Pädiatrie
Autoren
Friedrich Bootz

Krankheiten der Mundhöhle, der Zunge, des Mundbodens und der Kopfspeicheldrüsen bei Kindern und Jugendlichen

Verletzungen der Schleimhaut der Mundhöhle bedürfen selten einer operativen Therapie abgesehen von Perforationen des weichen Gaumens. Entzündliche Veränderungen, wie z. B. die Stomatitis aphthosa und ulcerosa werden lokal behandelt. Die häufigsten Raumforderungen der Mundhöhle sind Hämangiome, Lymphangiome und die Ranula, die je nach Ausdehnung operativ entfernt werden sollten. Phlegmonöse Entzündungen des Mundbodens sind meist dentogener Ursache und müssen zahnärztlich mitbehandelt werden. Bei Schnitt- oder Bissverletzungen der Glandula parotis kann es zu einer Schädigung des N. fazialis kommen, die gegebenenfalls durch eine Nervennaht versorgt werden muss. Eine Sialadenitis (Glandula parotis) tritt meist bei atrophen und frühgeborenen Kindern auf, begünstigt durch eine Mastitis der Mutter. Tumoren der Speicheldrüsen sind selten, meist handelt es sich um benigne Tumoren, wobei Lymphangiome und Hämangiome am häufigsten sind.

Mundhöhle

Verletzungen

Bednar-Aphthen

Bednar-Aphthen sind oberflächliche Schleimhautulzera bei Säuglingen, seitlich an der Grenze vom harten zum weichen Gaumen gelegen. Es handelt sich um unechte Aphthen, die den Aphthen zwar ähneln, aber nicht viral bedingt sind. Sie entstehen durch Mirotraumata, z. B. beim Saugen oder als Folge einer Schleimhautverletzung durch mechanische Säuberung (Auswischen) des Mundes nach dem Trinken, einer früher weit verbreiteten Unsitte. Sie heilen spontan ab. Man sieht sie heute nur noch ausnahmsweise.

Verbrühungen und Verätzungen

Verbrühungen und Verätzungen des Mundes, des Rachens und auch des oberen Ösophagusabschnitts betreffen in der Regel Kinder im Alter von 2–3 Jahren, die entweder aus Unkenntnis heiße bzw. ätzende Flüssigkeiten trinken oder heißen Dampf inhalieren. Etwa 2–3 Stunden nach diesem Ereignis kann eine Atemnot mit Heiserkeit auftreten. Bei der Inspektion des Rachens sieht man außer einem Uvulaödem mitunter kleine fibrinbedeckte Schleimhautläsionen. Fast immer sind Verätzungsspuren an den Lippen zu erkennen. Ein mögliches Larynxödem erfordert die stationäre Überwachung des Kindes. Die konservative Therapie besteht in der Applikation von Kortikoiden, Analgetika und evtl. Antibiotika, um eine Superinfektion zu verhindern. Bei Läsionen durch ätzende Flüssigkeiten ist nach der Erstversorgung stets eine Ösophagoskopie zum Ausschluss einer schweren Ösophagusverätzung durchzuführen. In diesen Fällen ist mit einer z. T. erheblichen Vernarbung, die eine langjährige Behandlung (Bougierung) erfordert, zu rechnen (Kap. „Krankheiten des Ösophagus bei Kindern und Jugendlichen“).

Perforierende Verletzungen des weichen Gaumens

Perforierende Verletzungen des weichen Gaumens entstehen, wenn Kinder mit einem harten Gegenstand im Mund stürzen. Sie bedürfen nur dann einer operativen Versorgung der Wunde, wenn eine größere durchgehende Perforation des weichen Gaumens besteht. Grundsätzlich sollte bei diesem Unfallereignis an die gedeckte Läsion der A. carotis interna gedacht werden, die zu einer massiven Blutung, einer entzündlichen Karotisthrombose oder später zu einer Aneurysmabildung führen kann. Ferner kann es als Komplikation dieser Verletzung in seltenen Fällen zu einem parapharyngealen Abszess kommen, der rechtzeitig erkannt und behandelt werden muss.

Entzündungen

Stomatitis aphthosa

Die Stomatitis aphthosa ist eine Herpes-simplex-Virus-Infektion (Kap. „Herpesvirus-Infektionen bei Kindern und Jugendlichen“).

