Die Geburtshilfe
Autoren
Ivan Ramsak, Harald Stossier und Doris Verena Baustädter

Komplementäre Medizin in der Geburtshilfe

In Österreich besteht eine beispielhafte Symbiose zwischen evidenzbasierter/etablierter und personalisierter/komplementärer Medizin. 1991 wurde ein eigenes Referat für Komplementäre Medizin an der österreichischen Ärztekammer etabliert. In diesem Kapitel werden nur jene Methoden vorgestellt, die seitens der Ärztekammer eine Anerkennung erfahren haben und nützliche Inhalte zum Thema Fertilität, Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit bieten. Basis der Anerkennung bilden die Lehr- und Lernbarkeit, die Nachvollziehbarkeit und ein einheitliches Curriculum mit Lehrbuch. Im Buch „Das System der Grundregulation nach Pischinger“ (Heine 2004) werden die Wechselwirkungen im Zelle-Milieu-System erklärt, womit es das Basiswerk für das Verständnis der komplementären Methoden darstellt. Im Folgenden werden die Homöopathie, die F.X.-Mayr-Medizin, die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), die Manuelle Medizin, die Neuraltherapie, die Applied Kinesiology und die Orthomolekulare Medizin vorgestellt.

Homöopathie während Schwangerschaft und Geburt

Die Grundlagen der Homöopathie wurden vom Arzt und Wissenschaftler Dr. Samuel Hahnemann (1755–1843) geschaffen.
„Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“ lautet die Simile-Regel, wobei im Vordergrund die Behandlung kranker Menschen steht und nicht die Behandlung von Krankheiten.
Wird auch die Homöopathie durch mangelndes Verständnis der Grundlagen oft abgelehnt, so sind die Erfolge unbestritten (Dorcsi et al. 1995).
Wahl der Arznei
Für die Behandlung werden potenzierte Arzneien verwendet, die aus allen Bereichen der Natur stammen. Gerade auf gynäkologischem und geburtshilflichem Gebiet werden einige Arzneien verwendet, die als Phytotherapeutika bekannt und bewährt sind. Als homöopathische Arznei sind sie oft noch wirksamer. Die Indikationen in der Geburtshilfe umfassen nicht einzelne Krankheitsbilder, sondern betreffen Frauen mit verschiedensten Beschwerden in ihrer Gesamtheit zwischen Gesundheit und Krankheit. Die Qualität der Beschwerden beeinflusst ebenso wie die Konstitution die Wahl der Arznei.
Trotzdem ist es ratsam, sich zu Beginn der eigenen Erfahrung auf „bewährte Indikationen“ zu verlassen:
Zur Geburtsvorbereitung (Schlüren 2001) bzw. Erleichterung der Geburt bewähren sich Caulophyllum und Pulsatilla. Auch die Wehentätigkeit lässt sich günstig beeinflussen. Bei schwachen oder nachlassenden Wehen kommen Caulophyllum oder Cimicifuga zur Anwendung, wobei Letzteres auch spasmolytisch und analgetisch wirkt. Bei starken und schmerzhaften Wehen hilft Gelsemium und Chamomilla, evtl. auch als Injektion. Arnica und Bellis helfen bei starken Schmerzen, wobei auch Lokalisation und Qualität der Schmerzen die Wahl der richtigen Arznei beeinflussen.
Die im Wochenbett häufigen Stimmungsschwankungen bis hin zur Depression lassen sich durch Gabe von Platin, Lachesis oder Lilium tigr. positiv beeinflussen.
Die so wichtige Phase des Stillens wird durch die homöopathische Unterstützung für die Frau in vielerlei Hinsicht erleichtert (Schlüren 2001). Sowohl bei mangelnder Michbildung (Lac defloratum, Agnus castus oder Calcium carbonicum) als auch bei der Mastitis ist die homöopathische Behandlung hilfreich. Gerade letztere Substanz spart oft eine Antibiotikatherapie, wenn das Homöopathikum frühzeitig eingesetzt wird. Phytolacca, Lac caninum und Echinacea zeigen sehr gute Wirkung, und meist kann das Stillen problemlos fortgesetzt werden. Allerdings ist auch hier die situationsspezifische Qualität der Mastitis für die Wahl des Mittels entscheidend.
Potenzierung
Für die Behandlung ist neben der Wahl der Arznei auch noch die Potenz derselben zu berücksichtigen.
Akute Erkrankungen werden eher mit niedrigen Potenzen und häufigeren Gaben behandelt, chronische Erkrankungen erfordern höhere Potenzen mit selteneren Einnahmen.
Darreichungsformen
Die Gabe erfolgt meist als „Globuli“ oder Dilution auf die Zunge, es können aber auch Arzneien intravenös oder subkutan verabreicht werden.

