Enzyklopädie der Schlafmedizin
Autoren
Torsten Zuberbier

Allergische Erkrankungen

In den letzten Jahrzehnten breiteten sich allergische Erkrankungen in zunehmendem Maße in der Bevölkerung aus. Bei entsprechender genetischer Disposition und Vorliegen relevanter Umweltfaktoren können sich allergische Reaktionen manifestieren, wobei die genauen Mechanismen bisher noch nicht vollständig geklärt sind. Allergien werden durch viele verschiedene Allergene ausgelöst und weisen dementsprechend auch eine sehr variable Ausprägung auf. Es existieren verschiedene Therapiemöglichkeiten, die entsprechend der individuellen Beschwerden möglichst frühzeitig und konsequent eingesetzt werden sollten. In der Regel kann auf diese Weise eine Ausweitung der Symptomatik deutlich verzögert oder sogar verhindert werden. Fragen zu allergiebedingten Störungen des Nachtschlafs gehören bei Allergikern zur Anamnese, sodass diese gegebenenfalls therapeutisch berücksichtigt werden können, um den Krankheitsverlauf und damit auch die Schlaf- und Lebensqualität zu verbessern.
Zusammenfassung
In den letzten Jahrzehnten breiteten sich allergische Erkrankungen in zunehmendem Maße in der Bevölkerung aus. Bei entsprechender genetischer Disposition und Vorliegen relevanter Umweltfaktoren können sich allergische Reaktionen manifestieren, wobei die genauen Mechanismen bisher noch nicht vollständig geklärt sind. Allergien werden durch viele verschiedene Allergene ausgelöst und weisen dementsprechend auch eine sehr variable Ausprägung auf. Es existieren verschiedene Therapiemöglichkeiten, die entsprechend der individuellen Beschwerden möglichst frühzeitig und konsequent eingesetzt werden sollten. In der Regel kann auf diese Weise eine Ausweitung der Symptomatik deutlich verzögert oder sogar verhindert werden. Fragen zu allergiebedingten Störungen des Nachtschlafs gehören bei Allergikern zur Anamnese, sodass diese gegebenenfalls therapeutisch berücksichtigt werden können, um den Krankheitsverlauf und damit auch die Schlaf- und Lebensqualität zu verbessern.

Synonyme

Atopische Erkrankungen

Englischer Begriff

allergic diseases

Definition

Unter einer Allergie versteht man eine spezifische, überschießende und unerwünschte Abwehrreaktion des Immunsystems auf normalerweise harmlose Substanzen der Umwelt. Dabei kommt es zur Bildung spezifischer Antikörper gegen die entsprechenden Substanzen, die dann als Allergene bezeichnet werden. Allergische Erkrankungen unterschiedlichen Ursprungs und unterschiedlicher Manifestation sind weit verbreitet. Sie haben gemeinsam, dass sie den Schlaf stören können und dadurch seine Erholungsfunktion beeinträchtigen. Dadurch schränken sie Lebensqualität und Leistungsfähigkeit der Betroffenen zusätzlich ein.

Genetik, Geschlechterwendigkeit

Es besteht eine genetische Veranlagung für atopische Erkrankungen. Dabei handelt es sich um einen multifaktoriellen Erbgang. Die Wahrscheinlichkeit, eine Allergie zu entwickeln, steigt, wenn nahe Verwandte betroffen sind. Ist ein Elternteil Allergiker, beträgt die Wahrscheinlichkeit etwa 30–40 %. Sind beide Eltern betroffen, steigt das Risiko bis auf 50 %. Eine geschlechtsspezifische Disposition ist nicht bekannt.

