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Erkrankungen der Speicheldrüsen

Gutartig auf den zweiten Blick

Eine 57-Jährige beobachtet seit mehreren Jahren eine schmerzlose Schwellung im Bereich der rechten Regio parotidea. In der Sonographie konnte eine Raumforderung festgestellt werden, doch erst mit der histologischen Untersuchung wurde die Diagnose gesichert. Erkennen Sie welche?

Lidschwellung, Gesichtsparese und Knötchen in den Tränendrüsen – woran denken Sie?

Seit einem Jahr schwellen die Oberlider einer 35-jährigen Patientin immer weiter an. Zudem bestehen eine periphere Gesichtsparese und Speicheldrüsenschwellung. Im MRT fallen kleine Knötchen in den Tränendrüsen auf, die in der Biopsie auf eine hohe Makrophagen-Aktivität deuten – ohne Hinweis auf Malignität.

Wenn die Spucke wegbleibt

Wer kennt das nicht - man steht im Rampenlicht vor einem großen Publikum, die Nervosität steigt, man möchte anfangen zu reden, doch plötzlich fühlt sich im Mund alles staubtrocken an und die Zunge scheint am Gaumen festzukleben. Mit einem Schluck Wasser ist dem meist abgeholfen und es spricht und schluckt sich wieder besser. Dieses Symptom der Mundtrockenheit ist für viele Menschen eine tägliche Qual. Vor allem ältere Patienten leiden sehr darunter.

Weichgewebezysten der Kopf-Hals-Region

Weichgewebezysten der Kopf-Hals-Region manifestieren sich zumeist als langsam an Größe zunehmende, gut abgrenzbare, schmerzlose Schwellungen, bei denen mit zunehmender Größe Begleitsymptome durch das verdrängende Wachstum oder durch Superinfektion hinzukommen können. Nicht selten sind die Zysten mit Weichgewebefisteln assoziiert. Der Diagnostik sollte immer die Erhebung einer ausführlichen Anamnese vorausgehen, da sich einige der Zysten bereits in der frühen Kindheit manifestieren, wohingegen andere erst seit kurzer Zeit, beispielsweise traumatisch bedingt, bestehen. 

Sialendoskopie: Wann ist sie indiziert und wie wird sie durchgeführt?

Speichelsteinen können auf vielfältige Art behandelt werden, wobei in den vergangenen Jahrzehnten zusehends mehr Augenmerk auf drüsenerhaltende, minimal-invasive Techniken der Steinentfernung gelegt wurde. Der Beitrag gibt einen Überblick über Indikationen und Durchführung der Sialendoskopie und bettet diese Behandlungsoption in den Gesamtkontext der übrigen therapeutischen Maßnahmen zur Steinextraktion ein.

CME-Fortbildungsartikel

26.07.2021 | Humangenetik | CME Zertifizierte Fortbildung

Neuro-Sjögren

Das Sjögren-Syndrom ist eine autoimmune Erkrankung, die sich in einer Sicca-Symptomatik in Auge und Mund, aber auch extraglandulär im zentralen und peripheren Nervensystem manifestieren kann. Die neurologische Beteiligung äußert sich dabei meist …

Entfernung eines Speichelsteins über einen Parotidektomiezugang von außen

27.01.2021 | Minimalinvasive Chirurgie | CME

Sialendoskopie: Wann ist sie indiziert und wie wird sie durchgeführt?

Speichelsteinen können auf vielfältige Art behandelt werden, wobei in den vergangenen Jahrzehnten zusehends mehr Augenmerk auf drüsenerhaltende, minimal-invasive Techniken der Steinentfernung gelegt wurde. Der Beitrag gibt einen Überblick über Indikationen und Durchführung der Sialendoskopie und bettet diese Behandlungsoption in den Gesamtkontext der übrigen therapeutischen Maßnahmen zur Steinextraktion ein.