Moderne Mayr-Medizin während Schwangerschaft und Geburt

Moderne Mayr-Medizin ist die Symbiose aus den Erkenntnissen von Dr. F.X. Mayr (1875–1965) (Rauch 2004) und deren Ergänzung durch moderne (komplementärmedizinische) Verfahren (Stossier 2002).
Bei der Modernen Mayr-Medizin geht es in erster Linie um die Behandlung von Erkrankungen und Funktionsstörungen und in zweiter Linie um eine gesunde Ernährung.
Ernährung = Lebensmittel × Verdauung: So einfach lassen sich die Zusammenhänge der Ernährung darstellen. In der Modernen Mayr-Therapie wird durch Training der Esskultur die Verdauungsleistung trainiert und geschult. Durch falsches Verhalten erfolgt oft eine Verdauungsstörung mit Entwicklung einer intestinalen Autointoxikation. Diese ist dann die entscheidende Ursache von Erkrankungen, so auch in der Frauenheilkunde.
In der Geburtshilfe kann die Moderne Mayr-Therapie eine wertvolle Hilfe in der Behandlung sein (Stossier und von Hahn 2002).
Präkonzeptionell
Am Anfang stehen die Probleme der Fertilität: Ein chronisch entzündlicher Darm als Ausdruck von Lebensmittelintoleranzen oder einer Histaminintoleranz wird wegen der unmittelbaren Nachbarschaft zu den inneren Sexualorganen deren Funktion mit beeinträchtigen. Grundsätzlich wird durch eine Moderne Mayr-Therapie die Empfängnisbereitschaft erhöht. Notwendig ist es auch, eine mögliche Schwermetallbelastung (vor allem Quecksilber aus Amalgamfüllungen) abzuklären bzw. zu behandeln. Jedenfalls bestätigen zahlreiche „Mayr-Babys“ die Bedeutung dieser Vorgehensweise. Die Grundsätze gelten auch für die Vorbereitung einer IVF-Behandlung (Zierden und Stossier 2004).
Während der Schwangerschaft und Geburt
Auch während einer Schwangerschaft ist eine Moderne-Mayr-Therapie möglich. Neben dem präventiven Charakter zur Vermeidung fast jeder Schwangerschaftskomplikation ist bei einer beginnenden Gestose die Moderne Mayr-Therapie sogar als Behandlung angezeigt. Es gibt Hinweise dafür, dass diese Vorgehensweise einen günstigen Effekt auch auf das heranwachsende Kind hat. Die Geburt erfolgt einfacher und komplikationsloser, die postpartale Phase ist problemlos, und die weitere Entwicklung wird positiv beeinflusst.
Durchführung
Die Moderne Mayr-Therapie ist letztlich zwar einfach in der Durchführung, erfordert aber neben Konsequenz und Disziplin auch die Führung und Begleitung durch einen erfahrenen Arzt. Entsprechend der Diagnostik werden individuelle Intensitäten der Diätetik therapeutisch eingesetzt (Teefasten intensiv – milde Ableitungsdiät, Sonderformen). Immer sollen die Lebensmittel auf entsprechende Verträglichkeit getestet werden.
Wichtig ist, dass die Esskultur explizit verordnet wird: Jeder Bissen wird 40- bis 50-mal gekaut, abends wird nur wenig gegessen oder Tee bzw. Basenbrühe gereicht. Der Tagesrhythmus wird ebenso berücksichtigt wie das Trinken freier Flüssigkeit zwischen den Mahlzeiten.
Für die Darmreinigung wird salinisches Wasser verabreicht (Bitter-, Glaubersalz, Magnesiumzitrat), die Entgiftung insgesamt aber durch verschiedene physiko- und hydrotherapeutische Maßnahmen unterstützt. Hierzu zählt v. a. die vom entsprechend ausgebildeten Arzt durchgeführte manuelle Bauchbehandlung.
Ganz wichtig ist auch die orthomolekulare Unterstützung nach individuellen Gesichtspunkten. Ein Ausgleich im Säure-Basen-Haushalt ist schon aufgrund der Therapie selbst erforderlich. Oft bestehen aber gravierende Mängel, deren Ausgleich entscheidend für den Erfolg sein kann.
Der Faktor Zeit spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Moderne Mayr-Therapie muss individuell abgestuft, aber ausreichend lange durchgeführt werden, damit ein nachhaltiger Erfolg eintritt. Man sollte sich nicht durch rasche Verbesserungen blenden lassen, da gerade im hormonellen System Rhythmus besonders wichtig ist. Daher wird empfohlen, eine Moderne Mayr-Therapie einmal jährlich durchzuführen – als fixer Bestandteil einer dann wirklich gesunden Ernährung.

