Kompendium Internistische Onkologie
Info
Verfasst von:
Jürgen Barth und Bastian Mende
Publiziert am: 06.08.2022

Applikationsmodus, Richtlinien für die Lösung, Weiterverdünnung und Lagerung zytostatisch wirkender Substanzen

Dieses Kapitel dient zur Unterstützung für die Rekonstitution parenteraler Antitumortherapeutika unter praxis- oder stationären Bedingungen. Es soll sicherstellen, dass das jeweilige Arzneimittel mit dem richtigen Lösungsmittel und der richtigen Lösungsmittelmenge gelöst wird. Sofern nötig, werden Hinweise zur korrekten Weiterverdünnung gegeben. Bei der Zubereitung unter stations- bzw. praxisüblichen Bedingungen kommt aus mikrobiologischen Gründen eine Lagerung nicht infrage. Daher werden lediglich Hinweise zur vorübergehenden Aufbewahrung bei besonders kurzlebigen Substanzen gegeben (z. B. Melphalan). Das Kapitel versteht sich als Nachschlagewerk zur unmittelbaren Anwendung onkologischer Parenteralia.

Allgemeines

Dieses Kapitel dient zur Unterstützung für die Rekonstitution parenteraler Antitumortherapeutika unter praxis- oder stationären Bedingungen. Es soll sicherstellen, dass das jeweilige Arzneimittel mit dem richtigen Lösungsmittel und der richtigen Lösungsmittelmenge gelöst wird, sofern nötig, und danach bei Notwendigkeit auch korrekt weiterverdünnt wird. Nach der Zubereitung unter stations- bzw. praxisüblichen Bedingungen kommt aus mikrobiologischen Gründen eine Lagerung nicht infrage. Daher werden lediglich Hinweise zur vorübergehenden Aufbewahrung bei besonders kurzlebigen Substanzen gegeben (siehe z. B. Melphalan) In dem Zusammenhang wird auf das Epidemiologische Bulletin Nr. 20 vom 23.05.2016 verwiesen. Dort berichtet die Arbeitsgruppe KRINKO-BfArM-RKI zu spezifischen Fragen der Rekonstitution, Zubereitung und Applikation von Arzneimitteln und Infusionslösungen sowie Hautantiseptik (DOI 10.17886/EpiBull-2016-033).

Personenschutz

Im Umgang mit Zytostatika sind bei direktem Kontakt mit Haut- oder Schleimhäuten oder durch systemische Aufnahme in den Körper (Verschlucken) schädliche Wirkungen nicht auszuschließen. Grundsätzlich werden Antitumortherapeutika Genotoxizität unterstellt. Sie haben sog. KKR-Eigenschaften (karzinogene, keimzelltoxische, reproduktionstoxische Eigenschaften). Die in der Tumortherapie eingesetzten monoklonalen Antikörper sind als fruchtschädigend anzunehmen. Die Antikörper haben als Fremdeiweiße bei Hautkontakt ein sensibilisierendes Potenzial. Werden sie als Aerosol freigesetzt, können durch Einatmen bis zu 5 % über die Lunge bioverfügbar werden (Bewertung monoklonaler Antikörper zum Schutz Beschäftigter © 2008 Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege – BGW).
KKR-Arzneimittel sind als Gefahrstoffe eingestuft, und beim Umgang ist die Richtlinie TRGS 525 (Technische Regel für Gefahrstoffe) zu beachten. Bei konsequenter Einhaltung der einschlägigen Schutzmaßnahmen wird die Personalgefährdung jedoch als gering eingeschätzt.
Die Herstellung von Zytostatikazubereitungen darf nur in deutlich gekennzeichneten, abgetrennten Arbeitsräumen erfolgen. Größe und Luftführung des Raums müssen den sicheren Betrieb einer Sicherheitswerkbank gewährleisten. Eine ausreichende Belüftung ist gemäß Arbeitsstättenverordnung sicherzustellen.

Sicherheitswerkbänke für Zytostatika (SfZ)

Die Zubereitung von Zytostatika hat ausnahmslos in geeigneten Sicherheitswerkbänken der Klasse 2 zu erfolgen, die den aktuellen Prüfgrundsätzen der DIN 12980 entsprechen. Fenster dürfen während der Arbeiten an der Werkbank grundsätzlich nicht geöffnet werden. Das Öffnen von Türen darf die Funktion der Werkbank nicht negativ beeinträchtigen, was der Fall ist, wenn die Sicherheitswerkbank zu nahe an der Tür steht.
Der Raum soll ausschließlich für befugtes Personal in Schutzkleidung zugänglich sein. Befugt ist, wer eingewiesen, unterwiesen und geschult ist. Während der Zytostatikazubereitung sollen keine anderen Tätigkeiten im gleichen Raum ausgeführt werden. Die Zahl der anwesenden Personen ist auf ein Minimum zu beschränken. Das Essen, Trinken und Rauchen ist im Herstellungsbereich verboten.

