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Endokrinologie und Reproduktionsmedizin

Kommentierte Studienreferate

21.05.2018 | Klimakterium und Menopause | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2018

Führt Rauchen zu einem früheren Beginn der Menopause?

Rauchen hat Auswirkungen auf die ovariellen Funktionen, was sich durch eine vorzeitige Menopause zeigt. Das Risiko dafür ist mit der Zahl der Packungsjahre assoziiert. Durch ein Beenden des Rauchens bis zum 25. Lebensjahr ist das Risiko einer vorzeitigen Menopause dagegen reversibel.

Autor:
Prof. Tino F. Schwarz

11.12.2017 | Hormonsubstitution | Journal Club | Ausgabe 1/2018

Tod durch Absetzen einer Hormonersatztherapie?

Update 2017

Zwei Jahre ist es her, dass eine Studie für weltweite Aufmerksamkeit sorgte, da sie zeigte, dass Frauen, die vor dem 60. Lebensjahr eine HRT stoppten, innerhalb des ersten Jahres nach Absetzen ein erhöhtes Risiko für einen kardialen oder zerebrovaskulären Tod hatten. Einem häufig genannten Kritikpunkt wurde in einer erneuten Analyse der Daten Rechnung getragen.

Autor:
Prof. Dr. P. Stute

16.10.2017 | Fertilität und Kinderwunsch | Literatur kompakt | Ausgabe 5/2017

Fertilitätserhaltende Therapie des frühen Endometriumkarzinoms möglich

Etwa 7 % der Patientinnen mit Endometriumkarzinom sind unter 45 Jahre alt. Bei lokal begrenztem, niedriggradigem Tumor ist eine Hormontherapie eine fertilitätserhaltende Behandlungsoption. Allerdings fehlten bisher Daten zur Sicherheit dieses Vorgehens in Bezug auf das Langzeitüberleben.

Autoren:
Friederike Klein, Prof. Dr. med. Peter Mallmann

31.07.2017 | Affektive Störungen | Literatur kompakt | Ausgabe 7-8/2017

Hormonelle Antikonzeption und Depressionsentstehung

Obwohl die Effekte antikonzeptiver Therapie und insbesondere progesteronhaltiger Antikonzeptiva aus der täglichen Praxis oft bekannt sind, existieren vergleichsweise wenig aussagekräftige Untersuchungen zum Gebrauch von Antikonzeptiva und Depressionsrisiko.

Autor:
Prof. Dr. med. Volker Arolt

27.07.2017 | Internistische Arzneimitteltherapie | Originalien | Ausgabe 2/2018

Familiäres Mittelmeerfieber: Gabe von Anakinra in der Schwangerschaft

Retrospektive Wirksamkeits- und Sicherheitsanalyse bei Patientinnen mit familiärem Mittelmeerfieber

Das familiäre Mittelmeerfieber ist die häufigste monogenetisch bedingte autoinflammatorische Erkrankung. Standardtherapie ist Colchicin, es hilft jedoch nicht bei allen Fällen. Die IL-1-Blockade mit Anakinra ist hoch effektiv, aber ist es auch bei Gabe in der Schwangerschaft sicher?

Autoren:
N. Venhoff, R. E. Voll, C. Glaser, J. Thiel

28.06.2017 | Orale Kontrazeption | Journal Club | Ausgabe 3/2017

Verursacht die Pille Depressionen?

In verschiedenen Publikationen wurde die Einnahme oraler Kontrazeptiva mit Einschränkungen des allgemeinen Wohlbefindens oder Depressivität in Verbindung gebracht. Zuletzt wurde in einer auch öffentlich viel beachteten großen Registerstudie ein Zusammenhang postuliert. Was ist dran? Unsere Expertin ordnet die Ergebnisse für Sie ein.

Autor:
Prof. Dr. med. Barbara Sonntag

27.06.2017 | Diabetes in der Hausarztpraxis | FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN | Ausgabe 12/2017

Die beste Kontrazeption für Diabetikerinnen

Wollen Diabetikerinnen ihr Risiko für Thromboembolien minimieren, sollten sie auf eine intrauterine oder eine subdermale hormonelle Kontrazeption setzen. Die Pille schneidet hier weniger gut ab.

