Ösophaguskarzinome Herausforderung R1v bei Barrett-Resektion
- 21.03.2025
- Endoskopie
- Journal club
- Verfasst von
- Prof. Dr. med. Dieter Schilling
- Erschienen in
- InFo Hämatologie + Onkologie | Ausgabe 3/2025
Auszug
Hintergrund und Fragestellung: Vor allem der Wiesbadener Gruppe um Christian Ell ist es zu verdanken, dass die endoskopische Resektion der frühen Barrett-Neoplasie zur First-Line-Therapie erklärt wurde. Gemäß ihren Daten stellen horizontale R1-Resektionen durchaus kein Problem dar. Nach endoskopischer Mukosaresektion (EMR) kann nachreseziert, bei Resektionen mittels endoskopischer Submukosadissektion (ESD) können die Abstände seitlich deutlich großzügiger gewählt werden. Wie bei allen endoskopischen Resektionen sind die Risiken für Lymphknoteninfiltration die limitierenden Faktoren einer alleinigen endoskopischen Resektion. Dabei handelt es sich um die Infiltration tiefer als die oberflächliche Submukosa (> sm1), eine schlechte Tumordifferenzierung und auch vaskuläre Infiltration oder die Lymphgefäßinfiltration. Die aktuellen Leitlinien empfehlen die chirurgische Resektion von Barrett-Neoplasien mit bestätigtem tumorpositivem vertikalen Resektionsrand (R1v). Allerdings finden sich dann nicht selten im Operationspräparat keine Residualzellen mehr. Insofern ist die Entscheidung, den Patienten bei einer R1v-Situation einer Ösophagusresektion zuzuführen, eine sehr schwierige. Die Morbidität liegt bei 20-50 % und die Mortalität bei 0-5 %. …
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- Titel
-
Ösophaguskarzinome
Herausforderung R1v bei Barrett-Resektion - Verfasst von
-
Prof. Dr. med. Dieter Schilling
- Publikationsdatum
- 21.03.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Endoskopie
Ösophagusresektion
Ösophagusresektion
Ösophaguskarzinom
Ösophaguskarzinom
Onkologie - Erschienen in
-
InFo Hämatologie + Onkologie / Ausgabe 3/2025
Print ISSN: 2662-1754
Elektronische ISSN: 2662-1762 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s15004-025-0883-3
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