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Prämature Ovarialinsuffizienz: Welche genetischen Ursachen sind bekannt?

Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass die prämature Ovarialinsuffizienz häufiger vorkommt als bisher angenommen – 3,5 statt 1%. Neben immunologischen und iatrogenen Ursachen spielen auch genetische und zunehmend epigenetische Faktoren eine Rolle. Welche sind das und warum sind sie entscheidend für die Fertilitätsplanung Ihrer Patientinnen?

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Weiterführende Themen

CME: Leitfaden für die Kontrazeptionsberatung

Die „Hormonphobie“ hat in den letzten Jahren zugenommen und macht die individuelle Kontrazeptionsberatung wichtiger denn je. Welche Methode passt sowohl medizinisch als auch zu den Wünschen der Patientin? Welche Besonderheiten sind bei Perimenopause, Kinderwunsch oder speziellen klinischen Situationen zu beachten? Dieser CME-Beitrag inklusive Algorithmus zeigt, wie Sie sicher beraten.

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CME: Präkonzeptionelle Impfberatung

Die präkonzeptionelle Beratung umfasst neben der körperlichen Untersuchung und der Erfassung individueller Risikofaktoren auch eine strukturierte Impfberatung. Impfpräventable Erkrankungen bergen in der Schwangerschaft ein hohes Risiko für schwere Komplikationen. Dieser CME-Beitrag gibt Ihnen einen Überblick über die aktuellen Impfempfehlungen.

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Kasuistiken

Zufallsbefund: fast 3,5 kg schwer und jahrelang unentdeckt

Eine 50-jährige Patientin ohne besondere Beschwerden kommt zum Check-up 35 in die Hausarztpraxis. Bei der körperlichen Untersuchung fällt eine Asymmetrie des Abdomens auf, die laut Patientin schon seit Jahren besteht, sie aber wegen fehlender Beschwerden nie gestört habe. 

Diese STI nicht mit einer bakteriellen oder entzündlichen Dermatose verwechseln!

Sexuell übertragene Dermatophytosen, verursacht durch Trichophyton (T.) mentagrophytes ITS-Genotyp VII, stellen ein aufkommendes Problem der sexuellen Gesundheit bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM), dar. Wir berichten über einen Fall, der auf eine Übertragung während der Inkubationszeit hindeutet – also in Abwesenheit sichtbarer Läsionen.

Was diesen Bauch wachsen ließ, war alles andere als erwartet

Der Bauchumfang wächst und der hCG-Wert steigt. Trotzdem verneint die 47-jährige Patientin eine kürzlich zurückliegende Schwangerschaft, als sie sich mit Verdacht auf eine neu aufgetretene Hypertonie vorstellt. Was die Sonographie dann zeigt, ist ein Befund, den man nur selten zu Gesicht bekommt.

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Prämature Ovarialinsuffizienz – welche Rolle spielt das Immunsystem?

Autoimmune Reaktionen können ovarielles Gewebe gezielt schädigen und zu einer prämaturen Ovarialinsuffizienz führen. Welche immunologischen Zusammenhänge relevant sind und welche therapeutischen Ansätze derzeit erforscht und diskutiert werden, lesen Sie in diesem Beitrag.

Prämature Ovarialinsuffizienz: Welche genetischen Ursachen sind bekannt?

Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass die prämature Ovarialinsuffizienz häufiger vorkommt als bisher angenommen – 3,5 statt 1%. Neben immunologischen und iatrogenen Ursachen spielen auch genetische und zunehmend epigenetische Faktoren eine Rolle. Welche sind das und warum sind sie entscheidend für die Fertilitätsplanung Ihrer Patientinnen?

Monitoring der HIV-Präexpositionsprophylaxe in Deutschland auf Basis von GKV-Routinedaten

  • Open Access
  • HIV
  • Übersichtsartikel

Die HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) gilt als effiziente und kosteneffektive Methode zur Prävention einer Infektion mit dem humanen Immundefizienzvirus (HIV; [ 1 – 4 ]). Seit September 2019 ist die PrEP in Deutschland für Personen mit erhöhtem …

Bakterielle Interaktionen

Bei der Arbeit mit Bakterien gibt es immer drei Probleme: Sie sind winzig klein und somit für das menschliche Auge unsichtbar, sie treten in schier unvorstellbaren Zahlen auf und sie kommen selten alleine vor. Letztgenanntes Problem führt dann bei …

Endometriose – ein Chamäleon in der Medizin

Die Auswirkungen der Endometriose beeinträchtigen betroffene Frauen in ihrer gesamten Lebensrealität – körperlich, psychisch und sozial. Das Risiko für Folgeerkrankungen wie chronische Schmerzen, Infertilität und psychische Störungen ist hoch.

