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11.01.2017 | Enzephalitis | Kasuistiken | Ausgabe 7/2017

Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin 7/2017

Trachealverletzung nach dilatativer Tracheotomie

Eine erfolgreiche konservative Behandlung

Zeitschrift:
Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin > Ausgabe 7/2017
Autoren:
Dr. L. Eichler, M. Simon, S. Kluge
Wichtige Hinweise

Redaktion

R. Riessen, Tübingen

Zusammenfassung

Im Rahmen einer bronchoskopisch kontrollierten perkutanen Dilatationstracheotomie erlitt eine 71-jährige Patientin eine langstreckige gedeckte Perforation der Trachealhinterwand. Die Schädigung trat vermutlich durch stumpfes Trauma im Rahmen der Dilatation bzw. Kanüleninsertion auf und wurde möglicherweise durch eine exzessive Blockung des Cuffs weiter aufgespreizt. Da die Verletzung bis 0,5 cm vor die Hauptkarina reichte, ließ sich der Defekt nicht mit einem blockbaren Endotrachealtubus überbrücken. Wir entschieden uns dennoch für einen konservativen Behandlungsansatz mittels bronchoskopisch kontrollierter Platzierung des geblockten Trachealtubus direkt kranial des Defekts. Im Verlauf mehrerer Wochen kam es zu einer komplikationslosen Abheilung, die in regelmäßigen Abständen bronchoskopisch kontrolliert und dokumentiert wurde

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