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) während Schwangerschaft und Geburt

Die TCM ist ein ganzheitliches Medizinsystem und umfasst die Bereiche Arzneimitteltherapie, Akupunktur, Ernährungslehre, Tui Na eine meridianorientierte Körpertherapie und Bewegungslehren wie Qi Gong oder Tai Qi.
Auch bei Beschwerden in der Schwangerschaft und in der Geburtshilfe wird die TCM eingesetzt. Im heutigen China wenden sich mehr als 50 % der Frauen mit gynäkologischen Problemen, die nicht akute operative Maßnahmen benötigen, an die TCM. In Deutschland und Österreich ist dieser Prozentsatz natürlich viel geringer, nimmt aber stetig zu. Großteils wird „Integrative Medizin“, eine sinnvolle Kombination von Schulmedizin und TCM, eingesetzt.
Einsatzgebiete
Beispiele für gynäkologische Indikationen sind Zyklus- und Menstruationsprobleme, Blutungen, PCO-Syndrom, Endometriose und Wechseljahresbeschwerden. Auch bei Schwangerschafts- und geburtshilflichen Problemen wie Übelkeit, habituellem Abort, Ödemen, Harnwegsinfekten, Obstipation, mangelndem Michfluss, Mastitiden oder depressive Verstimmungen kann die TCM sehr hilfreich sein. Bei Infertilität sind Lutealphasenprobleme, verminderte ovarielle Reserve, mangelhaftes Ansprechen auf Hormontherapie oder ein zu dünnes Endometrium bis hin zur IVF-Begleitung wichtige Indikationen. Die Behandlung der Infertilität ist auch in der TCM sehr komplex und erfordert eine spezielle Zusatzausbildung.
Der Erfolg der TCM-Arzneitherapie beruht auf ihrem exakten System der Diagnostik und der dazu passenden Arzneimittelklassifikation (Temperatur, Geschmack, Funktionen).
Das folgende Beispiel soll diesen Zusammenhang illustrieren: „Innere Hitze“ gilt in der TCM als pathogener Faktor und ist eine der Ursachen für das Problem des „unruhigen Fetus“. Hauptsymptom ist eine hellrote vaginale Blutung, oft in Verbindung mit Rücken- und Bauchschmerzen. Häufige Begleiterscheinungen sind Unruhe, Gereiztheit oder Schlafstörungen. Die Zunge ist gerötet und der Puls beschleunigt. Die Diagnostik der TCM unterscheidet Wurzel (Ben) und Symptome (Biao) einer Erkrankung. Die Blutung und der Schmerz sind Symptome, die Hitze die Wurzel des Problems. Therapeutisch verwendet man in diesem Fall eine Arzneimittelrezeptur, die kühle oder kalte Kräuter enthält, die antiabortiv wirkt und in der Schwangerschaft unbedenklich ist. Auf diese Weise werden Wurzel und Symptom gleichzeitig behandelt. Zeigen sich keine Hitzezeichen, dann handelt es sich um eine Blutung durch Leere, Stagnation oder Kälte, und die Rezeptur muss ganz anders konzipiert werden.
Die TCM kann mit der Schulmedizin kombiniert, aber auch als alleinige Therapieform verwendet werden und ist – fachkundige Anwendung vorausgesetzt – bei gynäkologischen und geburtshilflichen Erkrankungen sehr gut wirksam.
Auf die Akupunktur während Schwangerschaft und Geburt wird in Kap. 43 (Akupunktur in der Geburtshilfe) näher eingegangen.

