Lexikon der Medizinischen Laboratoriumsdiagnostik
Autoren
O. Colhoun

Barcodetypen

Barcodetypen
Englischer Begriff
types of barcodes
Definition
Verschlüsselungstypen für die Darstellung von Zahlen oder Buchstaben als Barcode.
Beschreibung
Der eindimensionale Barcode (s. Abbildung) stellt binäre Informationen in Form eines Strichcodes dar, wobei sowohl Ziffern als auch Buchstaben kodiert werden können.
Eindimensionaler Barcode „Interleaved 2 of 5“:
Zum Einlesen wird ein Laserstrahl über den Barcode geführt und an seiner Oberfläche reflektiert. Der lichtempfindliche Sensor nimmt durch die unterschiedlichen Reflektionseigenschaften die Breite der hellen und dunklen Streifen auf. Die Menge der durch den Barcode dargestellten Information ist auf 15–50 Zeichen begrenzt.
Der zweidimensionale Barcode (s. Abbildung) besteht aus einer Kombination von schwarzen und weißen Rechtecken. Jedes Feld (Rechteck) symbolisiert ein Bit.
Zweidimensionaler Barcode (PDF417):
Eingelesen wird der Code mittels eines Laserflächenscans ähnlich einem Bildscanner. Die Speicherkapazität steigt bei dieser Barcode-Variante auf bis zu 2000 Zeichen. Hierdurch lassen sich auf einem Patientenprobenetikett praktisch sämtliche Auftragsdaten (Probenidentifikation, Einsender- und Patientenidentifikation) verschlüsseln.
Es existiert eine Vielzahl verschiedener Verschlüsselungstypen für Barcodes. Im labormedizinischen Umfeld sind folgende eindimensionale Barcodetypen gebräuchlich: UPC/EAN, Code 39, Interleave 2 aus 5, Code 128, Codabar, EAN 128, Pharma Code.