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12.10.2017 | Epilepsien | CME-Kurs | Kurs

Epileptische Anfälle und Epilepsie nach einem Schlaganfall – Inzidenz, Prävention und Behandlung

Zeitschrift:
Der Nervenarzt | Ausgabe 10/2017
Autoren:
F. Benninger, Prof. Dr. M. Holtkamp
Für:
Ärzte
Zertifiziert bis:
13.10.2018
CME-Punkte:
3
Zertifizierende Institution:
Ärztekammer Nordrhein
Anzahl Versuche:
2
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Zusammenfassung

Nach einem Schlaganfall treten bei 3–6% der Patienten – nach Hämorrhagien mehr also nach Ischämien – innerhalb von 7 Tagen akut symptomatische und bei 10–12% nach mehr als 7 Tagen unprovozierte epileptische Anfälle auf. Aufgrund dieser geringen Inzidenzen ist eine primärprophylaktische Gabe von Antiepileptika in der Regel nicht erforderlich. Das Risiko eines weiteren akut symptomatischen Anfalls liegt bei 10–20%, diese niedrige Rate spricht gegen eine antiepileptische Sekundärprophylaxe in der akuten Phase. Im klinischen Alltag wird diese dennoch häufig initiiert. Das Antiepileptikum sollte dann aber rasch wieder abgesetzt werden, da das langfristige Risiko eines weiteren unprovozierten Anfalls bei ca. 30% liegt. Nach einem unprovozierten Anfall nach einem Schlaganfall beträgt das Risiko eines Anfallsrezidivs in den folgenden 10 Jahren etwa 70%, dies definiert eine Epilepsie. Daher wird in diesem Fall in der Regel eine sekundärprophylaktische Behandlung mit einem Antiepileptikum empfohlen.

Lernziele

Nach der Lektüre dieses Beitrags …

  • können Sie zwischen akut symptomatischen und unprovozierten epileptischen Anfällen nach einem Schlaganfall differenzieren,
  • können Sie das individuelle Risiko für epileptische Anfälle und Epilepsie nach einem Schlaganfall abschätzen,
  • wissen Sie über den Stellenwert der Elektroenzephalographie (EEG) in der Diagnose von epileptischen Anfällen und Epilepsie nach einem Schlaganfall Bescheid,
  • können Sie für Patienten mit Schlaganfall leitlinienkonforme Entscheidungen über eine mögliche antiepileptische Primär- und Sekundärprophylaxe treffen,
  • kennen Sie bei Patienten mit epileptischen Anfällen und Epilepsie nach einem Schlaganfall die Einschränkungen in der Fahrtauglichkeit für Kraftfahrzeuge.

Zertifizierungsinformationen

Diese Fortbildungseinheit ist zertifiziert von der Ärztekammer Nordrhein gemäß Kategorie D und damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Es werden 3 Punkte vergeben. Gemäß Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die auf CME.SpringerMedizin.de erworbenen Fortbildungspunkte von der Österreichischen Ärztekammer 1:1 als fachspezifische Fortbildung angerechnet (§26(3) DFP Richtlinie).

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