Manuelle Medizin während Schwangerschaft und Geburt

Die Manuelle Medizin (M.M.) befasst sich hauptsächlich mit der manuellen Diagnostik und Therapie von Gelenken, Ligamenten und der Muskulatur. Es wird u. a. die manuelle Untersuchung des physiologischen Gelenksspieles („joint play“) gelehrt, um danach die Einschränkung der Gelenkfunktion im Sinne einer Subluxation sowohl palpatorisch als auch mit manuellen, orthopädischen Tests diagnostizieren zu können.
Im Bereich der Wirbelsäule wird auf die normale Funktion des Junghans-Bewungssegmentes (Frisch 2001) großer Wert gelegt. Dieses besteht aus zwei benachbarten, im räumlichen Sinne optimal zueinander stehenden und sich normal bewegenden Wirbelkörpern. Ist diese Funktion gestört, kommt es zur Erhöhung des segmentalen Muskeltonus mit ödematöser Verquellung des subkutanen Bindegewebes, was bei der manuellen Untersuchung durch eine deutliche Verdickung des subkutanen Bindegewebes, der sog. Kibler-Falte, in Höhe des gestörten Wirbelsegmentes erkennbar wird.
Einsatzgebiete
Subluxation im Iliosakralgelenk (ISG)
In der Schwangerschaft kommt es besonders häufig im letzten Trimenon zu Subluxationen in einem Iliosakralgelenk (ISG). Die wesentlichste Ursache ist wohl die Wirkung des Hormons Relaxin, das die Ligamente und das Bindegewebe zur Vorbereitung des Geburtsvorgangs auflockert. Es reicht dann oftmals eine längere Autofahrt mit schlecht eingestelltem Autositz, dass ein Ilium z. B. nach posterior subluxiert.
Die ISG-Subluxation führt zu pseudoradikulären, diffus ausstrahlenden Schmerzen bis in den gleichseitigen Unterschenkel. Die Schmerzen werden im Laufe des Tages unter Gewichtsbelastung stärker und führen nicht selten zur Akutaufnahme in Kliniken und einer kostenintensiven MRT/CT-Abklärung. Die lokale Muskelverspannung und das subkutane Ödem haben eine Einschränkung des normalen Gelenksspieles („joint play“) im betroffenen ISG zur Folge.
In der manuellen Untersuchung zeigen sich ein positives Vorlaufphänomen (Abb. 1) und/oder ein fehlendes Rücklaufphänomen an der Spina iliaca posterior superior (SIPS) und eine fühlbare Einschränkung im Hip-drop-Test. Die passive Abduktion im Hüftgelenk ist im Vergleich zur nicht betroffenen Seite ebenfalls vermindert infolge der erhöhten myofaszialen Spannung der Adduktoren. Der erhöhte Adduktorentonus ergibt damit einen positiven Patrick-Kubis Test (Abb. 2).
Die grob-neurologische Untersuchung ist unauffällig, womit keine Notwendigkeit einer radiologischen Abklärung besteht.
Für die manuelle Behandlung sind je nach Schwangerschaftsfortschritt verschiedene Handgriffe anzuwenden, die in den entsprechenden Kursen gelehrt werden, wobei meistens eine sanfte Mobilisierung ohne Manipulationsimpuls ausreicht. Entscheidend ist, dass am Ende der Behandlung alle Befunde (Vorlauf-/Rücklaufphänomen/Hip-drop- und Patrick-Kubis-Test), negativ sind und die Patientin eine deutliche Schmerzreduktion bis Schmerzfreiheit angibt.
Symphysenlockerung/-subluxation, Kokkzyxfehlstellung
Bei der Geburt kann es zur Symphysenlockerung oder -subluxation, Kokkzyxfehlstellungen und Beckenbodenverletzungen kommen.
Die Symphysenlockerung wird suffizient mit einem Beckengurt therapiert.
Die Symphysensubluxation bedarf jedoch einer manuellen Diagnostik und Therapie. Die Stufenbildung am Ramus superior ossis pubis ist deutlich tastbar. Der erhöhte Muskeltonus der Adduktoren und die starke Palpationsempfindlichkeit über der Symphyse fallen ebenfalls auf. Durch spezielle Lagerungen zusammen mit isometrischer Anspannung der Adduktoren kann die Stufenbildung nachhaltig beseitigt werden. Damit perpetuieren keine funktionellen Störungen des kleinen Beckens.
Im Rahmen von Vakuumextraktionen, Zangenentbindungen oder bei einem sehr protrahierten Geburtsverlauf kann es zu fixierten Kokkzyxfehlstellungen kommen. Die Patientinnen können lange nicht auf einer harten Unterlage sitzen und entwickeln unbehandelt okzipitale Spannungskopfschmerzen durch pathologische Duraspannung. Die Palpation ergibt meistens eine anteriore Fehlstellung des Kokkzyx. Die sanfte Mobilisation nach posterior gelingt in den ersten Tagen nach der Geburt sehr einfach und verhindert einen langen Leidensweg; diese Läsion bleibt aber lebenslänglich behandelbar. Typisch ist in der Anamnese die Antwort auf die Frage, seit wann die Beschwerden bestünden: „Seit 19 Jahren, denn so alt ist meine Tochter/Sohn!“
Praxistipp
Die Handgriffe zur Behandlung der funktionellen Läsionen im Bereiche der Wirbelsäule, des Beckens und der peripheren Gelenke werden in den Kursen der DGMM – Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin – vermittelt. Geschäftsstelle: DGMSM e. V., Akademie Boppard; Obere Rheingasse 3, D-56154 Boppard, E-Mail: post@dgmm.de, Telefon: +49/6742-8001-0; Fax: +49/6742-8001-27.
In Österreich: Österreichische Ärztegesellschaft für Manuelle Medizin, NZR, Riedelgasse 5, A-1130 Wien; Ansprechpartner: Sabine Witty, Telefon: +43/1/88000-282 oder +43/664/453-04-14, Fax: +43/1/88000-365, E-Mail: witty.sabine@gmail.com.

