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01.09.2005 | Bindung und Bindungsentwicklung | Ausgabe 3/2005

Forum der Psychoanalyse 3/2005

Entwicklung religiöser Glaubensfähigkeit

Zeitschrift:
Forum der Psychoanalyse > Ausgabe 3/2005
Autor:
Dr. med. et theol. Wilfried Ruff
Wichtige Hinweise
Überarbeitete und erweiterte Fassung eines Vortrags, gehalten an der Akademie, Nürnberg, und dem dortigen Institut für Psychoanalyse am 07.05.2004.

Zusammenfassung

Glauben im weiten Sinn wird als vertrauensvolle Hinwendung zu einem (personalen) Objekt verstanden, das sowohl im immanenten als auch im (relativen oder absoluten) transzendenten Bereich geortet werden kann. Anhand der Objektbeziehungstheorie stellt der Autor dar, wie sich die Fähigkeit zu glauben schon in früher Kindheit zu entwickeln beginnt. Bei einer günstigen Entwicklung wird ein zunächst archaischer Glaube an absolut Gutes zu einer gläubigen Gewissheit (Urvertrauen) und schließlich zu einem personalen Glauben. Andere Formen des Glaubens (gläubige Sehnsucht, magischer oder irrationaler Glaube bis hin zum Fanatismus) versteht der Autor als Folge nur teilweise bewältigter archaischer Angst vor absolut Bösem. Vom intersubjektiven Narzissmusmodell ausgehend, wird schließlich versucht, die Ausbildung der Fähigkeit zu religiösem Glauben zu erklären.

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