Epigenetik in der Rheumatologie
- 01.04.2011
- Leitthema
- Verfasst von
- PD Dr. A. Jüngel
- S. Gay
- Erschienen in
- Zeitschrift für Rheumatologie | Ausgabe 3/2011
Zusammenfassung
Die Erbsubstanz aller Lebewesen besteht aus DNA („desoxyribonucleic acid“). Jede Zelle unseres Körpers enthält die gleiche genetische Ausstattung. In embryonalen Stammzellen ist eine gleichbleibende Anzahl Gene aktiv, und die Zellen sind identisch in ihrem Aufbau und ihrer Funktion. Sobald sich aber unterschiedlich spezialisierte Zellen entwickeln (Differenzierung), unterscheiden sie sich deutlich voneinander, wie z. B. Leber- von den Nervenzellen. Diese Unterschiede gehen nicht auf Änderungen in der Sequenz der DNA zurück, sondern darauf, dass in verschiedenen Zellen unterschiedliche Gene aktiv sind. Das bedeutet, dass ganz gezielt Informationen in der einen Zelle unterdrückt werden müssen, die in anderen wiederum aktiv sind und so verhindert wird, dass z. B. Muskelzellen Haare hervorbringen oder Gehirnzellen Leberenzyme produzieren. Wie kommt es, dass Gene in differenzierten Zellen ein gewebetypisches Set an Genen aktivieren, während sie in anderen Zellen abgeschaltet sind?
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- Titel
- Epigenetik in der Rheumatologie
- Verfasst von
-
PD Dr. A. Jüngel
S. Gay
- Publikationsdatum
- 01.04.2011
- Verlag
- Springer-Verlag
- Erschienen in
-
Zeitschrift für Rheumatologie / Ausgabe 3/2011
Print ISSN: 0340-1855
Elektronische ISSN: 1435-1250 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00393-010-0689-y
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