Epidemiologie und Risikofaktoren

In den letzten Jahrzehnten hat die Prävalenz von allergischen Erkrankungen dramatisch zugenommen (Downs et al. 2001). Verschiedene Mechanismen wurden bisher ohne abschließendes Urteil diskutiert. Sicher ist, dass für die Entwicklung einer allergischen Erkrankung ein komplexes Zusammenspiel von genetischen Faktoren und Umweltbedingungen notwendig ist. Ein umweltbedingter Risikofaktor ist besonders der Kontakt mit verschiedenen Antigenen, wobei mit steigender Allergenexposition und dem gleichzeitigen Vorliegen unspezifisch verstärkender Faktoren wie Tabakrauch und Luftverschmutzung die Gefahr einer Sensibilisierung wächst.
In Bezug auf den Schlaf sind insbesondere die Innenraumallergene bedeutsam. Zu den wichtigsten Verursachern zählt die Hausstaubmilbe (Abb. 1). Als Allergenreservoir dienen vor allem Matratzen, Polster und Teppiche, wobei Matratzen eine besonders hohe Konzentration an Milbenallergenen, wie Milbenkot und zerfallene Milbenkörper, aufweisen. Die nächtliche Bettwärme und Feuchtigkeit bieten ideale Wachstumsbedingungen. Milben gedeihen aufgrund der fast überall vorhandenen Hautschuppen bei Raumtemperatur und einer relativen Luftfeuchte von >60 % sowohl auf natürlichen als auch auf künstlichen Fasern. Da Milbenallergene vor allem im Schwebstaub etwa 20 cm oberhalb des Reservoirs zu finden sind, nimmt die Belastung während des Schlafes deutlich zu.
Weitere Verursacher von Innenraumallergenen sind Haustiere (insbesondere Katzen), Schimmelpilze (wie Alternaria) und verschiedene Zimmerpflanzen (vor allem Ficus benjamina).

Pathophysiologie

Bei vorhandener genetischer Prädisposition und geeigneten Umweltbedingungen erfolgt zunächst eine Sensibilisierung. Bei erneutem Allergenkontakt können sich dann allergische Symptome einstellen. Dabei ist die Reaktion – und damit auch die Symptomatik – abhängig von der Art der Allergie, gemäß der Einteilung nach Coombs und Gell. Bei der sogenannten Typ-I-Allergie spielen vor allem Mastzellen und das auf ihrer Oberfläche gebundene Immunglobulin E (IgE) eine Rolle. Nach Kontakt mit den spezifischen Allergenen schütten die sensibilisierten Mastzellen zahlreiche entzündungsfördernde Substanzen wie Histamin, Prostaglandine und Leukotriene aus. Diese Form der Allergie ist für die allergische Rhinokonjunktivitis, das allergische „Asthma bronchiale“ und die Exazerbation einer atopischen Dermatitis sowie für einige weitere Allergien verantwortlich. Allergische Reaktionen haben in dem betroffenen Gewebe unterschiedliche Folgen, wie beispielsweise eine Kontraktion der glatten Muskulatur (zum Beispiel Bronchospasmen), eine Permeabilitätssteigerung der Gefäße mit Ödem und die Einwanderung von weiteren immunologisch aktiven Zellen.
Für Schlafstörungen ist vor allem die Typ-I-Reaktion relevant, da es sich dabei um einen chronischen Verlauf handelt. Typ-III- und Typ-IV-Reaktionen können durch den akut auftretenden Pruritus den Schlaf beeinträchtigen.

