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13.03.2019 | Endoprothetik | Leitthema | Ausgabe 4/2019

Der Orthopäde 4/2019

Revisionsendoprothetik der Hüfte

Bedeutung von Instabilität, Impingement, Offset und Glutealinsuffizienz

Zeitschrift:
Der Orthopäde > Ausgabe 4/2019
Autoren:
Prof. Dr. B. Rath, J. Eschweiler, J. Beckmann, F. Migliorini, W. Alrawashdeh, M. Tingart

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Instabilität ist eine häufige Versagensursache in der Primär- und Revisionsendoprothetik des Hüftgelenkes. Die Ursachen liegen u. a. in einer Implantatfehlpositionierung, einem Impingement, einer unzureichenden Offsetrekonstruktion und einer Glutealinsuffizienz. Ein Impingement nach Hüft-TEP(H-TEP)-Implantation oder -Revision kann intra- oder extraprothetisch lokalisiert sein. Es verursacht neben einer Instabilität Schmerzen im Bereich des Hüftgelenkes. Die Offsetrekonstruktion bei einer H‑TEP-Revision ist von entscheidender biomechanischer Bedeutung. Eine insuffiziente Offsetrekonstruktion verursacht ebenfalls Schmerzen und kann zu einer Luxation führen. Ein weiteres bekanntes Problem nach H‑TEP-Revision sind Läsionen und Degenerationen im Bereich der Abduktoren. Häufig resultieren diese klinisch in einer Veränderung des Gangbildes, Instabilitäten und Schmerzen.

Ziel

Das Ziel dieses Beitrags ist es, die diagnostischen und therapeutischen Algorithmen der Instabilität, des Impingements, der unzureichenden Offsetrekonstruktion und der Abduktoreninsuffizienz im Rahmen einer H‑TEP-Revision darzustellen. Hierbei liegt der Fokus auf der exakten Diagnostik der Instabilität sowie deren Ursachen und weiteren Pathologien.

Ergebnisse und Diskussion

Zur Diagnostik der H‑TEP-Instabilität und der schmerzhaften H‑TEP gehört die Anamnese, körperliche Untersuchung und vor allem die Bildgebung. Basieren auf diesen Informationen kann in fast allen Fällen die Ursache festgestellt und therapiert werden. Eine H‑TEP-Dislokation im frühen postoperativen Zeitraum kann ggf. konservativ behandelt werden. Spätluxationen erfordern häufig eine operative Therapie. Zur Vermeidung eines Impingements ist die intraoperative Kontrolle essenziell. Die Offsetrekonstruktion richtet sich, wenn möglich, nach der ursprünglichen Anatomie und kann über modulare Prothesen, Halsadapter und Kopflängen erzielt werden. Eine Glutealinsuffizienz tritt häufig nach Revisionen auf und kann bei einer ausgeprägten klinischen Beschwerdesymptomatik und fettiger Degeneration der Abduktoren operativ behandelt werden.

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