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Endometriumkarzinom – was gibt es Neues?

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Zusammenfassung

Aufgrund der molekularen Klassifikation wurden Prognoseeinschätzung und Therapie des Endometriumkarzinoms in letzter Zeit deutlich verbessert. Da Endometriumkarzinome meist in einem frühen Tumorstadium diagnostiziert werden, ist die operative Therapie der wichtigste therapeutische Aspekt und umfasst weiterhin die Hysterektomie mit Adnexektomie beidseits. Bei zusätzlichen Risikofaktoren sollte zudem eine Sentinelnodebiopsie, in fortgeschrittenen Stadien eine systematische pelvine und paraaortale Lymphonodektomie erfolgen. Nach der Operation kann eine adjuvante Therapie erwogen werden, v. a. für Patientinnen mit hohem Rezidivrisiko. Diese kann aus einer adjuvanten Radiatio und/oder Systemtherapie bestehen. Insbesondere die Immuntherapie hat an Bedeutung gewonnen. In der Rezidivsituation kann auch weiterhin eine endokrine Therapie erfolgen. Da die Therapie des Endometriumkarzinoms komplexer geworden ist, sollte sie interdisziplinär an einem zertifizierten Krebszentrum erfolgen.
Titel
Endometriumkarzinom – was gibt es Neues?
Verfasst von
Dr. med. Laura Weydandt
Prof. Lars-Christian Horn
Dr. Katrin Hering
Prof. Dr. med. Bahriye Aktas
PD Dr. med. Nadja Dornhöfer
Publikationsdatum
10.02.2025
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Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Bildnachweise
Mismatch-Reparatur-Defizienz (dMMR) beim Endometriumkarzinom/© Jöhrens, K. et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Berlin/© amyrxa / stock.adobe.com