Persönliche Schutzausrüstung

Im Umgang mit Zytostatika ist eine geeignete Schutzausrüstung zu tragen, die vom Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen ist:
  • Flüssigkeitsdichte Einweghandschuhe
  • Schutzkittel
  • OP-Maske
  • Ggf. Überschuhe
Hinweis: Untersuchungshandschuhe sind keine Schutzhandschuhe. Mit den behandschuhten Händen sollte möglichst nichts angegriffen werden, was nicht mit der Rekonstitution zusammenhängt, wie Telefon, Türklinken, Computertastaturen. Dadurch kann eine (Mikro-)Kontamination und Verschleppung von Zytostatika minimiert werden.

Technische Hilfsmittel

Es sollen, wann immer möglich, Spritzen und Kanülen mit Luer-Lock-Anschluss benutzt werden. Beim Arbeiten mit Durchstechflaschen sollen Druckausgleichssysteme, sog. Spikes, mit wasserabweisenden Belüftungsfiltern verwendet werden.
Grundsätzlich sollten die Behältnisse vor der Herstellung auf Raumtemperatur erwärmt und nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.

Proteinarzneimittel

Bei der Handhabung von Proteinarzneimitteln ist eine Schaumbildung zu vermeiden. Dazu wird bei Lyophilisaten das Lösungsmittel vorsichtig an der Innenwand der Durchstechflasche herunterlaufen gelassen und nicht direkt auf oder in das Pulver gespritzt. Anschließend wird der Inhalt der Durchstechflasche durch langsames Schwenken aufgelöst. Ein Schütteln der Flasche sollte vermieden werden, da eine Schaumbildung zu einem Wirkverlust durch Proteindenaturierung führen kann. Wenn eine Schaumbildung auftritt, lassen Sie die Lösung einige Minuten in der Durchstechflasche ruhen, bis die Schaumbildung abklingt und die Lösung klar ist. Eine Weiterverdünnung darf erst nach vollständiger Auflösung durchgeführt werden. Die Herstellerangaben zu etwaiger Filtration sind zu beachten.
Bei der Verabreichung von Zytostatika sind ggf. Infusionsfilter zu verwenden. Hier eignen sich insbesondere ungeladene Filter (z. B. Polyethersulfon). Ein Einfrieren ist zu vermeiden (Proteindenaturierung).

Nachspülen von Infusionsbestecken

Zum Nachspülen von nicht vollständig entleerten Infusionsbestecken soll die gleiche Lösung wie die Trägerlösung der Infusion verwendet werden. Insbesondere bei kleinvolumigen Lösungen ist das Nachspülen notwendig, um die gewünschte Dosis zu verabreichen. Bei einem Infusionsbesteckvolumen von 20 ml resultiert bei einer 100-ml-Infusion eine Unterdosierung von 20 %, wenn die Bestecke nicht leer laufen und einfach so vom Patienten abgetrennt werden.
Wirkstoff
Aflibercept
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt, Konzentrat einer Infusionslösung
Konzentration
25 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
0,6–8 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden); Infusionsbeutel aus PVC mit DEHP oder aus Polyolefin verwenden
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
Aus Polyvinylidenfluorid (PVDF) oder Nylon hergestellte Filter dürfen nicht verwendet werden
Besonderheiten bei der Verabreichung
Verabreichung über 0,2 μm Polyethersulfon-Infusionsfilter; nicht als Bolus verabreichen (hyperosmolare Lösung)
Wirkstoff
Alemtuzumab
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt, Konzentrat einer Infusionslösung
Konzentration
30 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
Frost
Besonderheiten bei der Verabreichung
Die onkologische Zulassung wurde zurückgezogen; Alemtuzumab wurde für die Behandlung der Multiplen Sklerose klinisch entwickelt und geprüft und ist in der EU als Lemtrada® im Handel; obige Daten entstammen der Full Prescribing Information (US-Gebrauchsinformation) für MabCampath® mit der onkologischen Zulassung
Wirkstoff
Amsacrin
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C, lichtgeschützt
Lösungsmittel Art und Menge
Das Handelspräparat besteht aus Amsacrin-Infusionslösungskonzentrat (50 mg/ml in orangefarbenem N,N-Dimethylacetamid) und 13,5 ml Verdünnungslösung (0,035 molare (S)-Milchsäure); 1,5 ml des Konzentrats (75 mg) werden zu 13,5 ml der Verdünnungslösung gegeben; es resultiert eine Lösung mit 5 mg/ml
Konzentration
5 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
500 ml G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Klar, orangefarben
Inkompatibilitäten
NaCl 0,9 %
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Arsentrioxid
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
1 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
100–250 ml NaCl 0,9 % oder G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
5-μm-Spritzenfilter verwenden wegen eventueller Glassplitter (Glasbrechampullen)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
Frost führt zu Ausfällungen
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Asparaginase (mittels rekombinanter DNA-Technologie hergestellt)
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
3,7 ml Aqua ad inj. für 10.000 I.E.
Konzentration
2500 I.E./ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
50–250 ml NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, leicht opaleszierende bis klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Nicht als Bolus verabreichen
Wirkstoff
Asparaginase aus Erwinia chrysanthemi (Erwinase®)
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
1 ml NaCl 0,9 % für 10.000 I.E.
Konzentration
10.000 I.E./ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
5-μm-Filter bei der Herstellung verwenden
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
 
