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06.11.2017 | Endodontie | CME-Kurs | Kurs

Zahntraumata

Zeitschrift:
Der MKG-Chirurg | Ausgabe 4/2017
Autoren:
Dr. D. Brüllmann, B. d’Hoedt
Für:
Zahnärzte, Ärzte
Zertifiziert bis:
07.11.2018
CME-Punkte:
3
Zertifizierende Institution:
Ärztekammer Nordrhein, BZÄK, DGZMK, KZBV
Anzahl Versuche:
2
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Zusammenfassung

Verletzungen der Zahnhartsubstanz und des Zahnhalteapparates treten häufig bei Unfallverletzungen auf. Seit Mai 2016 liegt eine von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) veröffentlichte Leitlinie zur Behandlung des dentalen Traumas vor. Die höchste Inzidenz für Frontzahntraumata findet sich bei den 7‑ bis 12-Jährigen. Weitere häufige Ursachen für Zahntraumata sind in den höheren Lebensjahren Freizeitaktivitäten, Gewaltdelikte oder Folge von Stürzen unter Einfluss von Alkohol oder Drogen. Da viele der auftretenden Befunde im Rahmen von Unfällen festgestellt werden, kommt es häufig vor, dass Zahntraumata übersehen werden, da zunächst lebenserhaltende Maßnahmen Vorrang haben. Als Folge werden Maßnahmen zur Rettung ausgeschlagener Zähne zu spät eingeleitet. Anders als Knochenbrüche heilen Verletzungen der Zahnhartsubstanz zumeist nicht aus und erfordern weitere konservierende oder prothetische Maßnahmen.

Lernziele

Nach der Lektüre dieses Beitrags …

  • wissen Sie, welche anamnestischen Angaben im Rahmen der Erstversorgung von Frontzahntraumata wichtig sind.
  • wissen Sie, worauf bei der extra- und intraoralen Befundaufnahme zu achten ist.
  • kennen Sie die verschiedenen Verletzungsmuster bei Zahntraumata.
  • ist Ihnen bekannt, welche Verletzungen sofort versorgt werden müssen.
  • haben Sie einen Überblick über die endodontischen Maßnahmen im Rahmen der Nachsorge.

Zertifizierungsinformationen

Diese Fortbildungseinheit ist mit 3 Fortbildungspunkten zertifiziert von der Ärztekammer Nordrhein gemäß Kategorie D und damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Nach den Leitsätzen zur zahnärztlichen Fortbildung werden ärztliche Fortbildungspunkte auch von den Zahnärztekammern anerkannt (entsprechend Position F der Punktebewertung von Fortbildungen der BZÄK/DGZMK). Gemäß Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die auf CME.SpringerMedizin.de erworbenen Fortbildungspunkte von der Österreichischen Ärztekammer 1:1 als fachspezifische Fortbildung angerechnet [§26(3) DFP Richtlinie].

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    Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht. 

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