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01.09.2009 | Leitthema | Ausgabe 9/2009

Der Onkologe 9/2009

Epidemiologie des Endometriumkarzinoms

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 9/2009
Autor:
M.P.H. Prof. Dr. A. Schneider

Zusammenfassung

Das Risiko für ein Typ-I-Endometriumkarzinom wird wesentlich durch Faktoren beeinflusst, welche die direkte und/oder indirekte Exposition des Endometriums gegenüber Östrogenen erhöhen. Außerdem sind Polymorphismen im Aromatasegen CYP19A1 und CRP-Gen im Bereich von SNP rs1130864 mit einem erhöhten Risiko assoziiert. Faktoren, die mit erniedrigter Östrogenexposition und erhöhter Gestagenexposition assoziiert sind, erniedrigen das Risiko für Endometriumkarzinom. Gleiches gilt für bestimmte Vitamine, vitamin- und ballastreiche Ernährung sowie Genussmittel wie Kaffee und Tee. Polymorphismen in der 3’-flankierenden Region des Progesteronrezeptors und im SHBG-Gen asp (327) asn (rs 6259) erniedrigen das Risiko. In den Typ-I-Tumoren findet man Mutationen für PTEN, K-RAS, dem β-1-Catenin-Gen CTNNB1 sowie eine Mikrosatelliteninstabilität mit Inaktivierung des Mismatch-Repair-Systems. Im Typ-II-Karzinom sind Mutationen von ERB-B2, PT53, CDKN2A und im E-Cadherin-Gen CDH1 prävalent.

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