Sonographiegesteuerte Radiofrequenztherapie bei Struma multinodosa

08.01.2021 | Ultraschall | CME

CME: Sonographiegesteuerte minimal-invasive Diagnostik und Therapie im Kopf-Hals-Bereich

Raumforderungen im Kopf-Hals-Bereich stellen mitunter eine diagnostische und therapeutische Herausforderung im HNO-Alltag dar. Der Beitrag stellt die verschiedenen Möglichkeiten der Probengewinnung einer sonographiegesteuerten Feinnadel-, Stanz- bzw. offenen chirurgischen Biopsie vor sowie die minimal-invasiven sonographiegesteuerten Therapiemöglichkeiten im Kopf-Hals-Bereich.

01.05.2016 | Erkrankungen der Speicheldrüsen | CME

Schwellungen der Glandulae submandibularis und parotis

In diesem Kurs erhalten Sie einen Überblick über die möglichen Differenzialdiagnosen von Schwellungszuständen der Gll. submandibularis und parotis. Diese Kenntnisse sind von großer Bedeutung, um die passende Therapie einleiten zu können.

Kasuistiken

Histologie des Tumorpräparats in HE-Färbung: Speicheldrüsentumor

12.10.2022 | Parotistumoren | Bild und Fall

Gutartig auf den zweiten Blick

Eine 57-Jährige beobachtet seit mehreren Jahren eine schmerzlose Schwellung im Bereich der rechten Regio parotidea. In der Sonographie konnte eine Raumforderung festgestellt werden, doch erst mit der histologischen Untersuchung wurde die Diagnose gesichert. Erkennen Sie welche?

Übersichtsfotografie der Augenpartie

Open Access 02.05.2022 | Fazialisparese | Kasuistiken

Lidschwellung, Gesichtsparese und Knötchen in den Tränendrüsen – woran denken Sie?

Seit einem Jahr schwellen die Oberlider einer 35-jährigen Patientin immer weiter an. Zudem bestehen eine periphere Gesichtsparese und Speicheldrüsenschwellung. Im MRT fallen kleine Knötchen in den Tränendrüsen auf, die in der Biopsie auf eine hohe Makrophagen-Aktivität deuten – ohne Hinweis auf Malignität.

Tumor der Ohrmuschel, seitlich-frontale Ansicht

17.09.2020 | HNO-Tumoren | Bild und Fall

Ohr in Gefahr? – weiche Raumforderung an der Anthelix

Ein 54-jähriger Patient stellte sich mit einer subkutan gelegenen indolenten Raumforderung der rechten Anthelix vor. Zudem klagt der Patient über eine allgemeine Abgeschlagenheit und eine Pharyngitis links mehr als rechts. Wie lautet Ihre Diagnose?

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Ausblick auf ausgetrockneten Boden und dürre Landschaft

09.11.2021 | Allgemeine Zahnheilkunde | zahnmedizin Zur Zeit gratis

Wenn die Spucke wegbleibt

Wer kennt das nicht - man steht im Rampenlicht vor einem großen Publikum, die Nervosität steigt, man möchte anfangen zu reden, doch plötzlich fühlt sich im Mund alles staubtrocken an und die Zunge scheint am Gaumen festzukleben. Mit einem Schluck Wasser ist dem meist abgeholfen und es spricht und schluckt sich wieder besser. Dieses Symptom der Mundtrockenheit ist für viele Menschen eine tägliche Qual. Vor allem ältere Patienten leiden sehr darunter.

verfasst von:
Dr. Alexandra Wolf
Ranula im Mundboden

30.03.2021 | MKG-Tumorchirurgie | Leitthema

Weichgewebezysten der Kopf-Hals-Region

Weichgewebezysten der Kopf-Hals-Region manifestieren sich zumeist als langsam an Größe zunehmende, gut abgrenzbare, schmerzlose Schwellungen, bei denen mit zunehmender Größe Begleitsymptome durch das verdrängende Wachstum oder durch Superinfektion hinzukommen können. Nicht selten sind die Zysten mit Weichgewebefisteln assoziiert. Der Diagnostik sollte immer die Erhebung einer ausführlichen Anamnese vorausgehen, da sich einige der Zysten bereits in der frühen Kindheit manifestieren, wohingegen andere erst seit kurzer Zeit, beispielsweise traumatisch bedingt, bestehen. 

verfasst von:
PD Dr. med. Dr. med. dent. O. Ristow, M. Appel, J. Moratin, C. Freudlsperger, J. Hoffmann

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