Autor:
Prof. Dr. med. H. Holzgreve

23.02.2017 | Verletzungen der Wirbelsäule | journal club | Ausgabe 2/2017

Vertebroplastie zur Schmerzreduktion früher angehen?

Die Vertebroplastie zur Behandlung von Schmerzen nach osteoporotischen Wirbelfrakturen ist nach den negativen Ergebnissen zweier Studien fast vollständig aus der Schmerztherapie verschwunden. Ist sie schlichtweg zu spät durchgeführt worden?

Autor:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

10.01.2017 | Hormonsubstitution | Journal Club | Ausgabe 1/2017

Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Orale vs. transdermale Östrogentherapie

Eine orale Östrogentherapie ist im Gegensatz zur transdermalen Östrogentherapie mit einem erhöhten Risiko venöser Thromboembolien verbunden. Gilt dies auch für andere kardiovaskuläre Ereignisse?

Autor:
Prof. Dr. Petra Stute

14.12.2016 | Kardiologie | Literatur kompakt | Ausgabe 6/2016

Schlechter Schlaf in den Wechseljahren: Häufig Arteriosklerose in der Halsschlagader

Untersuchungen zeigen, dass rund die Hälfte der Frauen im Klimakterium unter Schlafstörungen leidet. Offenbar sind damit auch Gefäßerkrankungen assoziiert.

Autor:
Prof. Dr. med. Curt Diehm

23.08.2016 | Präeklampsie | Journal Club | Ausgabe 4/2016

Präeklampsierisiko bei Schwangerschaften nach artifizieller Reproduktion

Das mütterliche Alter, der Body-Mass-Index, vorbestehende Autoimmunerkrankungen oder Stoffwechselstörungen gelten als Risikofaktoren für das Auftreten hypertensiver Schwangerschaftserkrankungen. Auch der Einfluss von assistierten reproduktiven Techniken wird als unabhängiger Risikofaktor diskutiert.

Autor:
PD Dr. med. Herbert Fluhr

15.08.2016 | Hormonsubstitution | Journal Club | Ausgabe 3/2016

Progesteron und Endometriumsicherheit

Bei der Frage zur Endometriumprotektion mit Progesteron im Rahmen einer postmenopausalen Östrogentherapie gehen die Meinungen weit auseinander: Während für die einen die transdermale Applikation ausreicht, ist für die anderen jegliche Form der Progesteronapplikation ungenügend.

Autor:
Prof. Dr. Petra Stute

17.06.2016 | Infertilität | Evidenzbasierte Medizin | Ausgabe 7/2016

Antioxidantien zur Behandlung männlicher Subfertilität

Die männliche Subfertilität wird in 30–80 % der Fälle auf oxidativen Stress zurückgeführt, der sich schädigend auf die Spermien auswirkt. Antioxidantien sind im Vergleich zu anderen Fertilitätsbehandlungen leicht verfügbar und preiswert und viele Männer nutzen sie bereits, um ihre Fruchtbarkeit zu verbessern. Doch wie steht es um die Evidenz?

Autoren:
Dr. F. Zengerling, S. Schmidt

15.06.2016 | In vitro Fertilisation | Journal Club | Ausgabe 3/2016

Maternales kardiovaskuläres Risiko und embryonales Wachstum

Besteht ein Zusammenhang nach künstlicher Befruchtung?

Schwangerschaften nach assistierter Reproduktion ebenso wie bei vorbestehenden kardiovaskulären Risiken weisen erhöhte Raten maternaler Komplikationen wie Präeklampsie sowie auch fetale Wachstumsretardierung auf, deren gemeinsame Grundlage in einer gestörten Plazentation zu liegen scheint.

Autor:
Prof. Dr. med. Barbara Sonntag

06.06.2016 | Affektive Störungen | Literatur kompakt | Ausgabe 6/2016

Neue Studien zur Depression

Rückblickend auf das vergangene Dreivierteljahr stellen Professor Helge Frieling und Kollegen wichtige Arbeiten zum Thema Depression vor. Darunter ist eine Arbeit zur Ursachenforschung der perimenopausalen Depression.