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Atezolizumab
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C, Lichtschutz durch Originalverpackung
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt, Konzentrat einer Infusionslösung
Konzentration
60 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
4,4 mg/ml (1200 mg/270 ml)
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose bis leicht gelbliche Lösung
Inkompatibilitäten
Frost
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Avelumab
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt, Konzentrat einer Infusionslösung
Konzentration
20 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
250 ml NaCl 0,9 % oder 0,45 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose bis leicht gelbliche Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Verabreichung über 0,2-μm-Polyethersulfon-Infusionsfilter
Wirkstoff
Azacitidin
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
4 ml Aqua ad inj. für 100 mg ➔ 25 mg/ml; bei 10 ml Aqua ad inj. für 100 mg entsteht eine Lösung (10 mg/ml), die weiterverdünnt werden kann
Konzentration
25 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
Entfällt bei der Suspension; die Lösung kann mit 100 ml NaCl 0,9 % weiterverdünnt werden
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Lösungsmittel zugeben, kräftig schütteln bis eine einheitliche trübe Suspension entstanden ist; nach Rekonstitution ist die Suspension 45 Minuten bei Raumtemperatur stabil
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Homogene, trübe Suspension frei von Agglomeraten
Inkompatibilitäten
Filter
Besonderheiten bei der Verabreichung
Dosierungen mit mehr als 100 mg auf zwei Spritzen aufteilen
Wirkstoff
Bendamustinhydrochlorid
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
40 ml Aqua ad inj. für 100 mg
Konzentration
2,5 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Nach Rekonstitution und Verdünnung ist die Lösung 3,5 Stunden bei Raumtemperatur stabil
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Bevacizumab
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt, Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Konzentration
25 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
100 ml NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
1,4–16,5 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
G 5 %
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Bleomycin
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
NaCl 0,9 %, exakte Menge nicht vorgegeben
Konzentration
Die Auflösung mit 5 ml NaCl 0,9 % für 15 mg Bleomycin ergibt 3 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
5–200 ml NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
G 5 %, mehrwertige Kationen (Calcium, Magnesium)
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Blinatumumab
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
3 ml Aqua ad inj. für 38,5 μg
Konzentration
12,5 μg/ml (ergibt 3,08 ml)
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
In einer Mischung aus NaCl 0,9 % und der Packung beigefügtem Stabilisator
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden); der beigefügte Stabilisator muss in einer Endkonzentration von 5 ml/250 ml der Trägerlösung vor dem Zuspitzen der Stammlösung zugefügt werden; detaillierte Zubereitungsanleitung in der Fachinformation
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Keine Elastomerpumpen verwenden; 0,2-μm-Infusionsfilter verwenden; Dauerinfusion über 1 Monat; beim Infusionsbesteckwechsel diese nicht Spülen
Wirkstoff
Bortezomib
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
3,5 ml NaCl 0,9 % zur intravenösen Gabe
1,4 ml NaCl 0,9 % zur subkutanen Gabe
Konzentration
1 mg/ml zur intravenösen Gabe
2,5 mg/ml zur subkutanen Gabe
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
Entfällt
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
1–2,5 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Bei der subkutanen Injektion soll in den Oberschenkel (rechter oder linker) oder in die Bauchdecke (rechts oder links) injiziert werden; die Lösung soll subkutan in einem Winkel von 45–90° injiziert werden; die Injektionsstellen sollen bei aufeinanderfolgenden Injektionen gewechselt werden
Wirkstoff
Brentuximab Vedotin
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
10,5 ml Aqua ad inj. für 50 mg, ergibt aufgrund der 10 %igen Überfüllung eine Lösung von 55 mg/11 ml
Konzentration
5 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
0,4–1,2 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare bis leicht opalisierende, farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Busulfan
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
6 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
Etwa 0,5 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Verabreichung über einen zentralen Venenkatheter; nicht als Bolus oder schnelle Infusion verabreichen
Wirkstoff
Cabazitaxel
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Gesamtes Volumen des beigepackten Lösungsmittels
Konzentration
10 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
0,1–0,26 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Aufgrund der Überfüllung der Flaschen muss das gesamte Lösungsmittelvolumen überführt werden, um eine Endkonzentration von 10 mg/ml zu erhalten
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
PVC-Infusionsbehälter
Polyurethan-Infusionsbestecke
Besonderheiten bei der Verabreichung
0,2-μm-Infusionsfilter verwenden
Wirkstoff
Carboplatin
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
10 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
G 5 %
NaCl 0,9 % (zulässig, aber nicht empfohlen, da geringere Stabilität und Umwandlung in Cisplatin möglich)
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
Über 0,5 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Lagerung vor Licht geschützt
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose bis schwach gelbliche Lösung
Inkompatibilitäten
Aluminiumhaltige Materialien
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Carfilzomib
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
5 ml Aqua ad inj. für 10 mg
15 ml Aqua ad inj. für 30 mg
29 ml Aqua ad inj. für 60 mg
Konzentration
2 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
(50–)100 ml G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Nadeln mit einem Außendurchmesser von max. 0,8 mm verwenden
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose bis schwach gelbliche Lösung
Inkompatibilitäten
NaCl 0,9 %
Besonderheiten bei der Verabreichung
Aufgrund der Inkompatibilität mit NaCl 0,9 % darf das Infusionsbesteck nicht mit NaCl 0,9 % nachgespült werden; verwenden sie hierfür G 5 %
Wirkstoff
Carmustin
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C Kühlkette
Lösungsmittel Art und Menge
3 ml Ethanol 100 % (beigefügt) für 100 mg; ad 30 ml Aqua ad inj. weiterverdünnen
Konzentration
3,3 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
500 ml NaCl 0,9 %
500 ml G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
Ca. 0,2 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
100 mg Carmustin-Trockensubstanz in 3 ml absolutem Ethanol lösen; die Lösung in Ethanol muss vollständig sein, bevor mit Wasser weiterverdünnt wird; danach mit 27 ml Wasser für Injektionszwecke ad 30 ml verdünnen; das resultierende Konzentrat ist eine klare, farblose bis hellgelbe Lösung mit einer Konzentration von 3,3 mg/ml; Infusionslösung vor Licht schützen; Hinweis: Schritt 2 kann bei ganzen 100 mg entfallen; Teilmengen lassen sich auf einer 30-ml-Spritze besser ablesen
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
Natriumhydrogencarbonat, Kunststoffbehältnisse
Besonderheiten bei der Verabreichung
Abgedunkeltes Infusionsbesteck verwenden
Wirkstoff
Cetuximab
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
5 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
Unverdünnt oder NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Die Infusionsgeschwindigkeit darf 10 mg/min nicht überschritten
Wirkstoff
Cisplatin
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
Unterschiedliche Konzentrationen im Handel
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
NaCl 0,4 %
5 % + G 2,5 %
NaCl 0,9 % + 1,875 % Mannitol zur Injektion
NaCl 0,45 %, G 2,5 % + 1,875 % Mannitol zur Injektion
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
0,04–0,4 mg/ml empfohlen
Besonderheiten bei der Herstellung
Lichtschutz bei Lichtexposition von mehr als 6 Stunden
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose bis schwach gelbliche Lösung
Inkompatibilitäten
Aluminumhaltige Materialien
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Cladribin
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
Unterschiedliche Konzentrationen im Handel
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
Unverdünnt s.c. oder mit 100–500 ml NaCl 0,9 % als Dauerinfusion (siehe jeweiliges Produkt)
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
G 5 %
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Clofarabin
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
1 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
0,2–0,83 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
0,2-μm-Spritzenfilter bei der Herstellung verwenden
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Cyclophosphamid
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
50 ml NaCl 0,9 % für 1000 mg
Konzentration
20 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Ringer-Lösung
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Cytarabin
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
Unterschiedliche Konzentrationen im Handel
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Ringer-Laktat
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Das Infusionshochkonzentrat (100 mg/ml) hat keine Zulassung für die i.th., s.c. und i.v. Bolusverabreichung und enthält weitere Hilfsstoffe; für die i.th. Applikation eignet sich nur die 20-mg/ml-Lösung
100 mg/ml ➔ 800 mosmol/l
50 mg/ml ➔ 435 mosmol/l
20 mg/ml ➔ 300 mosmol/l = isoton pH neutral
Wirkstoff
Dacarbazin
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
10 ml Aqua ad inject. für 100 mg
20 ml Aqua ad inject. für 200 mg
50 ml Aqua ad inject. für 500 mg
Konzentration
10 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
200–300 ml
NaCl 0,9 % oder G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Lichtschutz, Beleuchtung ausschalten
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
Hydrogencarbonat, Licht
Besonderheiten bei der Verabreichung
Lichtgeschütztes Infusionsbesteck verwenden
Wirkstoff
Dactinomycin
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
1,1 ml Aqua ad inj. für 0,5 mg
Konzentration
0,5 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
Unverdünnt
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
>10 μg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Handhabung mit besonderer Vorsicht, da die Substanz extrem toxisch und ätzend ist
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare, gelborange Lösung
Inkompatibilitäten
Mit Filtern aus Celluloseacetat, -nitrat und Polytetrafluoroethylen, z. B. in Infusionsgeräten (Adsorption); konservierte Lösungsmittel (Parabene, Benzylalkohol)
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Daratumumab
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
20 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
Erste Infusion ad 1000 ml
Folgeinfusionen ad 500 ml
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Lichtschutz
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
0,22-μm- oder 0,2-μm-Filter mit niedriger Proteinbindekapazität zur Infusion notwendig; Infusionsbestecke sollen aus Polyurethan (PU), Polybutadien (PBD), PVC, PP oder PE bestehen
Wirkstoff
Daunorubicinhydrochlorid
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
10 ml NaCl 0,9 % für 20 mg
Konzentration
2 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
0,1–2 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare rote Lösung
Inkompatibilitäten
Aluminiumhaltiges Material
Besonderheiten bei der Verabreichung
Ausschließlich i.v. verabreichen
Wirkstoff
Daunorubicinhydrochlorid, liposomal
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
2 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
0,25–1 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, rote liposomale Dispersion, homogen
Inkompatibilitäten
Partikelfilter <5 μm; elektrolythaltige Lösungen inkl. NaCl 0,9 %
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Decitabin
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
10 ml Aqua ad inj. für 50 mg
Konzentration
5 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
0,1–1 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Bei Raumtemperatur nur 1 Stunde stabil
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
 
