Pädiatrie
Autoren
Jürgen Spranger

Komplementärmedizinische/alternative Verfahren bei Kindern und Jugendlichen

Der Begriff „Komplementärmedizin“ umfasst Verfahren, welche die Schulmedizin ergänzen. Der Begriff „alternative Medizin“ bezeichnet Verfahren, welche die Schulmedizin ersetzen. Beide Verfahren werden vor allem bei chronischen Krankheiten von einem Großteil der Bevölkerung genutzt, z. B. von 40 % der Familien mit einem neurologisch erkrankten Kind oder juvenilem Diabetes melliltus, 50 % bei Autismus. Die Verfügbarkeit von digitalen Plattformen erleichtert die Suche nach komplementären und alternativen Behandlungsformen. Die Qualität der aus Netzwerken bezogenen Informationen ist dubios. Bei kritischer Prüfung sind nur etwa 4 % der Beiträge inhaltlich und stilistisch vergleichbar mit wissenschaftlichen Arbeiten; 56 % sind substanziell ungenügend oder falsch.
Der Begriff „Komplementärmedizin“ umfasst Verfahren, welche die Schulmedizin ergänzen. Der Begriff „alternative Medizin“ bezeichnet Verfahren, welche die Schulmedizin ersetzen.

Komplementärmedizin

Verfahren, die sich der exakten wissenschaftlichen Überprüfung entziehen, ergänzen traditionell den naturwissenschaftlichen Teil der Schulmedizin. Zu diesen, häufig auch als „naturheilkundlich“ bezeichneten Verfahren gehören beispielhaft die physikalische Therapie und Phytotherapie.

Physikalische Therapie

In der Kinderheilkunde vielfach angewendete physikalische Verfahren sind in Tab. 1 zusammengefasst. Einige Wirkprinzipien, wie Gewebekühlung oder -erwärmung, sind gut begründet, andere eher theoretischer Natur. Das Gleiche gilt für die Therapieeffekte. Die lokale Temperatursenkung durch Wadenwickel ist leicht, eine verbesserte Leberdurchblutung durch warme Leibwickel kaum nachzuweisen. Die Wirksamkeit spezieller physiotherapeutischer Verfahren, z. B. nach Bobath und Vojta, beruht eher auf subjektiven Eindrücken als auf kontrollierten, randomisierten Studien. Effektivität, Spezifität und Unspezifität der Maßnahmen sind schwer zu prüfen aufgrund der Heterogenität der behandelten Störungen, der schwierigen Quantifizierung des Behandlungserfolgs und der unterschiedlichen Tendenz zur Spontanbesserung. Schwere Nebenwirkungen sind bei ordnungsgemäßer Anwendung der Behandlungsverfahren selten, aber nicht ausgeschlossen (z. B. Knochenbrüche oder Hirnblutungen bei Vojta-Therapie).
Tab. 1
Komplementäre Behandlungsverfahren
Physikalische Maßnahme
Wirkprinzip
Indikation
Kalte Wickel, kalte Packungen
Erniedrigung der Gewebetemperatur; umschriebene Dämpfung der Erregbarkeit von Schmerzsensoren
Fieber, chronische Entzündung
Umschriebene Hautreizung durch Güsse, Bürsten, Klopfmassage, Wickel und Packungen (kalt/warm)
Tonisierung oder Hemmung nervös-reflektorisch verbundener (segmentaler) Gewebe (Haut, Muskel, innere Organe, Binde- und Stützgewebe) generell oder im Ausbreitungsgebiet einzelner Spinalnerven
Umschriebene Durchblutungsstörung, umschriebene oder generelle Muskelverspannung
Hautreizung durch Güsse, Bürsten, Abreibungen, Bäder, kontinuierliche Bewegungsübungen (z. B. Motorschienen)
Analgetische Gegenreizung: Unterdrückung der Erregungsüberleitung in langsamen Nervenfasern durch Aktivierung schnell leitender afferenter Nervenfasersysteme; Provokation externer und propiozeptiver Reize
Chronische (dumpfe) Schmerzzustände, trophische Störungen
Diathermie (Ultraschall oder Kurzwelle)
Gewebserwärmung unter Umgebung dermaler Thermoregulation
Chronische Myosen, chronische Tendinitis, chronische Bursitis
Spezielle Krankengymnastik
Motorische Aktivierung, Freilegung primitiver Bewegungsmuster, z. B. von Gleichgewichtsreaktionen (Bobath), Umdrehen, Kriechen (Vojta); Unterdrückung spastischer Muskelreaktionen
Zerebrale Bewegungsstörungen
Dehnungsübungen (Stretching), Muskelmassagen
Anpassung mesenchymaler Strukturen an chronische Beanspruchung
Kontrakturen, Fehlhaltungen, Muskelverhärtung
Herz-Kreislauf-Training, Atmungsschulung, Harnblasentraining
Vegetatives Training über kortikal-absteigende vegetativ-motorische Bahnen und/oder spinale Reflexkreise
Orthostatische Dysregulation, Asthma, zystische Fibrose, Blasenentleerungsstörungen u. a.
Sportliche Aktivität, evtl. stilisierte Bewegungsübungen
Adaptation von Körpergeweben an Belastung, auch Hemmung afferenter Schmerzbahnen durch Aktivierung des motorischen Systems
Verminderte körperliche Belastbarkeit, erhöhte Schmerzempfindlichkeit, Überempfindlichkeit, Wehleidigkeit

