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Konnatale Zytomegalievirus-Infektionen

Teil 2: Sekundäre Prävention – antivirale Prophylaxe der materno-fetalen Virusübertragung

Erschienen in:

Auszug

Die konnatale Zytomegalievirus-Infektion ist die häufigste angeborene Virusinfektion in Deutschland. Sie führt statistisch bei über hundert Neugeborenen pro Jahr zu symptomatischen Erkrankungen mit potenziell lebenslangen Folgen. Die neue S2k-Leitlinie bietet evidenzbasierte Empfehlungen zur Prävention, Diagnostik und Therapie. Im ersten Teil dieser Fortbildung wurde die primäre Prävention konnataler CMV-Infektionen erläutert. Der vorliegende zweite Teil stellt die sekundäre Prävention mit neuen Perspektiven durch die antivirale Prophylaxe bei Schwangeren vor.
Eulenaugenzellen, pathognomonische Riesenzellen mit Einschlusskörperchen, sind das klassische histopathologische Kennzeichen einer Zytomegalievirus-Infektion.
© Dr_Microbe / Getty images / iStock
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Titel
Konnatale Zytomegalievirus-Infektionen
Teil 2: Sekundäre Prävention – antivirale Prophylaxe der materno-fetalen Virusübertragung
Verfasst von
PD Dr. med. Dr. med. habil. Horst Buxmann
Prof. Dr. med. Ulrich Gembruch
Publikationsdatum
01.04.2026
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
gynäkologie + geburtshilfe / Ausgabe 2/2026
Print ISSN: 1439-3557
Elektronische ISSN: 2196-6435
DOI
https://doi.org/10.1007/s15013-026-6344-8
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