Symptomatik

Beschwerden und Symptome

Allergische Reaktionen manifestieren sich in zahlreichen Formen, wobei individuell bestimmte Symptome dominieren. Zu den häufigsten Formen gehören:
Allergische Rhinokonjunktivitis
Bei ausgeprägter nasaler Obstruktion verschlechtert sich die Schlafqualität massiv („Schnarchen“). Untersuchungen zeigten eine deutliche Zunahme der Tagesschläfrigkeit und eine daraus resultierende Abnahme der Leistungsfähigkeit (Craig et al. 1998).
Atopische Dermatitis
Während eines akuten Schubes kann der oft extreme Pruritus zu nächtlichen Kratzattacken führen. Schlafunterbrechungen und quälende Durchschlafstörungen sind dann die Folge.
Urtikaria
Die Urtikaria ist durch das plötzliche Auftreten von Quaddeln, Angioödemen oder beidem definiert.
Allergisches Asthma
Anfallsartige Luftnot und anfallsartiger Husten („Asthma bronchiale“) können zu jeder Tageszeit auftreten. Besonders häufig sind sie jedoch nachts und am frühen Morgen. Verantwortlich dafür ist neben einer möglicherweise erhöhten Allergenexposition die Absenkung des Sympathikotonus während der Nacht.
Allergie durch Nahrungsmittel
Gastrointestinale Beschwerden können allergisch bedingt sein und zu Störungen des Nachtschlafs führen („Insomnie bei Nahrungsmittelallergie“).

Erstmanifestation

Die Erstmanifestation allergischer Reaktionen erfolgt oft schon im Kindes- oder Jugendalter, häufig jedoch auch erst in späteren Jahren.

Verlauf

Bei milderen Verläufen wird die Symptomatik nicht selten verkannt. Bei nicht ausreichender oder inkonsequenter Therapie kann es zur Ausweitung der Symptomatik, dem sogenannten „Etagenwechsel“, kommen. Dabei entwickeln sich bei bestehender Rhinokonjunktivitis zunehmend auch Symptome eines Asthma bronchiale oder einer chronischen Sinusitis. Allergische Erkrankungen sind durch einen chronischen, meist schubartigen Verlauf gekennzeichnet. Nächtlicher Pruritus oder Husten sind oft erste Hinweise auf ein erneutes Rezidiv.

Diagnostik

Die Untersuchung Typ-I-allergischer Erkrankungen ist heute ein Teil der Routinediagnostik in der Allergologie. Wesentliche Verfahren sind dabei die Bestimmung des gesamten und des spezifischen IgE im Serum sowie Haut- und Provokationstests. Die Untersuchungen dienen in erster Linie der Diagnostik einer möglichen Allergie und der Differentialdiagnostik des Asthma bronchiale sowie der Rhinitis.
Von besonderer Bedeutung ist eine genaue Anamnese, einschließlich gezielter Fragen zu möglichen allergiebedingten Störungen des Nachtschlafs („Beschwerden und Symptome“). Durch sie können die verschiedenen Untersuchungen zielgerichtet eingesetzt und auf diese Weise Kosten und Zeit eingespart werden.
Eine entsprechende Sensibilisierung kann durch die Bestimmung des spezifischen IgE nachgewiesen werden. Aufgrund der leichten Handhabung und des guten Verhältnisses von Sensitivität und Spezifität findet der Pricktest am häufigsten Anwendung. Hauttests liefern, wie das spezifische IgE, nur eine Information über die Sensibilisierung, nicht jedoch darüber, ob das Allergen zu klinisch relevanten Beschwerden führt. Bei nicht eindeutiger Anamnese sollte ein nasaler oder konjunktivaler Provokationstest folgen.