Phytotherapie

Pflanzliche Arzneimittel genießen laut § 105 Abs. 4c des Arzneimittelgesetzes eine Sonderstellung. Abhängig davon, ob das Wirkprinzip eines pflanzlichen Wirkstoffs biochemisch und pharmakologisch definiert und die Wirksamkeit mit wissenschaftlicher Methodik nachgewiesen ist, unterscheidet das Arzneimittelgesetz zwischen traditionellen und rationalen Phytopharmaka. Rationale Phytopharmaka sollen ähnliche Anforderungen erfüllen wie synthetische Arzneimittel. Hierzu gehören die Vorlage und Prüfung wissenschaftlicher Erkenntnisse zu Toxikologie, pharmakologischem Wirkprofil, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit des Präparats. Für synthetische Arzneimittel unerlässliche epidemiologisch-statistische Wirksamkeitsnachweise sind jedoch nicht Voraussetzung der Zulassung. Spärliche placebokontrollierte, randomisierte Untersuchungen bestätigen eine gewisse Wirksamkeit der indischen Echinacea (Andrographis paniculata) bei Kindern mit Durchfall, die hustenlindernde Wirkung von Efeu (Hedera helix) bei Asthma und die beruhigende Wirkung von Baldrian (Valeriana officinalis) bei Schlafstörungen. Die Situation hinsichtlich der sog. traditionellen Wirkstoffe ist noch weniger befriedigend. Nach dem Arzneimittelgesetz genügt die Registrierung und Kennzeichnung als Mittel „zur Stärkung, Kräftigung, Besserung des Befindens, zur Unterstützung der Organfunktion, zur Vorbeugung oder als mild wirkendes Arzneimittel bei definierten Indikationen“ (§ 109 [3] AMG). In Deutschland zugelassen sind derzeit mehr als 1000 traditionelle Phytopharmaka. Ihre Registrierung besagt nichts über ihre Wirksamkeit. Gefahren gehen von unzureichend überprüften, häufig exotischen Phytopharmaka aus, die undeklariert hochwirksame oder giftige Bestandteile wie Kortikoide und andere Steroide enthalten können. Vergiftungen mit Blei sind beschrieben.

Alternative Medizin

Neben der in Universitäten gelehrten Schulmedizin gibt es humanmedizinische Denk- und Verfahrensweisen, die sich der natur- und geisteswissenschaftlichen Methodik der westlichen Kultur entziehen. Sie werden unter dem Begriff der alternativen Medizin zusammengefasst. Etwa 20 % aller kranken Kinder und bis zu 70 % der Kinder mit chronischen Krankheiten werden allein oder in Kombination mit schulmedizinischen Verfahren alternativ behandelt. Zu den Gründen hierfür gehört die Ablehnung des in der wissenschaftlichen Medizin unumgänglichen Reduktionismus, der Wunsch vieler Menschen nach einer heilen, „natürlichen“ Welt und ihre stille Sehnsucht nach geheimnisvollen, überrationalen Kräften. Patienten suchen mehr als körperliche Heilung. Sie suchen Zuwendung, die über evidenzbasierte Verfahren und Anwendungen hinausgeht. Sind die Möglichkeiten der Schulmedizin erschöpft, Krankheiten chronifiziert, mit evidenzbasierter Methodik nicht mehr beeinflussbar, ist die Zuflucht zu alternativen Heilsversprechen nur zu gut verständlich.
Dem Wunsch nach einer sanften und ganzheitlichen Medizin kommt das eigenständige, häufig anthropologisch geprägte Denkgebäude vieler alternativmedizinischer Richtungen entgegen. Aus der Vielzahl von Verfahren seien drei Beispiele genannt:

