Zum Inhalt

Epidemiology, diagnosis and management of sexual dysfunction in multiple sclerosis

  • 11.03.2020
  • Review article
Erschienen in:

Abstract

Multiple sclerosis (MS) is the most common chronic neurological disorder in young adults, with numerous potential effects on neurologic function. Sexual dysfunction (SD) is a common and very stressful one in persons with MS and represents a significant burden of disease. It has been shown that proportion of SD in MS is greater than in other neurological diseases, and almost five times higher than in the general population. Since there is no consistent definition in the literature for the diagnosis of SD, various studies reported a prevalence of SD of 40–80% in women and 50–90% in men with MS. The nature of sexual changes in this chronic illness is best defined as primary, secondary, and tertiary. Recently, it has been emphasized that detailed sexual history is crucial for all SD assessments and diagnoses. Committee 3 of the international consultation on sexual medicine suggested an updating algorithm for diagnostic evaluation of SD in both genders, with specific recommendations related to sexual history taking and diagnostic evaluation. Because treatments and preventive strategies might manage SD, it is necessary to increase the focus on these aspects of the disease when counselling patients. Management of SD should be comprehensive because the symptoms could be somatic, psychological, or related to relationship problems.
Titel
Epidemiology, diagnosis and management of sexual dysfunction in multiple sclerosis
Verfasst von
Jelena Drulovic
Darija Kisic-Tepavcevic
Tatjana Pekmezovic
Publikationsdatum
11.03.2020
Verlag
Springer International Publishing
Erschienen in
Acta Neurologica Belgica / Ausgabe 4/2020
Print ISSN: 0300-9009
Elektronische ISSN: 2240-2993
DOI
https://doi.org/10.1007/s13760-020-01323-4
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Kompaktes Leitlinien-Wissen Neurologie (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit medbee Pocketcards schnell und sicher entscheiden.
Leitlinien-Wissen kostenlos und immer griffbereit auf ihrem Desktop, Handy oder Tablet.

Neu im Fachgebiet Neurologie

Hochwirksame MS-Therapie ab 52 Jahren ohne klaren Vorteil

Ein Therapiebeginn mit einer hochwirksamen MS-Arznei verspricht besonders guten Schutz vor neuen Schüben und der Krankheitsprogression. Mit knapp über 50 Jahren zeigten sich in einer Registeranalyse aber keine Vorteile mehr gegenüber einer moderat wirksamen Behandlung.

Auch bei Schallleitungsschwerhörigkeit steigt das Risiko für Demenz

Das Risiko einer Demenz scheint bei Schwerhörigkeit zu steigen, unabhängig davon, wo der Schaden liegt. Darauf deuten die Ergebnisse einer Studie zur Schalleitungsschwerhörigkeit hin.

KI-Chatbots bieten 24/7-Sprechstunde für Patienten

Medizinischen Rat von Chatbots auf der Basis sogenannter künstlicher Intelligenz haben laut Umfragen bereits knapp die Hälfte aller Erwachsenen schon einmal eingeholt. Welche Chancen und Risiken birgt das?

Schützt Optimismus vor Demenz?

  • 14.04.2026
  • Demenz
  • Nachrichten

Wer insgesamt zuversichtlicher aufs Leben blickt, trägt ein geringeres Risiko, später einmal an Demenz zu erkranken als pessimistischere Zeitgenossen. Dafür sprechen zumindest Ergebnisse einer Längsschnittdatenanalyse aus den USA. Ob mehr Optimismus allerdings tatsächlich einer Demenz vorbeugt, bleibt unklar.   

Update Neurologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Ältere Frau mit Multipler Sklerose, die mit verschiedenen Hilfsmitteln, darunter auch technische Geräte, alltägliche Wartungsarbeiten verrichtet./© eyecrave / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Vater recherchiert am Smartphone/© Elnur / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Alter Mann entspannt sich im Grünen/© koldunova_anna / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)