehend wiederhergestellt werden, so wird dies als Beinahe-Ertrinken („near-drowning“) bezeichnet. Weiter zu unterscheiden ist die Situation, bei welcher das Gesicht des Opfers aus dem Wasser ragt, der Organismus jedoch durch kaltes Wasser massiv unterkühlt wird (Immersionshypothermie).