Homöopathie

Grundprinzip der Homöopathie ist die Behandlung von Symptomen mit hochgradig verdünnten Substanzen, die in höherer Dosierung eben diese Symptome hervorrufen. Nach Metaanalysen von randomisierten, verblindeten, placebokontrollierten Wirksamkeitsstudien muss geschlossen werden, dass die meisten homöopathischen Medikamente nicht besser wirken als Scheinpräparate. Unter den oben genannten Kriterien durchgeführte Studien bei Kindern ergaben eine bessere Wirkung der homöopathischen als der Placebobehandlung bei Durchfallkrankheiten und Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS).

Akupunktur

Durch Reizung spezifischer Punkte soll nach altchinesischer Auffassung die in Meridianen fließende Lebensenergie mit ihren Anteilen Ying und Yang harmonisiert werden. Große randomisierte Studien zeigen bei Erwachsenen deutliche Effekte bei chronischen Kopfschmerzen, Schmerzen der Wirbelsäule, Arthrosen, postoperativer Übelkeit, Zahnschmerzen und Tennisellenbogen. Beliebige Nadelung unter Missachtung spezifischer Meridianpunkte (Scheinakupunktur) verbesserte viele Krankheitsverläufe in gleichem Maß wie die kunstgerechte Akupunktur. Als pädiatrische Indikationen werden atopische Krankheiten, Verhaltensstörungen einschließlich ADHS und Infektanfälligkeit genannt. Kontrollierte Studien liegen hierzu nicht vor.

Osteopathie

Theoretische Grundlage der Osteopathie ist die Annahme, dass die Bewegungsabläufe des Organismus – Herzschlag, Lymphfluss, Atmung, Peristaltik usw. – in einem harmonischen Gleichgewicht stehen. Osteopathisches Hineinfühlen decke Dysharmonien (Blockaden) auf, deren Lösung gesundheitsförderlich sei. Randomisierte Untersuchungen bei Säuglingen mit angeborener Schiefhaltung zeigten eine signifikante Überlegenheit der osteopathischen gegenüber einer verblindeten Scheinbehandlung.