Prävention

Auch wenn es noch keine abschließende Bewertung der einzelnen Risikofaktoren und auslösenden Mechanismen gibt, können einige Maßnahmen zur Verringerung des Neuauftretens allergischer Erkrankungen respektive zu einer Verbesserung der Symptomatik beitragen (Halken 2004). Hierzu gehört vor allem die Reduktion von Innenraumallergenen, wie beispielsweise Hausstaubmilben und Schimmelpilzen, insbesondere bei gefährdeten Personen mit positiver Familienanamnese. Mit der Allergenkarenz sollte so früh wie möglich begonnen werden (Sears 1997). Die Verringerung der Belastung mit Milbenallergenen ist für das Schlafverhalten von herausragender Bedeutung. Zwar ist eine vollständige Beseitigung der Milben nicht möglich, doch kann mit den folgenden Maßnahmen eine deutliche Reduktion der Allergenbelastung und somit eine signifikante Verbesserung der Symptome erzielt werden.
Maßnahmen der Milbensanierung:
  • Benutzung von staub- und milbenundurchlässigen Matratzen- und Bettwäscheüberzügen
  • Verwendung von Parkett, Fliesen oder Linoleum anstelle von hochflorigem Teppich
  • Beseitigung von Staubfängern, insbesondere im Schlafbereich (Aufbewahrung von Büchern und Kleidung in Schränken)
  • Häufiges Lüften zur Reduktion der Luftfeuchtigkeit, die bei 40–50 % liegen sollte; maximale Raumtemperatur von 18–20 °C
  • Entfernung von Zimmerpflanzen aus dem Schlafbereich
Auch bei tierischen Allergenen ist eine Reduktion der Allergenbelastung möglich, allerdings ist diese relativ langwierig. Noch wochenlang können die Allergene in hoher Konzentration in der Wohnung nachgewiesen werden. Einige tierische Allergene, beispielsweise von Katzen, können selbst in Wohnungen ohne Katzen in beträchtlicher Quantität vorkommen, wenn sie mit Straßenschuhen in die Wohnung getragen werden. Im Falle einer Sensibilisierung durch Katzenallergene sollten Straßenschuhe deshalb vor der Wohnungstür aufbewahrt werden.
Allergiker sollten eine nächtliche Symptomatik stets als Vorboten eines neuen Schubs der Erkrankung erkennen und bei entsprechenden Frühsymptomen wieder mit der Therapie beginnen.

Therapie

Bei der Therapie unterscheidet man zwischen symptomatischen und kausalen Behandlungsmöglichkeiten.

Symptomatische Therapie

Typ-I-Allergien sprechen gut auf eine Behandlung mit „Antihistaminika“ an. Diese weisen insgesamt nur ein geringes Nebenwirkungspotenzial auf, sofern nicht Präparate verschrieben werden, die zu einer signifikanten Hypersomnie führen. Vielfach ist in alten Lehrbüchern bei dermatologischen Erkrankungen wie Urtikaria oder atopischer Dermatitis die Gabe von Antihistaminika der ersten Generation am Abend empfohlen worden, damit die Patienten besser schlafen. Inzwischen liegt eine Studie vor, die die Beseitigung des Juckreizes als maßgebend für die Schlafqualität festlegte. In einer doppelblinden Vergleichsstudie war der Effekt des nichtsedierenden Antihistaminikums auf die Schlafqualität besser als die des sedierenden Antihistaminikums (Staevska 2014). Zudem ist es wichtig zu wissen, dass sich die Antihistaminika der ersten Generation auf die REM-Phasen in ähnlichem Ausmaß auswirken wie 1 % Alkohol und somit die Qualität des Schlafes vermindert wird (Church 2010). Somit überwiegen eindeutig die Risiken. Ebenfalls häufig verwendet werden lokale Kortikosteroide, sei es als Nasenspray oder als Inhalativum bei asthmatischen Beschwerden. Zusätzlich kann der Leukotrienrezeptorantagonist Montelukast zu einer Reduktion der Symptome und infolgedessen zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Insbesondere eine behinderte Nasenatmung kann den Nachtschlaf erheblich stören. Die gut tolerierten nichtsedierenden Antihistaminika der zweiten Generation haben jedoch leider nur eine begrenzte Wirksamkeit auf das Schleimhautödem. Daher sind bei einer solchen Symptomatik die intranasalen Kortikosteroide besonders vorteilhaft (Craig et al. 2004) (siehe „Schläfrigmachende Nebenwirkungen von gebräuchlichen Medikamenten zur Therapie der Erkrankungen innerer Organe“).

