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13.05.2020 | Erkrankungen des Mittelohrs | Leitthema | Ausgabe 10/2020

HNO 10/2020

Spektroskopische Untersuchung der Mittelohrschleimhaut

Zeitschrift:
HNO > Ausgabe 10/2020
Autoren:
T. Berg, A. Kluge, G. Steiner, T. Zahnert, M. Neudert
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag beruht auf einer Posterpräsentation bei der 90. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC). Berg T, Kluge A, Morgenstern J et al. (2019) Spektroskopische Untersuchungen der Mittelohrschleimhaut. Laryngorhinootologie 98(S 02): S278, https://​doi.​org/​10.​1055/​s-0039-1686120. Publikation mit freundl. Genehmigung © DGHNO KHC. Theresa Berg, Dresden, hat mit der Arbeitsgruppe A. Kluge, J. Morgenstern, T. Zahnert, G. Steiner, M. Neudert, Dresden, im Rahmen der 90. Jahresversammlung der DGHNO KHC in Berlin, den 2. Broicher-Preis 2019 in der Kategorie „Experimentell“ für das Poster erhalten.

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Mittelohrschleimhaut (MOS) nimmt aufgrund ihrer Funktion der regelrechten Belüftung im Mittelohr eine zentrale Stellung ein. Bisher kann die Einschätzung des MOS-Zustands nur subjektiv durch den Operateur erfolgen. Eine objektive Charakterisierung des MOS-Zustands ist wünschenswert.

Ziel der Arbeit

Ziel war, eine objektive Charakterisierung der MOS zu ermöglichen und die Infrarot(IR)-Spektroskopie als mögliches diagnostisches Tool im klinischen Einsatz zu testen.

Material und Methoden

Während Mittelohroperationen wurden insgesamt 48 MOS-Proben gewonnen und nach dem klinischen Erscheinungsbild in 4 Gruppen eingeteilt: Gruppe I: normale MOS; Gruppe II: sklerotische MOS; Gruppe III: entzündlich verdickte MOS; Gruppe IV: granulierte MOS. Nach Entnahme erfolgte die Analyse mittels IR-Spektroskopie zur Identifikation charakteristischer IR-Spektren.

Ergebnisse

In der supervidierten Analyse der selektierten Aufnahmen wurden die biochemischen Unterschiede, welche entscheidend für die Einteilung sind, der Gruppen I–IV charakterisiert. Durch Unterschiede in den Amidbanden sowie der Kohlenhydrate, Lipide und Proteine lassen sich die klinischen Kategorien sicher voneinander trennen.

Schlussfolgerung

Spektroskopische Untersuchungen erlauben eine objektive Charakterisierung der MOS. Die Rückschlüsse auf die biochemischen Unterschiede ermöglichen es, Therapieoptionen abzuwägen. Zum routinemäßigen Einsatz der IR-Spektroskopie im OP sind ein histopathologischer Abgleich und eine erweiterte Datenlage mit Referenzwerten der einzelnen Gruppen nötig.

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