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Synkopen und Schwindel in der pädiatrischen Praxis

Erschienen in:

Auszug

Anfang Juni feierte das „consilium live on stage“ sein 50. Jubiläum. Zu Schwindel und Synkopen referierte Dr. Iris Eckhardt, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin aus Nürnberg. Eine orthostatisch bedingte Synkope sei die häufigste Ursache im Kindes- und Jugendalter, wobei Mädchen öfter betroffen seien als Jungen. Vor dem zehnten Lebensjahr seien Synkopen eher selten. Meist handele es sich um Affektkrämpfe oder es liege eine kardiospezifische Ursache vor. Wenn sich bei der Anamnese und klinischen Untersuchung herausstelle, dass die Synkopen offensichtlich benigner Natur seien, empfiehlt Eckhardt, das Ernährungs- und Bewegungsverhalten der Kinder und Jugendlichen und bei Mädchen zudem den Zeitpunkt der Menarche sowie die Dauer und Stärke der Menstruation zu hinterfragen. Liege außerdem der Verdacht auf eine Anämie vor, helfe ein Differenzialblutbild, die Ursache (z. B. Eisenmangel) zu identifizieren und zu therapieren. …
Titel
Synkopen und Schwindel in der pädiatrischen Praxis
Verfasst von
Birke Dikken
Publikationsdatum
12.08.2024
Verlag
Springer Medizin
Schlagwörter
Enuresis
Enuresis
Pädiatrie
Erschienen in
Pädiatrie / Ausgabe 4/2024
Print ISSN: 1867-2132
Elektronische ISSN: 2196-6443
DOI
https://doi.org/10.1007/s15014-024-5488-z

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