Stomatitis ulcerosa

Die Stomatitis ulcerosa , eine größtenteils bakteriell bedingte Krankheit, äußert sich in flachen ulzerösen Prozessen der Mundschleimhaut, in denen sich im Abstrich häufig fusiforme Stäbchen und Spirillen finden.
Differenzialdiagnostisch muss an eine Agranulozytose oder an eine akute Leukämie gedacht werden, andererseits ist die Stomatitis ulcerosa eine bekannte Nebenerscheinung bei der zytostatischen Therapie der Leukämie. Die Therapie erfolgt mit Penicillin oder Erythromycin, wichtig ist auch die Pflege des Mundes, z. B. mit Panthenol.

Chronisch-rezidivierende Aphthen

Diese häufig in Schüben auftretende Krankheit der Mundschleimhaut befällt Kinder über Jahre hinweg. Betroffen sind meist vasolabile, nervöse Kinder, bei denen es zu einzelnen 1–2 mm großen, recht schmerzhaften Aphthen an der Mundhöhlenschleimhaut kommt. Nach etwa 6–8 Tagen werden die flachen Erosionen vom Rande her epithelisiert und heilen ohne Narbenbildung ab. Eine Verwechslung mit der Stomatitis herpetica aphthosa ist nicht möglich, weil Fieber, allgemeines Krankheitsgefühl und eine Vielzahl von Effloreszenzen nicht vorkommen. Die Therapie ist unbefriedigend. Man kann symptomatisch Panthenollösung und kortikoidhaltige Haftsalben auftragen. Vorbeugende Maßnahmen gibt es nicht.

Zunge und Mundboden

Fehlbildungen der Zunge

Aufgrund der embryologischen Entwicklung kann die Zunge ein vielfältiges Muster von Fehlbildungen aufweisen.

Aglossie

Bei den beschriebenen Fällen handelt es sich meist um eine Hypoplasie mit erhaltenem Rudiment der Zungenwurzel und gleichzeitiger Extremitätenfehlbildung. Diese Fehlbildungen, die mit einer Unterentwicklung von Kiefer und Zähnen einhergehen, schließen eine normale Ernährung und eine verständliche Sprache nicht aus, da der zurückliegende Unterkiefer eine labiale Ersatzfunktion gewährleistet.

Orodigitofaziale Dysostose

Die orodigitofaziale Dysostose ist ein Syndrom, das orale (Zungenfehlbildung, Kieferspalten), digitale und faziale Fehlbildungen sowie eine geistige Retardierung einschließt.

Glossoptose

Das Zurücksinken der Zunge ist mit Mikrognathie und Gaumenspalte ein Bestandteil der Pierre-Robin- Sequenz.

Makroglossie

Bei der Makroglossie handelt es sich um eine umschriebene oder diffuse Substanzvermehrung der Zunge, die meist angeboren ist. Ursächlich kann es sich um Hämangiome oder Lymphangiome handeln. Seltener liegt eine muskulär bedingte Makroglossie mit Hypertrophie einzelner Muskelfasern vor. Angeborene Zungenvergrößerungen gibt es bei Myxödem, Neurofibromatose, Glykogenspeicherkrankheiten und Lues. Weiterhin ist die Makroglossie ein Zeichen des Down-Syndroms, des De-Lange-Syndroms, der Dysostosis maxillofacialis und des Wiedemann-Beckwith-(EMG-)Syndroms. Eine operative Verkleinerung ist angezeigt, wenn sich der freie Zungenrand beim Sprechen und Schlucken über die Kaufläche der Zähne ausbreitet.

Kongenitale Ankyloglossie

Ein fehlgebildetes, verkürztes Frenulum linguae kerbt die Zungenspitze ein und lässt ihr nur wenig Spielraum gegen den Unterkiefer. Diese Anomalie führt nur selten zu einer Störung der Nahrungsaufnahme und der Sprache; ihre Bedeutung hierfür wird meist überschätzt. Eine Operation ist selten indiziert und besteht in einer einfachen Z-Plastik.

