Skip to main content
main-content

13.10.2020 | Epiphysenverletzungen | CME | Ausgabe 11/2020

Der Unfallchirurg 11/2020

Verletzungen des Sternoklavikulargelenks

Zeitschrift:
Der Unfallchirurg > Ausgabe 11/2020
Autoren:
Dr. Rony-Orijit Dey Hazra, Anne-Rieke Reich, Marek Hanhoff, Mara Warnhoff, Helmut Lill, Gunnar Jensen
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

P. Biberthaler, München
T. Gösling, Braunschweig
T. Mittlmeier, Rostock

Zusammenfassung

Verletzungen im Bereich des Sternoklavikulargelenks (SCG) sind mit 3 % aller Verletzungen am Schultergürtel selten und werden häufig übersehen. Das SCG ist von straffen ligamentären Strukturen umgeben, die zur Luxation eine erhebliche Energie mit entsprechendem Kraftvektor erfordern. Ursächlich sind v. a. Hochrasanztraumata. Meistens kommt es zur vorderen und seltener zur potenziell lebensbedrohlichen hinteren Luxation, die die sofortige Reposition erfordert. Als Goldstandard hat sich die 3D-Rekonstruktion in der CT mit kontrastmittelunterstützter Darstellung neurovaskulärer Strukturen etabliert. Bei geringgradigen Instabilitäten kann zunächst eine konservative Heilbehandlung erfolgen. Nach frustranem Repositionsversuch und im Fall von höhergradigen oder chronischen Instabilitäten sind verschiedene operative Techniken etabliert. Neben rein retentiven Augmentationen mit Fadenmaterialien wird in akuten Fällen bei chronischer Instabilität die biologische Sehnenaugmentation bevorzugt. Bei posttraumatischer Instabilitätsarthrose kann eine SCG-Resektion mit oder ohne additive biologische Augmentation durchgeführt werden. In verschiedenen Studiengruppen zeigt sich ein gutes bis sehr gutes mittelfristiges Outcome.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

★ PREMIUM-INHALT
e.Med Interdisziplinär

Für Ihren Erfolg in Klinik und Praxis - Die beste Hilfe in Ihrem Arbeitsalltag als Mediziner

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Fachzeitschriften auf SpringerMedizin.de.

Weitere Produktempfehlungen anzeigen
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 11/2020

Der Unfallchirurg 11/2020 Zur Ausgabe

Leitthema

Digitaler OP

  1. Ich möchte die nächsten 3 Hefte kostenlos testen.

    Wenn mir die Zeitschrift gefällt, beziehe ich nach Erhalt der Probeausgaben Der Unfallchirurg 12x pro Jahr für insgesamt 418 € im Inland (Abonnementpreis 383 € plus Versandkosten 35 €) bzw. 458 € im Ausland (Abonnementpreis 383 € plus Versandkosten 75 €).
    Dies entspricht einem Gesamtmonatspreis von 34,83€ im Inland bzw. 38,17€ im Ausland.

    Sollte ich von dieser Zeitschrift nicht überzeugt sein, informiere ich den Leserservice bis spätestens 14 Tage nach Erhalt des 3. Probeheftes.

    Alle genannten Preise verstehen sich inklusive dt. gesetzl. MwSt. In EU-Ländern gilt die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer. Dadurch kann es ggf. zu Preisabweichungen bei Bestellungen aus dem Ausland kommen.

    Die Abrechnung erfolgt einmal jährlich zu Beginn des Bezugszeitraumes per Rechnung.

    Die Mindestlaufzeit dieses Abonnements beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch jährlich um jeweils ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis spätestens 30 Tage vor Ablauf der Vertragslaufzeit gekündigt wird. Die Kündigung muss in Textform an den Leserservice erfolgen. Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht.
     

    Leserservice
    Springer Nature Customer Service Center
    Tiergartenstr. 15
    69121 Heidelberg
    Tel. 06221 345-4303/Fax: 06221 345-4229
    E-Mail: leserservice@springernature.com
     

  2. Sie können e.Med Orthopädie & Unfallchirurgie 14 Tage kostenlos testen (keine Print-Zeitschrift enthalten). Der Test läuft automatisch und formlos aus. Es kann nur einmal getestet werden.

Neu im Fachgebiet Orthopädie und Unfallchirurgie

Mail Icon II Newsletter

Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter Update Orthopädie und Unfallchirurgie und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

Bildnachweise