Neuraltherapie in der Geburtshilfe und Schwangerschaft

Die Neuraltherapie wurde von den Brüdern Huneke 1925 begründet.
Die Neuraltherapie ist die Lehre über die Auswirkungen von lokalem entzündlichem Geschehen in der Grundsubstanz nach Pischinger (2004) auf den gesamten Organismus und deren Therapie mit Lokalanästhetika (Dosch 1995).
Um entzündliches, chronisch gereiztes Gewebe kommt es an den Zellmembranen zur Erniedrigung der Reizschwelle und damit zur vermehrten Reizausbreitung. Ständige Nozizeptorenreize überfluten die Grundsubstanz und schaukeln sich zu Schmerzsyndromen hoch. Lokalanästhetika helfen, die Reizschwelle zu normalisieren und damit die Ausbreitung in der Grundsubstanz zu verhindern. Die Neuraltherapie verwendet sehr nebenwirkungsarme Lokalanästhetika entweder vom Lidocain- oder Procaintyp.
Einsatzgebiete
In der Segmenttherapie werden die Nozizeptoren in der Haut mittels Quaddelungen (intrakutane Applikation von Lokalanästhetika) vorübergehend ausgeschaltet. Die Haut hat eine besonders hohe Dichte an Nozizeptoren (Mechano-, Chemo-, Thermorezeptoren etc.).
Durch die Quaddelung beruhigt sich die Reizüberflutung, und es kommt in der Folge zum Abbau des Schmerzgeschehens. Mit den in Kursen gelehrten Injektionstechniken erreicht man die Nozizeptoren in den Gelenken, den Gelenkkapseln, den Muskeln, am Periost etc. und kann sie kurzzeitig ausschalten. Dies hat den Effekt, dass sich die vorbestehende Schmerzintensität reduziert oder ganz verschwindet. Bei den Quaddelungen im Schmerzsegment nützt man das Wissen um die therapeutische Kraft der Akupunkturpunkte als Fenster zum Grundsystem und empfiehlt, besonders diese Regionen für die Therapie zu verwenden.
Menstruationsschmerzen
Bei massiven Menstruationsschmerzen besteht die Möglichkeit, durch Quaddelungen der Abdominalhaut im Unterbauch- und Sakrumbereich eine deutliche Schmerzreduktion zu erreichen.
Narbenentstörung
Eine Domäne der Neuraltherapie ist die Narbenentstörung mittels Lokalanästhetika. Um eine gestörte Narbe entwickelt sich ein chronisches Infiltrat von Lymphozyten. In diesem Bereich ist die Reizschwelle der Nozizeptoren reduziert. Solche Narben können jucken, wetterempfindlich schmerzen und funktionelle Störungen der naheliegenden Organe verursachen. Bei mechanischer Reizung reagieren die gestörten Narbenbezirke überempfindlich.
In der Geburtshilfe ist oftmals die Episiotomie notwendig. Die Episiotomienarbe kann multiple Beschwerden verursachen: von der Reizblase bis Kohabitationsbeschwerden zu chronischen Lumbalgien, Kopfschmerzen u. v. a. Die Unterspritzung zusammen mit der intrakutanen Aufsprengung der Narbenbezirke mit Lokalanästhetika bringt eine dauerhafte Ausheilung und damit ein Sistieren der Fernwirkungen.
Schmerzen nach Periduralanästhesie
Die lästigen postpunktionellen Kopfschmerzen oder Lumbalgien nach Periduralanästhesien (PDA) lassen sich durch eine Quaddelung auf Höhe der Lumbalpunktion (L 3/L 4) mit anschließend tiefer bis an die Dura mater heranreichender Injektion eines Lokalanästhetikums dauerhaft und kostengünstig beseitigen. Idealerweise wird dabei die Patientin in derselben Position gelagert, in der die PDA gestochen wurde (Dosch 2005).
Injektionstherapie an nervale Strukturen
Die Injektion an nervale Strukturen, besonders Ganglien, wird ebenfalls gelehrt. Der gynäkologische Raum mit seinen parametranen Nervenplexus wird als ein großes selbstständiges Störfeld beschrieben. Die psychischen Projektionen, die sozioökologischen Prägungsmuster und traumatischen Beziehungserfahrungen prägen die Bedeutung dieses Störfeldes (Ortner 1994).
Sobald in der Anamnese eine Schmerzbeziehung zur Menstruation beschrieben wird, bei unklaren Kohabitationsbeschwerden, bei jeder Reizblase oder wenn eine Infertilität unklarer Genese besteht, dann ist die Injektion in den gynäkologischen Raum unbedingt zu empfehlen. Diese Injektion kann vom Gynäkologen bequem und einfach transvaginal erfolgen, indem bei 10 und 14 Uhr in die Schleimhautumschlagsfalte 1–2 cm tief eingestochen und nach Aspirationsprobe jeweils 3–5 ml eines Lokalanästhetikums zu den parametranen Nervenplexus (Dosch 2005) injiziert werden. Für Nichtgynäkologen führt eine tiefe, suprapubische Injektionstechnik (Dosch 2005) mit demselben Wirkungsort zum Erfolg.
Je stärker die Patientin bei dieser fast schmerzfreien Injektion vegetativ reagiert, umso größer sind die positiven Auswirkungen dieser Therapie auf das gesamte Grundsystem.
Patientenbeispiel aus der eigenen Praxis
Anamnese
42-jährige Patientin mit chronischer Obstipation seit 21 Jahren, seit der Geburt ihres Sohnes! Die Geburt wurde sehr dramatisch erlebt bei Vakuumextraktion und einem tiefen Dammriss mit Rektumprolaps. Die Patientin verwendet seither Mikroklistiere zur Darmreinigung, weil sie keinen spontanen Stuhldrang mehr spürt.
Befund
Massiv gestörte und schmerzempfindliche Narbenregion.
Procedere
Neuraltherapie durch ihren Gynäkologen mit tiefer Trennung der Schichten zwischen Vagina und Rektum mittels Lokalanästhetikainjektion.
Resultat
Am Tag danach erstmalig seit der Geburtsverletzung spontaner Stuhldrang mit Normalisierung der gesamten Sensibilität im gynäkologischen Raum. Dieser Therapieerfolg ist bis heute (15 Jahre später) anhaltend.
Praxistipp
Interessierte können sich bei der Deutschen Gesellschaft für Akupunktur und Neuraltherapie oder bei der Österreichischen Gesellschaft für Neuraltherapie und Regulationsforschung informieren.