Kausale Therapie

Die Hyposensibilisierung stellt eine kausale Therapieoption dar. Ziel ist es, die Produktion von spezifischem IgE zu vermindern und dadurch schon auf immunologischer Ebene die allergischen Symptome zu vermeiden. Bei zahlreichen Allergenen kann eine solche Behandlung die Symptomatik deutlich verbessern. Bewährt hat sich dabei die subkutane oder sublinguale Hyposensibilisierung.

Psychosoziale Bedeutung

Aufgrund des chronischen Verlaufes allergischer Erkrankungen wird neben dem körperlichen auch das seelische Wohlbefinden auf Dauer erheblich beeinträchtigt. Wird die Erholsamkeit des Schlafes durch die Erkrankung gestört, führt dies zusätzlich zur Einschränkung der Leistungsfähigkeit, der Konzentrationsfähigkeit und der kognitiven Fähigkeiten. Reduzierte Lebensqualität, häufigere Krankschreibungen und schließlich die Notwendigkeit einer intensiveren Behandlung können die persönlichen und volkswirtschaftlichen Folgen einer verzögerten oder inadäquaten Therapie sein.

Prognose

Bei allergischen Erkrankungen handelt es sich um chronische Erkrankungen, bei deren Behandlung in den letzten Jahren deutliche Fortschritte erzielt wurden. Mit einer geeigneten Therapie lässt sich in den meisten Fällen ein nahezu normales Leben führen. Ohne diese Therapie besteht oft ein erheblicher Leidensdruck. Die Prognose lässt sich durch eine konsequente Behandlung verbessern, die auch zum Wiedererlangen eines erholsamen Schlafs führt.

Zusammenfassung, Bewertung

In den letzten Jahrzehnten breiteten sich allergische Erkrankungen in zunehmendem Maße in der Bevölkerung aus. Bei entsprechender genetischer Disposition und Vorliegen relevanter Umweltfaktoren können sich allergische Reaktionen manifestieren, wobei die genauen Mechanismen bisher noch nicht vollständig geklärt sind. Allergien werden durch viele verschiedene Allergene ausgelöst und weisen dementsprechend auch eine sehr variable Ausprägung auf. Es existieren verschiedene Therapiemöglichkeiten, die entsprechend der individuellen Beschwerden möglichst frühzeitig und konsequent eingesetzt werden sollten. In der Regel kann auf diese Weise eine Ausweitung der Symptomatik deutlich verzögert oder sogar verhindert werden. Fragen zu allergiebedingten Störungen des Nachtschlafs gehören bei Allergikern zur Anamnese, sodass diese gegebenenfalls therapeutisch berücksichtigt werden können, um den Krankheitsverlauf und damit auch die Schlaf- und Lebensqualität zu verbessern.
Literatur
Church M (2010) Risk of first-generation H(1)-antihistamines: a GA(2)LEN position paper. Allergy 65(4):459–466CrossRef
Craig TJ, Teets S, Lehman EB et al (1998) Nasal congestion secondary allergic rhinitis as a cause of sleep disturbance and daytime fatigue and the response to topical nasal corticosteroids. J Allergy Clin Immunol 101(5):633–637CrossRef
Craig TJ, McCann JL, Gurevich F, Davies MJ (2004) The correlation between allergic rhinitis and sleep disturbance. J Allergy Clin Immunol 114(5):139–145CrossRef
Downs SH, Marks GB, Sporik R et al (2001) Continued increase in the prevalence of asthma and atopy. Arch Dis Child 84(1):20–23CrossRef
Halken S (2004) Prevention of allergic disease in childhood: clinical and epidemiological aspects of primary and secondary allergy prevention. Pediatr Allergy Immunol 15(16):9–32CrossRef
Sears MR (1997) Epidemiology of childhood asthma. Lancet 350(9083):1015–1020CrossRef
Staevska (2014) Night-time sedating H1 -antihistamine increases daytime somnolence but not treatment efficacy in chronic spontaneous urticaria: a randomized controlled trial. Br J Dermatol 171(1):148–154CrossRef