Vergleich von MR-Defäkographie und klinischer Untersuchung

In der Diagnostik von Deszensusprozessen kommt, neben der klinisch-proktologischen Untersuchung, regelmäßig eine MR-Defäkographie als aufwendige und kostenintensive Diagnostik zum Einsatz. In diesem Beitrag wird dargestellt, inwieweit bei …

Verhütung im Jugendalter – das ist wichtig bei der Beratung

Während früher Mädchen in die Sprechstunde kamen, um sich die Pille verschreiben zu lassen, rückt heute vor allem eines in den Fokus: eine möglichst risikolose und hormonfreie Verhütung. Was Sie im Gespräch über mögliche Verhütungsmethoden, sexuell übertragbare Erkrankungen und Notfallkontrazeption unbedingt ansprechen sollten.

COVID-19-Pandemie – verdrängt und wenig gelernt?

Analysen zur Nützlichkeit und Wirksamkeit sowie zu den möglichen Folgen verschiedener Pandemie-Maßnahmen, welche die Frauengesundheit betrafen, sind im deutschsprachigen Raum bisher rar. Auf der Basis einer selektiven Literaturrecherche werden …

Die Rolle von Infektionen bei Frühgeburten

Frühgeburten stellen eine der größten geburtshilflichen Herausforderungen dar. Infektionen und gestörte vaginale Mikrobiota zählen zu den zentralen Risikofaktoren. Was Sie über Screening, Therapie und Prävention vaginaler Infektionen während der Schwangerschaft wissen sollten, erfahren Sie hier.

Buchkapitel zum Thema

Harninkontinenz – Diagnostik und Therapie

Etwa 4 Mio. Frauen leiden in Deutschland an einer Inkontinenz. Dieser Zustand bedeutet für die Betroffenen eine erhebliche Einschränkung ihrer Lebensqualität.

Infektionen von Vagina und Zervix

Milchsäure bildende Bakterien tragen schon beim Säugling in hohem Maß zur Gesundheit und zur Entwicklung eines gesunden Immunsystems bei. Das Neugeborene wird bei der Geburt von den vaginalen Bakterien seiner Mutter auf der Haut besiedelt. Sie …

Behandlung der Sterilität

Sterilität ist definiert als das Ausbleiben einer Schwangerschaft trotz regelmäßigem, ungeschütztem Geschlechtsverkehr über einen Zeitraum von 12 Monaten oder mehr. Die Ursachen umfassen unter anderem Störungen der Ovarfunktion …

Salpingitis und assoziierte Komplikationen

Zervizitis, Endometritis und Salpingitis bzw. Adnexitis sind oft weder ätiologisch, klinisch und therapeutisch voneinander zu trennen, da es sich – bis auf die in Deutschland seltene Ausnahme der hämatogen entstehenden Genitaltuberkulose oder die …

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Weniger Intervallkarzinome mit KI-unterstützter Mammografie

Die MASAI-Studie beschäftigt sich seit Längerem mit den Folgen des Einsatzes künstlicher Intelligenz beim Lesen von Screeningmammogrammen. Nun liegt eine neue Auswertung vor. Darin geht es um Intervallkarzinome.

Assistierte Geburt oder Kaiserschnitt – was ist für die Gehirnentwicklung sicherer?

Ob vaginal-operative Geburt oder Kaiserschnitt in der Austreibungsphase, das neurologische Outcome der Kinder scheint laut aktuellen Daten vergleichbar zu sein; für Vakuumentbindungen und Geburten mit mehrfachem Instrumenteneinsatz gilt das jedoch nur mit Einschränkung.

Opportunistische Salpingektomie lohnt sich häufig

Eine opportunistische Eileiterentfernung reduziert das Risiko für tubo-ovarielle Karzinome um 40 bis 80% – ohne kurzfristige Nachteile für die Ovarialfunktion. Die Europäische Gynäkologievereinigung rät Frauen ohne Kinderwunsch daher, solche Eingriffe zu nutzen.

Lässt sich das Zervixkarzinomscreening mit steigender HPV-Impfquote reduzieren?

Ergebnisse einer Simulationsstudie aus Norwegen legen nahe, dass sich die Früherkennung des Zervixkarzinoms unter Berücksichtigung der HPV-Impfung ggf. abrüsten lässt. Allerdings lassen sich die Daten nicht so einfach auf Deutschland übertragen.

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