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Dexrazoxan (als HCl)
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
25 ml Aqua ad inj. für 500 mg (Cadrioxane®)
Konzentration
20 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
Ringer-Laktat
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
4–10 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Lichtschutz
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose bis gelbliche Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Kein eigentliches Zytostatikum, aber KKR-Eigenschaften und myelosuppressiv
Wirkstoff
Dinutuxumab
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt, Konzentrat einer Infusionslösung
Konzentration
3,5 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
100 ml NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
 
Inkompatibilitäten
Frost
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Docetaxel
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
20 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
<0,74 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
Bei Kontakt mit PVC >8 Stunden Gefahr der Auskristallisation
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Doxorubicinhydrochlorid
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
2 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
Unverdünnt
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
0,05–2 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare rote Lösung
Inkompatibilitäten
Infusionslösungen mit einem pH-Wert >8; aluminiumhaltiges Material
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Doxorubicinhydrochlorid, liposomal (Myocet®)
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Siehe Fachinformation
Konzentration
2 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
0,4–1,2 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Detaillierte Herstellungsanweisung in der Fachinformation
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, homogen orangerot, opake Dispersion
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Doxorubicinhydrochlorid, PEGyliert, liposomal (Caelyx®)
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
2 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
Unter 90 mg in 250 mg
90 mg oder mehr in 500 ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Keine Partikelfilter verwenden
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, rote liposomale Dispersion
Inkompatibilitäten
Andere (elektrolythaltige) Lösungsmittel
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Durvalumab
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt, Konzentrat einer Infusionslösung
Konzentration
50 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
1–15 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
 