Autor:
Anna Birkenstock

25.04.2016 | In vitro Fertilisation | Journal Club | Ausgabe 2/2016

Aneuploidien in embryonalem Trophektoderm und Abortmaterial

Retrospektiver Vergleich

Viele Untersuchungen der chromosomalen Zusammensetzung von Eizellen und Embryonen wurden schon publiziert. Zuletzt hat Fragouli et al. [ 2 ] 2013 eine genaue Analyse der unterschiedlichen Aneuploidien in den verschiedenen Stadien von der Oozyte …

Autor:
PD Dr. R. Popovici

15.04.2016 | Hodgkin-Lymphome | journal club | Ausgabe 3/2016

Keine niedrigere Mutterschaftsrate nach Bestrahlungen außerhalb des Beckens

Nach wie vor ist wenig über die Mutterschaftsrate von Patientinnen bekannt, die in ihrer Kindheit oder Jugend onkologisch behandelt wurden. Ziel dieser Studie war deshalb, die Geburtenrate von erwachsenen Frauen, die im Kindes- oder Jugendalter wegen eines Hodgkin-Lymphoms behandelt wurden, zu erfassen.

Autoren:
Dr. Matthias G. Hautmann, Prof. Dr. Oliver Kölbl

24.02.2016 | Affektive Störungen | journal club | Ausgabe 2/2016

Welche Effekte hat das Absetzen von Estradiol?

Autor:
Dr. med. Johanna Kunze

01.02.2016 | Hormonsubstitution | Journal Club | Ausgabe 1/2016

Tod durch Absetzen einer Hormonersatztherapie?

Gemäß den internationalen Empfehlungen zur Hormonersatztherapie [„hormone replacement therapy“ (HRT)] soll deren Anwendungsdauer so kurz wie möglich sein. Doch was passiert nach Beendigung der HRT?

Autor:
Prof. Dr. Petra Stute

29.09.2014 | Endokrinologie und Reproduktionsmedizin | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Östradiol und FSH

Ovarielle Reserve: Wie beurteilen?

Die Beurteilung der ovariellen Reserve, d.h. der vorhandenen Primordialfollikel und der zu erwartenden Zahl reifender Follikel, ist für die aktuelle Situation einer Kinderwunschpatientin relevant, da sich darüber die Stimulationsfähigkeit der Ovarien schätzen lässt.

Quelle:

Gynäkologe 2014; 47(8): 550-551

Autor:
Prof. Dr. Martin Ludwig

Video-Beitrag

  • 03.09.2018 | ASCO 2018 | Kongressbericht | Onlineartikel

    Bedeutung für die klinische Praxis

    Highlight vom ASCO: Immuntherapie beim Ovarialkarzinom

    Zwei Studien zur Immuntherapie beim Ovarialkarzinom stachen für Dr. Fabian Trillsch bei der diesjährigen ASCO-Jahrestagung heraus: Die KEYNOTE100- und die TOPACIO-Studie. Über die Ergebnisse und deren Bedeutung für die klinische Praxis spricht der Gynäkologe im Video-Interview.

Neu im Fachgebiet Gynäkologie und Geburtshilfe

 

 

 
 

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2014 | Buch

Perikonzeptionelle Frauenheilkunde

Fertilitätserhalt, Prävention und Management von Schwangerschaftsrisiken

Ein Praxisbuch für alle, die in der Beratung und Betreuung von Schwangeren und Paaren mit Kinderwunsch tätig sind. Die Herausgeber und Autoren haben alle wichtigen Informationen zusammengetragen, um Frauen sicher zu beraten, zu betreuen und kompetent Verantwortung zu übernehmen.

Herausgeber:
Christian Gnoth, Peter Mallmann

2014 | Buch

Praxisbuch Gynäkologische Onkologie

Das Nachschlagewerk für alle Ärzte in Klinik und Praxis, die Patientinnen mit bösartigen Tumoren des Genitales und der Mamma behandeln. Dieses Buch gibt in kompakter Weise einfach umsetzbare Handlungsanweisungen zum diagnostischen und therapeutischen Vorgehen und Hilfestellungen für die optimale Versorgung der Patientinnen.

Herausgeber:
Edgar Petru, Walter Jonat, Daniel Fink, Ossi R. Köchli

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