Zysten

Kongenitale Zysten und Dermoidzysten sind differenzialdiagnostisch von der Zungengrundschilddrüse (Abb. 1) abzugrenzen. Dermoidzysten entstehen meist im vorderen Mundboden und ziehen durch die Mundbodenmuskulatur in die submentale Region, wo sie eine äußerlich sichtbare Schwellung verursachen können. Sie können sich sanduhrförmig durch die Mundbodenmuskulatur in die submentale Region des Halses erstrecken. Die Behandlung ist operativ.

Hämangiome und Lymphangiome

Hämangiome sind die häufigsten gutartigen Tumoren der Mundhöhle. Sie können zu einer deutlichen Auftreibung der Zunge und der Lippen führen (Makroglossie, Makrocheilie). Greifen sie von der Schleimhaut auf den Kieferknochen über, können erhebliche funktionelle Beeinträchtigungen auftreten. Kommt es zu keiner spontanen Rückbildung der Hämangiome oder gar zu einer Größenprogredienz, so ist die orale Betablockertherapie mit Propanolol und die Kortisontherapie in Erwägung zu ziehen. Nach erfolgloser medikamentöser Therapie kann eine operative Entfernung vorgenommen werden. In manchen Fällen führt eine präoperative Embolisation zu einer Verbesserung der operativen Bedingungen.
Lymphangiome sind seltener als Hämangiome, es kommt in der Regel zu keiner spontanen Rückbildung. Im Mundbereich können sie zu einer erheblichen funktionellen Beeinträchtigung der Nahrungsaufnahme, der Atmung und der Stimme führen. Die Therapie des Lymphangioms ist operativ, wobei in vielen Fällen aus funktionellen Gründen nur eine Reduktion des Tumors möglich ist.

Ranula

Die Ranula ist durch eine Aufstauung der Glandula sublingualis im Bereich des Mundbodens bedingt und wird operativ behandelt (Abb. 2).

Veränderungen der Zungenoberfläche

Lingua plicata

Die Furchen- oder Kerbenzunge ist eine relativ häufige Anomalie. Sie tritt selten vor dem 4. Lebensjahr auf und wird familiär gehäuft beobachtet. Die Veränderungen des Zungenreliefs sind auf die vorderen beiden Zungendrittel beschränkt, der Zungengrund bleibt frei. Beschrieben ist eine mögliche Kombination der Faltenzunge mit Klumpfüßen, Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte und Syndaktylie sowie ein gehäuftes Auftreten bei Kretinismus und Kindern mit Trisomie.

Glossitis rhombica mediana

Kennzeichen der Glossitis rhombica mediana (Abb. 3) ist ein geröteter, erhabener Bezirk mit Atrophie der Papillen in der Mitte des Zungenrückens. Wahrscheinlich handelt es sich bei dieser harmlosen Veränderung um ein fissurales Angiom.

Lingua geographica

Das Erscheinungsbild der Lingua geographica (Abb. 4) ist durch sich laufend wandelnde, oberflächliche Epithelabstoßungen und girlandenförmige Flecken mit grauweißen Säumen bestimmt. Die Ursache dieser harmlosen Anomalie ist unbekannt.

Haarzunge

Typisch für die Haarzunge (Abb. 5) sind schwarze und braune Fäden auf dem Zungenrücken, die durch Hypertrophie und Verhornung der Papillae filiformes entstehen. Diese Veränderung kann nach längerer antibiotischer und antimykotischer Therapie auftreten. Sie ist harmlos, bildet sich von selbst zurück und kann mechanisch mit einer festeren Zahnbürste reduziert werden.

Himbeerzunge

Die Himbeerzunge findet sich bei Scharlach und Kawasaki-Syndrom, bedingt durch ein Ödem der Geschmackspapillen.

Haarleukoplakie bei Aids

Die Haarleukoplakie bei Aids (Abb. 6) ist die haarähnliche Ausbreitung einer Mischinfektion von Herpes simplex und Kandidiasis am freien Zungenrand mit Epstein-Barr-Virus-Assoziation. Haarleukoplakien sind im Gegensatz zu Belägen bei Kandidiasis nicht abwischbar.

