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13.02.2019 | Erkrankungen des Nervensystems bei Kindern | Leitthema | Ausgabe 4/2019 Open Access

Monatsschrift Kinderheilkunde 4/2019

Aktuelle Therapieempfehlungen bei multipler Sklerose im Kindes- und Jugendalter

Zeitschrift:
Monatsschrift Kinderheilkunde > Ausgabe 4/2019
Autoren:
Dr. W. Stark, Prof. Dr. J. Gärtner
Wichtige Hinweise

Redaktion

G. Hansen, Hannover

Zusammenfassung

Die Diagnose einer multiplen Sklerose (MS) wird im Kindes- und Jugendalter anhand der McDonald-Kriterien gestellt. In diese gehen die klinische Präsentation mit schubhaften neurologischen Ausfällen, Anzahl und Verteilung entzündlich-demyelinisierender Läsionen im Zentralnervensystem (ZNS), die mithilfe der Magnetresonanztomographie (MRT) dargestellt werden, sowie Liquorparameter ein.
Zur Behandlung eines akuten Schubs hat sich hochdosiertes Methylprednisolon etabliert. Mit einer früh beginnenden verlaufsmodifizierenden Therapie kann die Prognose der MS verbessert werden. Bei Kindern und Jugendlichen mit milder/moderater MS-Verlaufsform wird eine Therapie mit Interferon-β oder Glatirameracetat, für (hoch-)aktive Verlaufsformen eine Therapie mit Fingolimod oder Natalizumab empfohlen.
Durch die in den letzten 10 Jahren rasante Entwicklung neuer hochwirksamer monoklonaler Antikörper und oraler Medikamente für adulte MS-Patienten haben sich die Therapieoptionen auch für die MS im Kindes- und Jugendalter deutlich erweitert. Die Therapieentscheidung sollte auf dem klinischen und radiologischen Phänotyp basieren.
Für das Therapieansprechen und -Monitoring sind regelmäßige klinische und MRT-Verlaufskontrollen sowie die Kenntnis der Nebenwirkungen von entscheidender Bedeutung.

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