Applied Kinesiology (AK)/Funktionelle Myodiagnostik (FMD) während Schwangerschaft und Geburt

George Goodheart begründete in den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts diese empirische Methode (Gerz 2001).
Durch Maximalkrafttest verschiedener Muskeln in definierten Positionen (nach Kendall und Kendall 1983) und deren Reaktionslagebestimmung können Aussagen über funktionelle Störungen getroffen werden.
Goodheart fand zu bestimmten Muskeln zugehörige viszerale Organe, die dem viszerosomatischen Komplex aus der Manuellen Medizin entsprechen (Garten 2004). Er beschrieb auch eine Meridianzuordnung und eine empirisch gefundene Nährstoffbeziehung zu bestimmten Muskel.
Im AK-Muskeltest wird besonderes Augenmerk auf die exzentrische Reserve gelegt, wonach jeder Muskel seine konzentrisch erreichte Maximalkraft um 30–40 % exzentrisch überbieten können muss. Ein Muskeltest dauert maximal 2–3 s und erfordert entsprechend zu übende koordinative Fähigkeiten (Ramšak 2007). Als hervorragendes Instrument hat sich das Prinzip der Provokation („challenge“) erwiesen, wobei der Patient einem singulären Stressor (chemisch, strukturell etc.) ausgesetzt wird und unmittelbar dabei oder kurz danach die Reaktion der Muskulatur auf diese Maßnahme beurteilt wird. Damit können die individuelle Verträglichkeit von Medikamenten und Nahrungsmitteln und der Bedarf an essenziellen Nährstoffen (Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen etc.) beurteilt werden.
Ein zusätzliches Instrument in der AK-Untersuchung ist die Therapielokalisation (TL). Durch gleichzeitige Berührung (TL) von potenziell funktionsgestörten Strukturen (Zähne, Narben, Wirbelkörper etc.) während des Muskeltests kann es zu Reaktionslagenänderungen kommen, was einen positiven Befund ergibt.
Einsatzgebiete
Nun folgen einige Beispiel für die Anwendung der AK als das beste Beispiel einer personalisierten Medizin.
Mit dem AK-Muskeltest kann das individuell am besten verträgliche Pillenpräparat bestimmt werden. Dabei wird die zermahlene Pille auf die Mundschleimhaut platziert und dabei die Reaktion der Muskulatur beurteilt. Bleibt die Reaktionslage unverändert normoreaktiv (der Muskel widersteht der exzentrischen Zusatzbelastung und bleibt sedierbar), dann ist dies gleichbedeutend mit einer guten Verträglichkeit. Da das hormonelle System sehr unterschiedlich reagiert, ist es von großem Vorteil, auch als Therapeut eine individuelle Diagnosemethode zur Verfügung zu haben.
Bezüglich der Fertilität hat bereits Ingrid Gerhard auf den Zusammenhang mit Schwermetallbelastung hingewiesen (Gerhard und Feige 2005). Die Verabreichung eines schwermetallausleitenden Chelatbildners führte zum signifikanten Anstieg von Spontanschwangerschaften. Durch die Reaktionslagenänderung der Muskulatur nach oraler Applikation eines Chelatbildners kann der Verdacht auf eine Schwermetallbelastung gestellt werden. Ein DMPS-Test (DMPS = 2,3-Dimercapto-1-propansulfonat; ein Chelatbildner) bringt weitere Beweise oder enthärtet den Verdacht einer möglichen Belastung.
In der Schwangerschaft sind die Muskeltestreaktionen normalerweise völlig ausgeglichen/normoreaktiv. Daher ist die Begleitung der Schwangeren eine Domäne der AK, weil jegliche noch so geringe Abweichung von der Norm im Muskeltest festgestellt und individuell therapiert werden kann.
Am Beispiel des komplizierten Eisenstoffwechsels und dessen individuellem Verhalten in der Schwangerschaft kann die Effizienz der AK demonstriert werden. Der M. tensor fasciae latae (TFL) ist bequem für jeden Untersucher/In zu testen (Abb. 3). Der TFL ist bei manifestem Eisenmangel typischerweise beidseitig hyporeaktiv/schwach (widersteht nicht dem exzentrischen Extradruck). Wenn dies der Fall ist, kann durch orale Schleimhautapplikation das ideale Substitutionspräparat gefunden werden. Sehr oft wird dies ein homöopathisiertes Eisen (Ferrum citricum, Ferrum metallicum oder Ferrum phosphosricum in Tiefpotenz D4–6) oder eine Mischung von Eisen mit Vitamin C sein.
Sind jedoch beidseitig die TFL normal stark reagierend, dann wird meistens kein gravierender Eisenmangel intrazellulär (intraerythrozytär in der Vollblutanalyse) zu finden sein. Trotzdem kann ein verträgliches Eisenpräparat, für den Fall der Substitutionsnotwendigkeit, getestet werden.
Praxistipp
Selbstverständlich ist man bestrebt, alle Verdachtsmomente, die sich aus dem Muskeltest ergeben, mit allen zur Verfügung stehenden konventionellen Labormethoden zu bestätigen oder zu entkräften. Die Vollblutanalyse im Labor Beyer/Stuttgart (spektralphotometrische Bestimmung der Mineralstoffe im Lysat der Blutpartikel) ergibt einen viel genaueren laborchemischen Einblick in das aktuell verfügbare Eisen für den Sauerstofftransport im Hämoglobin, als die gängige Bestimmung des Serumeisens.
Mit der Therapielokalisation (TL) – dem Berühren verdächtiger Zonen – kann die Episiotomienarbe auf ihr Störpotenzial überprüft und gleichzeitig das ideale Lokalanästhetikum gefunden werden. Die genaue Lokalisation der PDA-Narbe samt dem notwendigen Neuraltherapeutikum wird ebenfalls damit bestimmt. Bei den postpartal oder nach dem Abstillen auftretenden Depressionen reagieren oftmals die Ω-3 Fettsäurepräparate generell normalisierend (Schreiber 2006). Therapeutisch wirksame Akupunkturpunkte bewirken jedenfalls eine Reaktionslagenänderung im Muskeltest und führen damit zur individuellen, hochwirksamen Akupunktur (Burtscher et al. 2001). Damit erhöht sich einerseits der Therapieerfolg der Akupunktur und andererseits, reduzieren sich die Anzahl der dafür notwendigen Nadeln (3 – 5) und die Häufigkeit der Akupunktursitzungen (3–5).
Praxistipp
Interessierte für die Ausbildung in AK/FMD können sich informieren sich bei der IMAK (International Medical Society of Applied Kinesiology), Postfach 38, A-9330 Althofen, E-Mail: office@imak.co.at.