Abwägung therapeutischer Systeme

Technische Systeme und Dienstleitungen (elektrische Geräte, Verkehrsmittel, Bauvorhaben usw.) werden in der selbstverständlichen Annahme genutzt, dass ihre Effektivität und Sicherheit eingehend geprüft ist. Diesem Anspruch unterliegt die Schulmedizin. Der alternativen Medizin genügen dagegen ganz überwiegend episodische Erfolgsberichte. Zwar sind die Prüfverfahren der Schulmedizin, d. h. rational begründbare, objektivierende, widerlegbare und reproduzierbare Wirkungs- und Nebenwirkungsanalysen, bei individualisierenden Behandlungsformen schwer anwendbar. Ohne solche Prüfungen ist jedoch die Übertragung von Einzelbeobachtungen auf die Pathobiologie insgesamt, d. h. ihre Generalisierung und Lehrbarkeit, nicht möglich, die Irrtumsmöglichkeit hoch. Allein die Zahl und Vielfalt alternativer Verfahren, z. B. zur Behandlung der ADHS, wecken Zweifel an ihrer Heilsbotschaft. Welcher der Ansätze (Übersicht) ist biologisch wirksam, welcher nur Behauptung und Schein? Jeder von ihnen erhebt den Anspruch umfassend, richtig und (einzig) wahr zu sein.
Beispiele alternativer Behandlungssysteme
  • Akupunktur, einschließlich Ohrpunktur
  • Alexander-Technik
  • Aromatherapie
  • Astromedizin
  • Atemtherapie
  • Ausleitende Verfahren, Lymphdrainage
  • Autosuggestion
  • Ayurveda
  • Bach-Blütentherapie
  • Bioresonanz-Mora-Therapie
  • Chelat-Therapie
  • Chirophonetik
  • Diätetische Verfahren
  • Edelsteintherapie
  • Elimination von Umweltgiften
  • Enzymtherapie
  • Farbtherapie
  • Feldenkrais-Methode
  • Fokussuche, Herdsanierung
  • Fernheilung, Geistheilung, Halotherapie
  • Handauflegen
  • Haptonomie, Tonusregulation
  • Homöopathie
  • Kraniosakraltherapie
  • Magnetfeldtherapie/Magnetbänder
  • Mikrobiologische Therapie
  • Neuraltherapie
  • Orgabnotherapie
  • Orgontherapie (Reich)
  • Osteopathie
  • Peptidtherapie
  • Perkutane Regulationstherapie (Ionensalbe)
  • RNS-Therapie
  • Sauerstoff/Ozontherapie
  • Spagyrik
  • Zelltherapie
  • Zytoplasmatische Therapie
Bei der Abwägung dieser Systeme, insbesondere ihrem Vergleich zur Schulmedizin, ist Folgendes bedenkenswert:
Die schwierige Prüfbarkeit alternativer Verfahren mit naturwissenschaftlicher Methodik entheben nicht von der Pflicht, Wirkung und Unschädlichkeit nachzuweisen. Diese Aufgabe obliegt der alternativen, nicht der Schulmedizin.
Prüfergebnisse, die mit wissenschaftlich anerkannter Methodik erzielt wurden, sind neutral zu bewerten, unabhängig davon, ob es sich um schulmedizinische oder alternative Verfahren handelt. Serielle Akupunkturerfolge bei Kopfschmerzen und Gonarthrose sind wissenschaftlich ebenso zu werten wie die Ergebnisse einer Arzneimittelprüfung.
Für konventionelle wie für alternative Interventionen gilt, dass positive Effekte umso häufiger gesehen werden, je schlechter die Studienmethodik ist. Vorteile und Grenzen der sog. evidenzbasierten Medizin sind bekannt (Kap. „Basiskonzepte der Kinder- und Jugendmedizin“).
Auch für viele Verfahren der Schulmedizin fehlen wissenschaftliche Wirksamkeitsnachweise („evidence“). In der Pädiatrie liegen sie vor für alle Impfungen, aber nur für ca. 40 % sonstiger Vorsorgemaßnahmen und ca. 60 % der medikamentösen Verordnungen. Die Effektivität von traditionellen komplementären Verfahren oder von Beratungs- und Aufklärungsgesprächen, d. h. dem „pastoralen Teil ärztlicher Tätigkeit“, ist weitgehend ungeprüft (Abb. 1). Das Fehlen von Wirksamkeitsnachweisen bei einem Teil des schulmedizinischen Angebots begründet jedoch nicht den prinzipiellen Verzicht auf solche. Entscheidend ist die Bereitschaft dazu. In dieser Bereitschaft zur Überprüfung und den daraus folgenden Veränderungen unterscheiden sich Schulmedizin und die in sich geschlossenen, kaum verändernden alternativen Verfahren.
Eine ganzheitliche Medizin bezieht definitionsgemäß die Persönlichkeit des Hilfesuchenden, seine Biografie und sein soziales Umfeld ein. Die empathisch entstehende Arzt-Patienten-Beziehung beeinflusst das Krankheitsbild und seine Verarbeitung. Effekte aus dieser Beziehung können die Wirksamkeit des gewählten Verfahrens vortäuschen oder überlagern. Dies gilt für schulmedizinische wie für alternative Verfahren. Zweifellos nutzen jedoch alternative Richtungen diesen humanitären Aspekt in höherem Maße als die Schulmedizin. Die Herausstellung geheimnisvoller Kräfte – Ying-Yang, Magnetfeld, molekulare Erinnerung des Wassers, fernöstliche Mystik – spricht den Archetyp aus Mythen und Märchen an. Andererseits limitieren ökonomische Zwänge die humanitären Aspekte ärztlicher Tätigkeit in der solidarisch finanzierten Schulmedizin.
Weiterführende Literatur
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