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22.10.2019 | Erkrankungen der Lider | CME | Ausgabe 11/2019

Der Ophthalmologe 11/2019

Floppy-Eyelid-Syndrom

Ein häufig unterdiagnostiziertes Krankheitsbild mit interdisziplinärer Bedeutung

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 11/2019
Autoren:
Dr. U. Löw, G. Schießl, C. Spira-Eppig, B. Seitz
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

F. Grehn, Würzburg

Unter ständiger Mitarbeit von:

H. Helbig, Regensburg
W.A. Lagrèze, Freiburg
U. Pleyer, Berlin
B. Seitz, Homburg/Saar

Zusammenfassung

Das Floppy-Eyelid-Syndrom (FES) ist ein häufiges, aber unterdiagnostiziertes Krankheitsbild. Das klinische Erscheinungsbild umfasst ein extrem schlaffes, gummiartig vergrößertes Lid mit einem ausgeprägten hyperelastischen Tarsus. Bereits auf leichten vertikalen Zug kann es beim Abblick zu einer spontanen Evertierung des Oberlids kommen und damit verbunden zu einer chronischen papillären Konjunktivitis. Meist sind ältere, adipöse Männer betroffen, deren Begleiterkrankungen mit einer Schlafapnoe und einem metabolischen Syndrom assoziiert sind. Eine operative Behandlung ist oftmals erforderlich, da die chronische papilläre Konjunktivitis konservativ therapieresistent ist. Durch die häufige Assoziation mit der Schlafapnoe und dem metabolischen Syndrom ist jedoch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit notwendig.

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