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25.08.2016 | Leitthema | Ausgabe 7/2016

Notfall +  Rettungsmedizin 7/2016

Entwicklungen und Perspektiven der Notfallpflege in Deutschland

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 7/2016
Autoren:
BSc PGW, MHMM K. Wedler, M. Machner, J. Mersmann, S. Schuster, A. Pozniak, P. Jahn, F. Walcher
Wichtige Hinweise

Redaktion

B. Gliwitzky, Annweiler
C. Wrede, Berlin
Die Autoren Wedler und Machner teilen sich die Erstautorenschaft.
Ein Erratum zu diesem Beitrag ist unter http://​dx.​doi.​org/​10.​1007/​s10049-016-0260-8 zu finden.

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Notfallpflege ist in den letzten Jahren in das bildungs- und berufspolitische Interesse gerückt − verstärkt durch das Krankenhausstrukturgesetz, welches auf die Stärkung des Pflegeberufs und auf die Verbesserung der Notfallversorgung fokussiert. Es gibt viele Bemühungen, die Notfallpflege als eigenständigen Bereich anzuerkennen und zu professionalisieren.

Ergebnisse

Die Empfehlung zur Fachweiterbildung Notfallpflege der DGINA orientiert sich in ihrer Stundenzahl an der Empfehlung der DKG zu pflegerischen Weiterbildungen. Diesen Stundenumfang hat auch das Curriculum der Charité. In zwei Bundesländern sind Weiterbildungen mit dem Schwerpunkt Notfallpflege mit stark reduziertem Stundenumfang landesrechtlich anerkannt. Überdies gibt es mit dem Notfallsanitäter und den akademisch qualifizierten Absolventen neue Berufsgruppen in dem Handlungsfeld Notaufnahme.

Schlussfolgerungen

Viele der aktuellen Entwicklungen stärken den Weg zu einer Professionalisierung der Notfallpflege. Die föderalen Strukturen im Bereich der Bildungs- und Berufspolitik sowie das Fehlen einer übergeordneten Pflegeinstanz wirken sich eher hemmend auf die Professionalisierung aus. Es gilt, zeitnah einen konsentierten Lernzielkatalog zu erarbeiten. Um die Qualität in der Notfallpflege abzubilden, müssen pflegerelevante Qualitätsindikatoren definiert werden.

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