Orthomolekulare Medizin (OM) während Schwangerschaft und Geburt

Linus Pauling gilt als Begründer der OM.
Bei der Orthomolekularen Medizin (OM) geht es um das Wissen der Heilkraft von essenziellen Nährstoffen wie Vitaminen, Mineralien, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe, Enzyme, essenziellen Amino- und Fettsäuren (Dietl und Ohlenschläger 2001; Burgerstein 2002). Die Behandlung mit Eisenpräparaten in der konventionellen Heilkunde bei Eisenmangelanämie ist ebenfalls eine orthomolekulare Therapie.
Dem Prinzip: „Primum nihil nocere!“ – „Füge in erster Linie keinen Schaden zu!“ – wird in der OM durch reinste Präparation der essenziellen Nährstoffe entsprochen. Die genaue Zusammensetzung der verschiedenen Produkte sollte jedem OM-Therapeuten möglichst bekannt sein. Dazu kommt das Potenzial verschiedener, essenzieller Nährstoffe bei therapeutischer, hoher Dosis wie z. B. dem Vitamin C. Skorbut als Vitamin-C-Mangelkrankheit wird kaum noch zu diagnostizieren sein, und trotzdem kann mit hohen Vitamin C-Dosen von etlichen Gramm pro Tag eine deutlich verbesserte Wundheilung nach Operationen erzielt werden.
Die laborchemische Diagnostik hat sich in den letzten Jahren diesbezüglich rasch weiterentwickelt, sodass heute die meisten essenziellen Nährstoffe sehr genau bestimmt werden können.
Die wichtigsten Mineralien werden im Serum aus vitalem Interesse möglichst in derselben Konzentration (Homöostase) gehalten. Dies sieht man an der Tatsache, dass selbst bei einer massiven Osteoporose der Serumkalziumspiegel meistens normal oder eher leicht erhöht ist. Die spektralphotometrische Bestimmung im Vollblut, d. h. Bestimmung der Mineralstoffkonzentrationen nach dem Zentrifugieren des Serums und der Lyse der Erythrozyten, entspricht näherungsweise einer intrazellulären Messung der Mineralien.
Besonders für die Eisenkonzentration in den Erythrozyten, dem eigentlichen Wirkungsort im Hämoglobin, ist es eine sehr hilfreiche Diagnosemöglichkeit!
Die Vollblutanalyse (VBA) ist in der Begleitung einer Schwangerschaft hilfreich und wichtig. Dabei wird man bemerken, dass die erniedrigten Serumeisenwerte in der VBA nicht bestätigt werden können. Dies entspricht der Tatsache, dass viele Schwangere scheinbar kein einziges Eisenpräparat vertragen können. In der VBA kann ein Magnesiummangel, der vorzeitige Wehen auszulösen imstande ist, erkannt und rechtzeitig behoben werden.
Die Messung der Jodausscheidung im Morgenharn hat sich zur Beurteilung des Jodhaushaltes ebenfalls sehr bewährt und sollte zu den Standardbestimmungen in der Schwangerschaft gehören. Man geht davon aus, dass bei ausreichender Verfügbarkeit an Jod nach dem Abbau der Schilddrüsenhormone in der Nacht im Morgenharn demnach genügend Jod ausgeschieden werden kann. Nach dem Labor Beyer/Stuttgart sollten mehr als 150 μg/g Kreatinin ausgeschieden werden. Ein leichter Jodmangel liegt bei einer Ausscheidung von 100–150 μg/g Kreatinin vor. Vom schweren Mangel spricht man bei Werten von 50–100 μg/g Kreatinin. Leider ist in österreichischen Regionen eine Ausscheidung von 30–50 μg/g Kreatinin keine Seltenheit in der Schwangerschaft.
