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16.03.2017 | Übersicht | Sonderheft 2/2017

Trauma und Berufskrankheit 2/2017

Endoprothetik bei distalen Humerusfrakturen

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Sonderheft 2/2017
Autoren:
Dr. med. K. Schmidt-Horlohé, R. Hoffmann, P. Wilde

Zusammenfassung

Die Rekonstruktion von komplexen distalen Humerusfrakturen stellt trotz moderner winkelstabiler Implantate eine operative Herausforderung dar. Dies gilt insbesondere, wenn im geriatrischen Patientengut die Kombination aus eingeschränkter Knochenqualität und mehrfragmentärer, artikulärer Fraktursituation vorliegt. Das Ziel einer Rekonstruktion und Osteosynthese ist in diesen Fällen mitunter nicht zu erreichen. Cobb und Morrey publizierten vor 20 Jahren erstmals vielversprechende Ergebnisse nach primärer Frakturendoprothetik am distalen Humerus. Seither ist die Frakturversorgung mit einer Ellenbogenprothese zunehmend in den Fokus gerückt. Dies gilt insbesondere für das geriatrische Patientengut mit niedrigen funktionellen Ansprüchen und vorbestehenden Gelenkpathologien. Die strikt einzuhaltende lebenslange Belastungsrestriktion erfordert allerdings ein hohes Maß an Patientencompliance in der Nachbehandlung. Die Ergebnisse im kurzfristigen bis mittelfristigen Verlauf sind vielversprechend. Eine Zunahme der Komplikationsfrequenz ist jedoch bei längeren Nachuntersuchungsintervallen festzustellen. Studien mit relevanten Patientenzahlen im langfristigen Verlauf fehlen fast vollständig. Für ein ausgewähltes Patientengut stellt die Ellenbogenprothese ein geeignetes therapeutisches Verfahren dar. Die mit zunehmenden Implantationszahlen zu erwartende Erhöhung der Spätkomplikationen wird jedoch in Zukunft eine neue Herausforderung darstellen. Komplexe Revisionsoperationen werden die Folge sein.

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