Inkompatibilitäten
Frost
Besonderheiten bei der Verabreichung
Bei Raumtemperatur 4 Stunden stabil; finale Endkonzentration soll zwischen 1–15 mg/ml liegen; 0,2-μm- bis 0,22-μm-Filter mit niedriger Proteinbindekapazität zur Infusion notwendig
Wirkstoff
Elotuzumab
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
13 ml Aqua ad inj. für 300 mg
17 ml Aqua ad inj. für 400 mg
Konzentration
25 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
230 ml NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare bis leicht opaleszierende, farblose bis leicht gelbliche Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
0,2-μm- bis 1,2-μm-Infusionsfilter verwenden
Wirkstoff
Epirubicinhydrochlorid
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
2 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
Unverdünnt
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
Nach Möglichkeit >0,5 mg/ml
Intravesikal: 0,6–1,6 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare rote Lösung
Inkompatibilitäten
Infusionslösungen mit einem pH-Wert >8
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Eribulin
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
0,44 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
0,018–0,18 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Etoposid
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
20 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
Ideal 0,2 mg/ml, mit steigender Konzentration nimmt die Gefahr von Auskristallisationen zu
Besonderheiten bei der Herstellung
Intrathekale Verabreichung (off-label): Benzylalkohol-freies Etoposid verwenden, da Benzylalkohol stark neurotoxisch ist
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
Alkalische Infusionslösungen; unverdünnte Lösung ist inkompatibel mit Kunststoffen auf Acrylbasis und Polymeren aus Acrylnitril, Butadien und Styrol; enthält Ethanol und andere nicht wässrige (organische) Lösungsmittel
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Etoposidphosphat
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
100 ml Aqua ad inj. für 1000 mg, alternativ auch G 5 % oder NaCl 0,9 % als Lösungsmittel verwendbar
Konzentration
10 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
Unverdünnt
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
>0,1 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Fludarabinphosphat
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt, Konzentrat einer Infusionslösung
Konzentration
25 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
100 ml NaCl 0,9 % oder G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
0,04–1 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Fluorouracil
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt, Konzentrat einer Infusionslösung
Konzentration
50 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose Lösung; unverdünnt als Bolus applizierbar
Inkompatibilitäten
Über Inkompatibilitäten mit folgenden Substanzen wurde berichtet: Cisplatin, Cytarabin, Doxorubicin, Calciumfolinat, Methotrexat, Vinorelbin, Diazepam, Droperidol, Filgrastim, Galliumnitrat, Metoclopramid, Morphin, Ondansetron, parenterale Ernährungslösungen
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Fotemustin
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
4 ml des beigefügten Lösungsmittels für 208 mg (1 Amp.)
Konzentration
50 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Lichtschutz
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
Licht
Besonderheiten bei der Verabreichung
Lichtgeschützes Infusionsbesteck verwenden
Wirkstoff
Gemcitabin
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C oder 15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Unterschiedliche Formulierungen im Handel
Konzentration
Unterschiedliche Formulierungen im Handel
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Gemtuzumab Ozogamicin
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Aqua ad inj. 5 ml für 5 mg
Konzentration
1 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
0,075–0,234 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Die rekonstituierte Lösung kann kleine weiße bis fast weiße, undurchsichtige bis durchscheinende, amorphe bis faserförmige Partikel enthalten
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Die verdünnte Infusion ist 6 Stunden bei Raumtemperatur stabil; Infusionsbehälter benötigt Lichtschutz, Infusionsbestecke nicht; 0,2-μm-Filter aus Polyethersulfon zur Infusion notwendig
Wirkstoff
Idarubicinhydrochlorid
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C oder 15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Unterschiedliche Formulierungen im Handel
Konzentration
Unterschiedliche Formulierungen im Handel
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
>0,01 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Lichtschutz
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare rote Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Ifosfamid
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C oder 15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Unterschiedliche Formulierungen im Handel
Konzentration
Unterschiedliche Formulierungen im Handel
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Inotuzumab Ozogamicin
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Aqua ad inj. 4 ml für 1 mg
Konzentration
0,25 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
0,01–0,1 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Klar, farblos bis leicht trübe ohne sichtbare Partikel
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Zwischen der Rekonstitution und dem Ende der Anwendung sollten höchstens 8 Stunden liegen; Lichtschutz auch bei der Zubereitung
Wirkstoff
Ipilimumab
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
5 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
1–4 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
0,2-μm- bis 1,2-μm-Infusionsfilter verwenden
Wirkstoff
Irinotecanhydrochlorid x 3 H2O
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
20 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare leicht gelbliche Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Irinotecanhydrochlorid x 3 H2O, PEGyliert liposomal (Onivyde®)
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
5 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
500 ml NaCl 0,9 %
500 ml G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Keine Filter verwenden
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie weiße bis leicht gelbliche, undurchsichtige liposomale Dispersion
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
6 Stunden bei Raumtemperatur stabil
Wirkstoff
Melphalan
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
10 ml des beigefügten Lösungsmittels für 50 mg
Konzentration
5 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Es werden 10 ml des der Packung beigefügten Lösungsmittels auf einmal mithilfe einer Injektionsspritze in die Durchstechflasche mit der Trockensubstanz gegeben und sofort so lange ununterbrochen geschüttelt, bis die Trockensubstanz vollständig aufgelöst ist; nach Auflösen sofort weiterverarbeiten. Intravitreale Zubereitungen und intraarterielle Zubereitungen zur Anwendung in der Arteria ophthalmica sollten über einen 0,2-μm-Filter filtriert werden
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Muss binnen 1,5 Stunden nach Zubereitung vollständig verabreicht sein
Wirkstoff
Methotrexat
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
Unterschiedliche Formulierungen im Handel
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Ringer-Lösung
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare gelbliche Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Mifamurtid