Entzündungen des Mundbodens

Phlegmonöse Entzündungen des Mundbodens, der peri- und der submandibulären Region stammen meist von Entzündungen des Zahnsystems oder der Speicheldrüsen; seltener werden sie durch Verletzungen und Einspießungen von Fremdkörpern verursacht. Sie verlaufen unter sachgemäßer antibiotischer Behandlung und rechtzeitiger Inzision in der Regel ohne Komplikationen. Eine Ausbreitung der Infektion über das parapharyngeale Spatium unter Miteinbeziehung der V. jugularis interna, mit der Gefahr der Thrombose und der septischen Streuung, ist möglich.

Kopfspeicheldrüsen

Entzündungen

Hauptsächlich im Säuglingsalter bei dystrophen und frühgeborenen Kindern können abszedierende Entzündungen einzelner oder mehrerer Speicheldrüsen auftreten. Die Eintrittspforte ist der Ausführungsgang der Drüse. Begünstigend ist eine Mastitis der Mutter. Durch die Infektion bildet sich eine massive Schwellung der Glandula parotis oder der Glandula submandibularis, wobei auch spontane Durchbrüche nach außen vorkommen können. Die Haut über der Glandula parotis ist meist überwärmt und stark gerötet. Aus dem Ausführungsgang entleert sich Eiter. Die Sialendoskopie kann sowohl aus diagnostischen als auch aus therapeutischen Gründen bei Entzündungen sowohl der Glanduals parotis als auch der Glandula submandibularis eingesetzt werden.
Bei einem organisierten Abszess in der Glandula parotis muss eine Abszessspaltung erfolgen. Zusätzlich ist eine Antibiotikatherapie angezeigt. Die Tuberkulose und die Aktinomykose der Speicheldrüsen sind sehr seltene Erkrankungen, wobei es bei der Tuberkulose in den letzten Jahren zu einer geringen Zunahme gekommen ist.
Unter den Viruserkrankungen der Glandula parotis ist hauptsächlich die Parotitis epidemica (Mumps) zu erwähnen.

Verletzungen

Verletzungen kommen hauptsächlich im Bereich der Glandula parotis vor. Durch Schnitt- oder Bissverletzungen kommt es zu einer Schädigung des Parenchyms, die zusätzlich von einer Parese des N. facialis begleitet sein kann. Neben einer Untersuchung der Funktion des N. facialis muss eine Schädigung des Ausführungsgangs der Glandula parotis ausgeschlossen werden. Mithilfe der Sonografie kann eine Speichelansammlung im Gewebe erkannt werden. Im Falle einer Nervendurchtrennung ist eine unverzüglich vorzunehmende Nervennaht notwendig. Die häufig auftretenden Speichelfisteln verschließen sich meist spontan und bedürfen primär keiner Therapie.

Tumoren

Die häufigsten Tumoren der Speicheldrüsen im Kindesalter sind vaskuläre Neoplasien. Hämangiome können sehr groß werden und führen dann zu entsprechenden funktionellen und ästhetischen Beeinträchtigungen. Bei Hämangiomen ist bis zum 3.–4. Lebensjahr durch ihre Rückbildungstendenz bedingt eine abwartende Haltung gerechtfertigt. Die orale Betablockertherapie mit Propanolol kann bei fehlender Regredienz in Erwägung gezogen werden. Eine operative Entfernung sollte erst nach erfolgloser medikamentöser Therapie vorgenommen werden.
Lymphangiome sind wesentlich seltener als Hämangiome. Lymphangiome breiten sich nicht im eigentlichen Drüsenparenchym, sondern im periglandulären Fettbindegewebe aus. Klinisch zeigt sich eine teigige, schmerzlose Schwellung der Wangenregion. Die Lymphangiome können sich in den Halsbereich ausdehnen und dort durch langsames Wachstum zu Kompressionserscheinungen auf Luft- und Speiseweg führen. Bei Größenzunahme ist eine operative Behandlung indiziert.
Maligne Tumoren der Speicheldrüsen sind im Kindesalter sehr selten. Das Mukoepidermoidkarzinom und das Azinuszellkarzinom sind die häufigsten malignen Tumoren, wobei meist die Glandula parotis betroffen ist. Die Therapie besteht in der operativen Entfernung. Zuvor ist zur Bestimmung der genauen Ausbreitung eine MRT notwendig.
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