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02.01.2018 | Endodontie | Fortbildung | Ausgabe 1/2018

Der Freie Zahnarzt 1/2018

Pulparegeneration in Wissenschaft und Praxis

Zeitschrift:
Der Freie Zahnarzt > Ausgabe 1/2018
Autoren:
Dr. M. Widbiller, Ph.D. Prof. Dr. K. M. Galler
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise
Diese Fortbildung wurde nach den Leitsätzen der Bundeszahnärztekammer, der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung zur zahnärztlichen Fortbildung vom 01.01.2006 erstellt.
Redaktion: Dr. Norbert Grosse, Wiesbaden
Dr. M. Widbiller legte 2013 seine Zahnärztliche Prüfung an der Universität Regensburg ab und ist seit 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie des Universitätsklinikum Regensburg. Er wurde 2015 an der Universität Regensburg promoviert und erhielt Forschungsförderungen der DGR2Z und DGZMK sowie mehrere Auszeichnungen (u.a. DGZMK/BZÄK/DENTSPLY-Förderpreis, DGET-Dissertationspreis, ESE Young Investigator Research Grant, DGZ-Oral-B-Preis). Seit 2016 ist er zertifizierter Endodontologe der DGZ/DGET/APW/DGZMK und betreut den Behandlungskurs I der Zahnerhaltungskunde des Universitätsklinikum Regensburg. Außerdem ist er Mitglied des dortigen Zahntraumazentrums. Seit 2017 forscht Matthias Widbiller als Post-Doc am Department of Endodontics des University of Texas Health Science Center in San Antonio (UTHSCSA), Texas, USA, bei Prof. Kenneth M. Hargreaves und Prof. Anibal Diogenes.
Prof. Dr. K.M. Galler, Ph.D., studierte von 1994 bis 2000 Zahnheilkunde an der LMU München, absolvierte die Assistenzzeit in einer freien Praxis und wurde 2002 promoviert. Von 2002 bis 2004 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie am Universitätsklinikum Regensburg tätig, von 2004 bis 2006 als Post-Doc am Texas Health Science Center in Houston, USA, und von 2006 bis 2009 als Ph.D. in Biomedical Engineering an der Rice University, Houston, USA. Die Rückkehr an die Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie in Regensburg erfolgte 2009, Abschluss der Habilitation und Aufnahme der Tätigkeit als Oberärztin 2011. Im August 2015 wurde sie zur Professorin für Endodontologie an die Universität Regensburg berufen. Seit Februar 2016 übt sie hier die stellvertretende Klinikleitung aus. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte sind Revitalisierung, Regeneration der dentalen Pulpa, dentale Pulpastammzellen und Funktionalisierung von Hydrogel-Biomaterialien für Anwendungen im Bereich des Tissueengineering.
Einhaltung ethischer Richtlinien-- Interessenkonflikt. M. Widbiller und K.M. Galler geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht. Dieser Beitrag beinhaltet keine Studien an Menschen oder Tieren.

Zusammenfassung

In den letzten Jahren wurden vermehrt Fallberichte über neue, regenerative Behandlungsmöglichkeiten für Zähne mit nichtabgeschlossenem Wurzelwachstum nach Pulpanekrose veröffentlicht. Hierbei wurde von der konventionellen Vorgehensweise des apikalen „plug“ mit Mineraltrioxidaggregat (MTA) zugunsten eines innovativen Therapieansatzes, der Revitalisierung, abgewichen. Durch die Revitalisierung eines wurzelunreifen Zahns kann nicht nur eine Ausheilung periapikaler Läsionen, sondern im Gegensatz zum MTA-Plug auch der Abschluss des Wurzelwachstums erreicht werden. Die Neubildung eines pulpaähnlichen Gewebes im Kanallumen mit folgender Dentinapposition bietet entscheidende biologische und mechanische Vorteile, was letztlich die Überlebensrate dieser Zähne erhöhen kann. Nicht zuletzt durch fundierte und aktuelle Behandlungsempfehlungen der Fachgesellschaften wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die regenerative endodontische Therapie nunmehr eine relevante Behandlungsalternative bei Zähnen mit nichtabgeschlossenem Wurzelwachstum in der täglichen Praxis darstellt.

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