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
50 ml NaCl 0,9 % für 4 mg
Konzentration
0,08 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
100 ml NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Lösungsmittel zugeben; ruhig stehen lassen, bis die Trockensubstanz durchfeuchtet ist; anschließend kräftig schütteln; nach Rekonstitution über den beigepackten Filter filtrieren und weiterverdünnen
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Liposomale Suspension, homogen weiß bis rohweiß, undurchsichtig, frei von Partikeln oder Fettklümpchen
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Mitomycin C
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
10 ml Aqua ad inj. für 10 mg
Konzentration
1 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
Nicht erforderlich, NaCl 0,9 % möglich
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Lichtschutz
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie blauviolette Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Mitoxantron
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
2 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, blaue Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Necitumumab
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
16 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
200 ml NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
800 mg/250 ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
4 Stunden bei Raumtemperatur stabil, Lichtschutz empfohlen
Wirkstoff
Nelarabin
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
5 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
Entfällt
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
5 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Lösung in einen Infusionsbeutel aus Polylvinylchlorid (PVC) oder Ethylvinylacetat (EVA) oder in Glasbehälter überführen
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Nivolumab
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
10 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
1–10 mg/ml, max. 160 ml bzw. max. 4 ml/kg Körpergewicht.
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose bis leicht gelbliche Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
0,2-μm- bis 1,2-μm-Infusionsfilter verwenden
Wirkstoff
Obintuzumab
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
25 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
0,4–20 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose bis leicht gelbliche Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Ofatumumab
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
20 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
Ad 1000 ml NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Hinweis: die onkologische Zulassung wurde zurückgezogen. Nur noch als 20 mg Injektion gegen MS im Verkehr
Wirkstoff
Olaratumab
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
10 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
Ad 250 ml NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare bis leicht opaleszierend, farblose bis leicht gelbliche Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Max. Infusionsrate 25 mg/min
Wirkstoff
Oxaliplatin
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
5 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
250–500 ml G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
Mind. 0,2 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
Aluminiumhaltiges Injektionsmaterial; alkalische Lösungen; Chlorid-Ionen
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Paclitaxel
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
6 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Ringer-Lösung
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
0,3–1,2 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose bis leicht gelbliche Lösung
Inkompatibilitäten
PVC
Besonderheiten bei der Verabreichung
PVC-freie Infusionsmaterialien verwenden; 0,2-μm-Infusionsfilter verwenden; enthält Ethanol
Wirkstoff
Paclitaxel, an Albumin gebundene Nanopartikel (nab-Paclitaxel)
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
20 ml NaCl 0,9 % für 100 mg
Konzentration
5 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
Entfällt
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
5 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Lösungsmittel langsam (über 1 Minute) gegen die Innenwand der Flasche spritzen, 5 Minuten ruhen, mind. 2 Minuten vorsichtig schwenken; Schaumbildung vermeiden, bei Schaumbildung mind. 15 Minuten ruhen lassen
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Milchig, weiße homogene Suspension
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Verabreichung über einen 15-μm-Filter; dieser ist üblicherweise in der Tropfkammer der Infusionsbestecke integriert
Wirkstoff
Panitumumab
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
20 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
<10 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
21-Gauge- oder kleinere Nadel verwenden; Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Verabreichung über 0,2-μm-Infusionsfilter
Wirkstoff
PEGasparaginsase
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
5,2 ml Aqua ad inj. für nominell 3750 I.E./5 ml
Konzentration
750 I.E./ml (nominell)
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
100 ml NaCl 0,9 % oder G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Kann i.m. gegeben werden; das Lyophilisat zeigt das Phänomen der Volumendilatation; wenn die PEGAsparaginase mit 5,2 ml rekonstituiert wird, dann erhalten Sie bis zu 5,4 ml entnehmbares Volumen; in 5 ml sind 3750 I.E. oder 750 I.E./ml; in dem Vial sind 4050 I.E. enthalten
Wirkstoff
Pembrolizumab
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
2,3 ml Aqua für 50 mg
Auch als Konzentrat im Handel
Konzentration
25 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
1–10 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
0,2-μm- bis 5-μm-Infusionsfilter verwenden
Wirkstoff
Pemetrexed
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
4,2 ml NaCl 0,9 % für 100 mg
20 ml NaCl 0,9 % für 500 mg
Konzentration
25 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 % auf ca. 100 ml
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Nicht lineare Lösungsmittelmenge für die unterschiedlichen Flaschengrößen
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose bis gelbliche oder grüngelbliche Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Pentostatin
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
5 ml Aqua für 10 mg
Konzentration
2 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
Bolusinjektion oder Verdünnung mit NaCl 0,9 % oder G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
0,18–0,33 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Pertuzumab
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
30 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
In 250 ml NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
1,59–3,02 mg/ml, entspricht 420 mg oder 840 mg in 250 ml NaCl 0,9 %
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
G 5 %
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Pixantron
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
5 ml NaCl 0,9 % für 29 mg
Konzentration
5,8 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
250 ml NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
<0,58 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare dunkelblaue Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
0,2-μm-Infusionsfilter verwenden
Wirkstoff
Raltitrexed
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
4 ml Aqua für 2 mg
Konzentration
0,5 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
 
