Maternale Schadstoffexposition und kindliche (intrauterine) Entwicklung
- 07.03.2021
- Epigenetik
- Leitthema
- Verfasst von
- Tobias Kretschmer
- Prof. Dr. Ana C. Zenclussen
- Erschienen in
- Die Gynäkologie | Ausgabe 4/2021
Zusammenfassung
Hintergrund
Die Exposition gegenüber Umweltgiften ist ubiquitär in industrialisierten Ländern.
Fragestellung
Expositionsrouten und gesundheitsrelevante Effekte besonders mit Blick auf die Reproduktion bei Frauen und der intrauterinen Entwicklung von Kindern sowie perinatale Programmierung.
Material und Methoden
Auswertung und Reflektion aktueller Publikationen zum Thema mit Darstellung neuster Erkenntnisse und relevanter Zukunftsperspektiven.
Ergebnisse
Durch epidemiologische Studien gilt als gesichert, dass Menschen und Tiere heute einer Vielzahl von Umweltgiften ausgesetzt sind und trotz strenger Grenzwerte gesundheitsrelevante Effekte nicht ausgeschlossen werden können, sondern als sehr wahrscheinlich gelten. Mechanistische Untersuchungen tragen zum besseren Verständnis und zur Verdeutlichung der Dringlichkeit bei.
Schlussfolgerung
Mit weiterführenden epidemiologischen und experimentellen Studien können Bedeutung und Risiken für die Reproduktion und die kindliche Entwicklung durch Umweltgifte besser ergründet und politische Entscheidungsfindung sowie medizinische Prävention von Gesundheitseffekten vorangetrieben werden.
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- Titel
- Maternale Schadstoffexposition und kindliche (intrauterine) Entwicklung
- Verfasst von
-
Tobias Kretschmer
Prof. Dr. Ana C. Zenclussen
- Publikationsdatum
- 07.03.2021
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Epigenetik
Gynäkologie und Geburtshilfe - Erschienen in
-
Die Gynäkologie / Ausgabe 4/2021
Print ISSN: 2731-7102
Elektronische ISSN: 2731-7110 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00129-021-04778-5
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