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17.10.2016 | Begutachtung | Ausgabe 2/2017

Trauma und Berufskrankheit 2/2017

Epiphysenschäden und deren Begutachtung

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Ausgabe 2/2017
Autoren:
Prof. Dr. H. Hempfling, Prof. Dr. M. Wich

Zusammenfassung

Epiphysenschäden findet man im Wachstumsalter bei Mädchen früher, bei Jungen später. Zu differenzieren sind frühzeitiger (Teil-)Fugenschluss, Osteonekrosen, Epiphysenlösungen und Epiphysenfrakturen. Immer wieder kommt es bei Heranwachsenden während schulsportlicher Betätigung oder in einem anderen gesetzlich unfallversicherten Zusammenhang zum Auftreten von Schäden an den Epiphysen. Die Ursache einer Epiphysenlösung kann im Auftreten eine Osteonekrose, aber auch eine verletzungsbedingte Schädigung sein. In aller Regel können moderne bildgebende Verfahren die Ursache eingrenzen. In der gesetzlichen Unfallversicherung stellt sich dann die Frage, ob ein versichertes äußeres Ereignis wesentlich den nachgewiesenen Gesundheitsschaden verursacht hat oder ob andere unfallunabhängige Faktoren (Vorerkrankung oder Schadensanlage) für die Entstehung allein wesentlich waren. Der medizinische Sachverständige hat für die hier zu treffende juristische Entscheidung die aktuelle wissenschaftliche Erkenntnislage zu berücksichtigen und die einzelnen Anknüpfungstatsachen und deren Bedeutung für den gegenständlichen Gesundheitsschaden dem Gericht zu erläutern. Die vorliegende Arbeit soll für den medizinischen Sachverständigen den aktuellen medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnisstand zusammenfassen und ihm somit eine wichtige Argumentationshilfe im Abwägungsprozess der Ursachenzusammenhangsbetrachtung geben.

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