Chronische Inflammation bzw. Störungen der Immunregulation sind zum einen Wesensmerkmale entzündlich rheumatischer Erkrankungen, zum anderen Kofaktoren in der Entstehung sowie auch Folge von Plasmazelldyskrasien mit assoziierter Gammopathie. Bei unklarer rheumatologischer Symptomatik sollte deshalb stets auch die Möglichkeit einer zugrunde liegenden monoklonalen Gammopathie unbestimmter Signifikanz (MGUS) bedacht werden. Die gründliche Aufarbeitung von Patienten mit einer monoklonalen Gammopathie ist wichtig, um v. a. zwischen MGUS, monoklonaler Gammopathie klinischer Signifikanz (MGCS) und multiplem Myelom (MM) differenzieren zu können.