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28.05.2020 | Erkrankungen der Netzhaut | CME | Ausgabe 6/2020

Der Ophthalmologe 6/2020

Pseudophakes zystoides Makulaödem

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 6/2020
Autoren:
Viola Radeck, David Märker, Philipp Prahs, Prof. Dr. Horst Helbig, Lothar Krause
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

F. Grehn, Würzburg

Unter ständiger Mitarbeit von:

H. Helbig, Regensburg
W.A. Lagrèze, Freiburg
U. Pleyer, Berlin
B. Seitz, Homburg/Saar

Zusammenfassung

Das pseudophake zystoide Makulaödem (PZMÖ) ist noch immer einer der häufigsten Gründe für eine Visusminderung nach Kataraktoperation. Ein klinisches PZMÖ tritt nach anfänglicher Visusbesserung 2 bis 10 Wochen postoperativ in 1–2 % mit einer sekundären Visusminderung und biomikroskopisch sichtbaren Zysten in der Makula auf. Angiographisch und in der optischen Kohärenztomographie (OCT) sieht man häufiger Veränderungen, die aber oft nicht mit funktionellen Einschränkungen einhergehen. Entzündungsmediatoren werden durch das Operationstrauma am vorderen Augenabschnitt ausgeschüttet und diffundieren zu den Makulakapillaren, wo sie zu Flüssigkeitsaustritt und Schwellung des Netzhautgewebes führen. Risikofaktoren sind eine komplizierte Kataraktoperation, Diabetes, Uveitis, epiretinale Gliose und Zustand nach retinalem Venenverschluss. Bei Risikoaugen sollte eine perioperative Prophylaxe mit topischen nichtsteroidalen Antiphlogistika erfolgen. Der Spontanverlauf ist häufig günstig. Zur Vermeidung einer irreversiblen Funktionseinbuße sollte aber behandelt werden.

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