Zum Inhalt
Die Onkologie

Erhaltungstherapie oder „treatment holiday“ nach Erstlinientherapie

Vorgehen beim fortgeschrittenen nichtkleinzelligen Lungenkarzinom

  • 01.08.2011
  • Leitthema
Erschienen in:

Zusammenfassung

Nach Erstlinientherapie des fortgeschrittenen nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms („non-small-cell lung carcinoma“, NSCLC) kann die Behandlung als sog. Erhaltungstherapie fortgesetzt werden. Möglich ist dabei die Gabe eines der primären Chemotherapiekombinationspartner oder der Wechsel auf eine „frühe“ Zweitlinientherapie wie z. B. Docetaxel, Pemetrexed oder Erlotinib, den Inhibitor der Tyrosinkinasedomäne des „epidermal growth factor receptor“ (EGFR-TKI). Eindeutiger Vorteil einer Erhaltungstherapie ist das verlängerte progressionsfreie Überleben, wichtig z. B. bei drohendem symptomatischen Progress. Das Gesamtüberleben kann durch die Erhaltungstherapie nur gering positiv beeinflusst werden. Entscheidend ist immer die Abwägung zwischen möglichen Toxizitäten und dem Überlebensvorteil für den einzelnen Patienten.
Titel
Erhaltungstherapie oder „treatment holiday“ nach Erstlinientherapie
Vorgehen beim fortgeschrittenen nichtkleinzelligen Lungenkarzinom
Verfasst von
Dr. M. Serke
Publikationsdatum
01.08.2011
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Die Onkologie / Ausgabe 8/2011
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234
DOI
https://doi.org/10.1007/s00761-011-2037-5
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Neu im Fachgebiet Onkologie

Massiv erhöhtes CA 19-9 weckt falschen Krebsverdacht

Massiver Gewichtsverlust, erhöhte Cholestaseparameter und ein extrem hoher Wert des Tumormarkers CA-19-9 bei einem Diabetiker werden als Zeichen eines Pankreaskarzinoms gedeutet. Doch Krebsangst und Tumorsuche hätten dem Mann erspart werden können.

Erhöht Reflux auch das Risiko für Larynxtumoren?

Gastroösophagealer Reflux ist womöglich auch mit einem erhöhten Risiko für Kehlkopftumoren assoziiert. Dafür sprechen zumindest Teilergebnisse einer aktuellen Metaanalyse. Im Detail ist der Zusammenhang indes weniger klar.

Viel Konservierungsstoffe in der Nahrung – erhöhtes Krebsrisiko

Wer viel Konservierungsstoffe über die Nahrung aufnimmt, muss mit einem erhöhten Krebsrisiko rechnen. Ein solcher Zusammenhang lässt sich primär für nicht antioxidativ wirkende Zusatzstoffe wie Nitrit und Nitrat, aber auch Sorbat und Acetat berechnen.

CAR-T-Zell-Infusion bei B-Zell-Lymphom möglichst am Vormittag?

Bei Menschen mit rezidivierendem großzelligem B-Zell-Lymphom ist das zirkadiane Timing einer CAR-T-Zell-Infusion möglicherweise entscheidend. In einer US-Studie wurde 22 Monate nachbeobachtet, wie sich die Tageszeit der Therapiegabe auf das progressionsfreie Überleben auswirkte.

Update Onkologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Blutabnahme /© © Chutipon / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Würste und Spieße auf einem Grill/© NDABCREATIVITY / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Diffus großzelliges B-Zell-Lymphom/© David A Litman / stock.adobe.com