Es ist bekannt, dass die intrauterine Gehirnentwicklung wesentlich von der Jodverfügbarkeit abhängt! Dazu kommen der häufige Beginn von Schilddrüsenfunktionsstörungen nach der Schwangerschaft oder Stillzeit. Dies ist leider eine traurige Tatsache trotz Jodmangelprophylaxe durch Substitution im Speisesalz und einer kostengünstigen Jodsubstitutionsmöglichkeit.
Die Bestimmung der essenziellen Fettsäuren im Serum ist bei der Früherkennung möglicher Ω-3-Fettsäuremängel, speziell der Docosahexaen- und Eicosapentaensäuren, ebenfalls wichtig. Diese Fettsäuren kommen in der Muttermilch in sehr hoher Konzentration vor. Bei einem Mangel an diesen Fettsäuren besteht das Risiko, eine Schwangerschaftsdepression (Schreiber 2006) zu entwickeln.
Literatur
Burgerstein L (2002) Burgersteins Handbuch Nährstoffe. Haug, Heidelberg
Burtscher E, Eppler-Tschiedel M, Gerz W, Suntinger A (2001) AK-Meridiantherapie. AKSE, Oberhaching
Dietl H, Ohlenschläger G (2001) Handbuch der Orthomolekularen Medizin. Haug, Heidelberg
Dorcsi M, Gyürky H, Rumpold I (1995) Handbuch der Homöopathie. Orac, Wien
Dosch P (1995) Lehrbuch der Neuraltherapie nach Huneke. Haug, Heidelberg
Dosch M (2005) Bildatlas der Neuraltherapie mit Lokalanästhetika. Praxis und Technik. Haug, Stuttgart
Frisch H (2001) Programmierte Untersuchung des Bewegungsapparates. Springer, Berlin/Heidelberg/New York
Garten H (2004) Lehrbuch der Applied Kinesiology. Elsevier, Berlin
Gerhard I, Feige A (2005) Geburtshilfe integrativ. Elsevier, Berlin
Gerz W (2001) Lehrbuch der Applied Kinesiology in der naturheilkundlichen Praxis. AKSE, Oberhaching
Heine H (2004) Das System der Grundregulation nach Pischinger. Haug, Stuttgart
Kendall FP, Kendall E (1983) Muscle-testing and function. 3. Aufl. Williams & Wilkins, Baltimore
Ortner W (1994) Therapeutische Möglichkeiten beim Störfeld kleines Becken. Ganzheitsmedizin. Z Neuralther Regulationsforsch 2: 13 Facultas
Pischinger A (2004) Das System der Grundregulation. Haug, Heidelberg
Ramšak I (2007) Handbuch der AK-Muskeltests. Verlagshaus der Ärzte, Wien
Rauch E (2004) Lehrbuch der Diagnostik und Therapie nach F.X. Mayr. Haug, Stuttgart
Schlüren E (2001) Homöopathie in der Frauenheilkunde. Haug, Stuttgart
Schreiber DS (2006) Die neue Medizin der Emotionen. Kunstmann, München
Stossier H (2002) Praxishandbuch der Modernen Mayr Therapie. Haug, Stuttgart
Stossier H, von Hahn M (2002) F.X. Mayr Medizin der Zukunft. Haug, Stuttgart
Zierden I, Stossier H (2004) Ganz Frau und ganz gesund mit F.X. Mayr. Haug, Stuttgart