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Ramucirumab
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
10 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
Ad 250 ml NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Max. Infusionsgeschwindigkeit 25 mg/min; 0,2-μm-Infusionsfilter verwenden
Wirkstoff
Rituximab i.v.
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
10 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
1–4 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Rituximab s.c.
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
1400 mg/11,7 ml (ca. 120 mg/ml)
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
Entfällt
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare leicht gelbliche Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Subkutane Applikation über ca. 5 min
Wirkstoff
Siltuximab
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
5,2 ml Aqua für 100 mg
20 ml Aqua für 400 mg
Konzentration
20 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfreie, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
0,2-μm-Infusionsfilter verwenden
Wirkstoff
Streptozocin
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
9,5 ml NaCl 0,9 % oder G 5 % für 1000 mg
Konzentration
100 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
100 ml NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
>2 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose, leicht gelbliche Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Temozolomid
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
41 ml Aqua für 100 mg
Konzentration
2,5 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
Entfällt
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
2,5 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Rekonstituierte Lösung in einen PVC- oder Polyolefin-Leerbeutel überführen
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose, leicht gelbliche Lösung
Inkompatibilitäten
G 5 %
Besonderheiten bei der Verabreichung
Kann zu einer laufenden NaCl 0,9 % Infusion verabreicht werden
Wirkstoff
Temsirolimus
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
1,8 ml des beigefügten Lösungsmittels für 30 mg
Konzentration
10 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
250 ml NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Lichtschutz
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
PVC-Infusionsbeutel
Besonderheiten bei der Verabreichung
0,2-μm- bis 5-μm-Infusionsfilter verwenden
Wirkstoff
Thiotepa
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
10 ml Aqua für 100 mg
Konzentration
10 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
0,5–1 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
0,2-μm-Infusionsfilter verwenden
Wirkstoff
Topotecan
Lagerung in der Originalverpackung
Verschiedene Präparate im Handel
Lösungsmittel Art und Menge
Verschiedene Präparate im Handel
Konzentration
1 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
0,025–0,05 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
 
