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Hydrosalpinx und Infertilität

Was zeigen Studien?

Erschienen in:

Zusammenfassung

Eine Hydrosalpinx ist gekennzeichnet durch Schwellung der Tube mit Flüssigkeitsansammlung und beeinträchtigt die Fertilität einerseits durch die Tubenfunktionsstörungen und andererseits durch eine gestörte Embryoimplantation infolge des Abflusses von Sekret in den Uterus. Der transvaginale Ultraschall ist die Basis für eine nicht-invasive Diagnose mit hoher Spezifität. Zur Behandlung stehen verschiedene Optionen zur Verfügung: die Tubenrekonstruktion bei geringeren Verwachsungen und Tubenfunktionsstörungen oder als Alternative die assistierte Reproduktion. Zuvor sollten jedoch zur Verbesserung der Erfolgsraten der assistierten Reproduktion eine Salpingektomie, bis heute der therapeutische Goldstandard, die laparoskopische und hysteroskopische proximale Tubenokklusion oder die sonographisch gesteuerte Punktion der Hydrosalpinx ohne und mit Sklerotherapie erfolgen. Aktuelle Studien untersuchen auch die assistierte Reproduktion mit Kryokonservierung vor operativer Therapie. Dieser Artikel bietet eine Übersicht über aktuelle Studien, Metaanalysen und internationale Leitlinien zur Behandlung bei Hydrosalpinx und Infertilität.
Titel
Hydrosalpinx und Infertilität
Was zeigen Studien?
Verfasst von
PD Dr. med. M. Goeckenjan
J. M. Fryze
J. Haußmann
R. P. Derihaci
Publikationsdatum
18.03.2025
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