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01.09.2009 | Originalien | Ausgabe 9/2009

Der Ophthalmologe 9/2009

Entwicklung eines Glaukommikrostents mit Drainage in den suprachoroidalen Raum

Fluidmechanische Modellbetrachtungen

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 9/2009
Autoren:
Prof. Dr. R.F. Guthoff, W. Schmidt, D. Buß, C. Schultze, U. Ruppin, O. Stachs, K. Sternberg, D. Klee, B. Chichkov, K.-P. Schmitz
Wichtige Hinweise
Gefördert durch die DFG SFB Transregio 37 „Mikro- und Nanosysteme in der Medizin – Rekonstruktion biologischer Funktionen“.
Sponsored by DFG SFB Transregio 37 „Mikro- und Nanosysteme in der Medizin – Rekonstruktion biologischer Funktionen“.

Zusammenfassung

Hintergrund

Ziel ist es, einen Mikrostent mit Ventilfunktion zu entwickeln, der den Intraokulardruck (IOD) normalisiert sowie in den Suprachoroidalraum drainiert. Diesem wird gegenüber dem Subkonjunktivalraum eine wesentlich geringere Fibroblastenbesiedlung und -aktivität zugeschrieben.

Methoden

Verschiedene Glaukomimplantate werden als Rohre idealisiert und deren Volumenströme nach Hagen-Poiseuille berechnet. Unter Berücksichtigung einer Kammerwasserproduktion von 2 µl/min sowie der verschiedenen Abflusswege werden die Dimensionen des idealen Glaukomimplantats für den Suprachoroidalraum ermittelt. Spezifische Gegebenheiten am Einstrom- bzw. Ausstromgebiet werden nicht einbezogen.

Ergebnisse

Nach der Berechnung sind alle Lumen zu groß, um eine postoperative Hypotonie auszuschließen. Fluidmechanische Betrachtungen zeigen, dass bei der Drainage in den Suprachoroidalraum und einem IOD von 20 mmHg ein maximaler Innendurchmesser von 53 µm notwendig ist.

Schlussfolgerungen

Für den Glaukommikrostent muss ein maximaler Innendurchmesser zur Gewährleistung des Kammerwasserflusses bei nicht erhöhtem IOD sowie bei weiter ansteigendem IOD ein Ventil zur Realisierung des höheren Kammerwasserabtransports berücksichtigt werden.

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