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Trabectidin
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
20 ml Aqua für 1 mg
Konzentration
0,05 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
50–1000 ml
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
<0,03 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Trastuzumab i.v.
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
7,4 ml Aqua für 150 mg
Konzentration
21 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
250 ml NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
G 5 %
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Trastuzumab s.c.
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
120 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
Entfällt
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
Unverdünnt
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare bis opaleszente, farblose bis leicht gelbliche Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Nur zur subkutanen Injektion
Wirkstoff
Trastuzumab Emtansine
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
5 ml Aqua für 100 mg
8 ml Aqua für 160 mg
Konzentration
20 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
NaCl 0,45 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Proteinarzneimittel (Schaumbildung vermeiden)
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare bis leicht opaleszente, farblose bis hellbraune Lösung
Inkompatibilitäten
G 5 %
Besonderheiten bei der Verabreichung
0,2-μm-Infusionsfilter bei der Verwendung von NaCl 0,9 % als Trägerlösung
Wirkstoff
Treosulfan
Lagerung in der Originalverpackung
15–25 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Aqua
Konzentration
 
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Vinblastinsulfat
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
1 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
0,02–1 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
 
Wirkstoff
Vincristinsulfat
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
1 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
0,01–0,1 mg/ml
Besonderheiten bei der Herstellung
Herstellung im Beutel empfohlen, um eine Fehlapplikation auszuschließen
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Ausschließlich i.v. verabreichen
Wirkstoff
Vindesinsulfat
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
NaCl 0,9 %
G 5 %
Aqua
Konzentration
1 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
Entfällt
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Ausschließlich i.v. verabreichen
Wirkstoff
Vinflunin (als Bis[(R,R)-tartrat]
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
25 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
100 ml
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
Lichtschutz für die fertige Zubereitung
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Vor- und Nachspülung mit Trägerlösung; Verabreichung über eine parallel laufende NaCl-0,9 %- oder G-5 %-Infusion; ausschließlich i.v. verabreichen
Wirkstoff
Vinorelbintartrat
Lagerung in der Originalverpackung
2–8 °C
Lösungsmittel Art und Menge
Entfällt
Konzentration
10 mg/ml
Weiterverdünnung mit welcher Trägerlösung möglich?
20–125 ml
NaCl 0,9 %
G 5 %
Einzuhaltender Konzentrationsbereich
 
Besonderheiten bei der Herstellung
 
Aussehen der anwendungsfertigen Zubereitung
Partikelfrei, klare farblose Lösung
Inkompatibilitäten
 
Besonderheiten bei der Verabreichung
Ausschließlich i.v. verabreichen; Nachspülung mit 250 ml NaCl 0,9 %